Schon als es hieß die Gnome-Shell würde auf Java-Script basieren musste ich unwillkürlich das Datum überprüfen, um zu sehen ob nicht doch der 1. April ist. Das ist doch nicht der Sinn einer Desktop-Umgebung oder täusche ich mich?
Wo ist das Problem, dass z.B. Gnome Shell auf JavaScript basiert?
Es ist ja nicht so, als wäre sie mit HTML/DOM umgesetzt. Das Rendering und Co. übernehmen die C-Bibliotheken der Plattform, auf die von JavaScript aus zugegriffen wird. In JavaScript ist der Glue-Code geschrieben.
JavaScript ist eine der Skriptsprachen mit den performantesten existierenden Implementierungen, die am weitesten verbreitete Skriptsprache der Welt. JavaScript bietet eine geringe Einstiegsbarriere. Desweiteren kommt JavaScript nicht schon mit "Batteries included", d.h. es ist schlank, wenn man sowieso seine eigene Plattform anbinden möchte. Man hätte auch Lua nehmen können, mit dem vor allem Spielelogik implementiert wird, aber JavaScript ist einfach verbreiteter.
Natürlich ist JavaScript auch eine objektorientierte Sprache. Es ist nur nicht klassenbasiert (das, was sich die meisten unter "objektorientiert" vorstellen), sondern prototypenbasiert. Mit prototypenbasierter OO lässt sich auch klassenbasierte OO umsetzen. Es ist einfach etwas flexibler und man kann es als Obermenge der klassenbasierten OO ansehen.
Wo ist das Problem, dass z.B. Gnome Shell auf JavaScript basiert?
Es ist ja nicht so, als wäre sie mit HTML/DOM umgesetzt. Das Rendering und Co. übernehmen die C-Bibliotheken der Plattform, auf die von JavaScript aus zugegriffen wird. In JavaScript ist der Glue-Code geschrieben.
JavaScript ist eine der Skriptsprachen mit den performantesten existierenden Implementierungen, die am weitesten verbreitete Skriptsprache der Welt. JavaScript bietet eine geringe Einstiegsbarriere. Desweiteren kommt JavaScript nicht schon mit "Batteries included", d.h. es ist schlank, wenn man sowieso seine eigene Plattform anbinden möchte. Man hätte auch Lua nehmen können, mit dem vor allem Spielelogik implementiert wird, aber JavaScript ist einfach verbreiteter.
Ich empfinde Javascript als Krampf. Mit prototype.js wird es erträglich. Aber alleine das OO-Prinzip durch Prototyping in JS finde ich nicht gut.
Es ist durchaus flexibler. Für viele ist es jedoch unbekannt. Und was der Bauer nicht seit Jahren kennt beäugt er kritisch.
Ich will ja nicht den Erbsenzähler spielen, aber das könnte daran liegen, dass JavaScript eben *keine* objekt-orientierte Sprache ist...
Natürlich ist JavaScript auch eine objektorientierte Sprache. Es ist nur nicht klassenbasiert (das, was sich die meisten unter "objektorientiert" vorstellen), sondern prototypenbasiert. Mit prototypenbasierter OO lässt sich auch klassenbasierte OO umsetzen. Es ist einfach etwas flexibler und man kann es als Obermenge der klassenbasierten OO ansehen.