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Thema: GNOME soll mit dem Web zusammenwachsen

7 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Neuer am Fr, 30. Juli 2010 um 12:18 #


Gnome hat seine Botschaft nicht unter Kontrolle, es ist ein Spielball von medialen Effekten, wo mal die Mono-Leute, mal ein Angestellter von Mozilla quasi ankündigt, dass das "alte" verworfen wird, zugunsten des Neuen.

Da muss dann natürlich gleich jeder aufspringen und neu evualieren, ob er jetzt dann überhaupt noch Gnome nutzen kann, oder KDE4 überhaupt je benutzbar war, etc.

Leute, das wird nicht passieren. Oder läuft jetzt etwa alles auf C# ?

Logisch ist es ein Interesse Der Mozilla Corporation, ihr Eigentum ins Spiel zu bringen. Aber sehr unwahrscheinlich, dass die anderen, jetzt ihres verwerfen.

Ich meine, im Ernst mal, JavaScript soll einfacher sein? Dann doch lieber Vala, D oder gleich was richtiges als Skriptsprache mit Python. Dass der Vorschlag unsinnig ist, weiss vermutlich sogar der Vorschlagende...

Das ist das traurige, die Botschaft von Gnome wird benutzt, um Mozilla zu pushen. Wo doch jeder weiss, was das bedeuten würde. Wehe ein Gnome-Release will nicht das allerneuste Mozilla verlangen. Wehe es gibt da ein Sicherheitsloch, das sofort zu muss, aber die Hälfte der Programme benutzen eine Library, die nicht mehr geht nach dem Zwangsupdate.

Mozilla Corp. ist für mich "das Letzte".

Gruss,
Kay

  • Score: 3 Von Jörg am Fr, 30. Juli 2010 um 12:36 #

    Gnome hat seine Botschaft nicht unter Kontrolle, es ist ein Spielball von medialen Effekten, wo mal die Mono-Leute, mal ein Angestellter von Mozilla quasi ankündigt, dass das "alte" verworfen wird, zugunsten des Neuen.

    Das war keine Ankündigung, das war ein Aufruf oder Vorschlag. Da gibt es kleinen Unterschied.

    Logisch ist es ein Interesse Der Mozilla Corporation, ihr Eigentum ins Spiel zu bringen. Aber sehr unwahrscheinlich, dass die anderen, jetzt ihres verwerfen.

    Welches Eigentum von Mozilla Corp kommt hier dann zum Einsatz? Javascript? HTML? CSS?

    Ich meine, im Ernst mal, JavaScript soll einfacher sein? Dann doch lieber Vala, D oder gleich was richtiges als Skriptsprache mit Python. Dass der Vorschlag unsinnig ist, weiss vermutlich sogar der Vorschlagende...

    Warum soll das unsinnig sein? Nur weil du Javascript nicht magst? Er sagte ja, dass viele Webentwickler damit sehr viel besser umgehen können als mit python oder sonstwas.

    Sieh das ganze mal so: Wenn gnome sich mehr in Richtung Webtechnologie öffnet, dann könnte man eine ganze Menge an Entwicklern dazugewinnen, die ihre Anwendung, die bisher nur im Browser läuft, jetzt auch als "native" Gnome-Anwendung zur Verfügung stellen.

    Macht es jetzt etwas mehr Sinn?

    • Score: 3 Von xB am Fr, 30. Juli 2010 um 13:06 #

      Volle zustimmung, sollen sie meinetwegen Vala verbessern oder C++ oder D nutzen, aber dieser ganze Web misst geht mir auf die nerven, ich will ein programm performant nutzen koennen ohne bei jedem klick erst auf den http response des webservers warten zu muessen oder darauf das die javascript engine den source code compiliert und ausgefuehrt hat.

      Binary for the win...

      • Score: 3 Von sauer2 am Fr, 30. Juli 2010 um 13:32 #

        ohne bei jedem klick erst auf den http response des webservers warten zu muessen

        Also JavaScript kann man auch ohne Netzanbindung lokal ausführen, wie Python, Perl, PHP und Pike auch, genause performant übrigens.

        Schon erstaunlich, was heute mit modernster Technologie alles möglich ist, was? ;)

        Binaries sind zwar toll und werden bestimmt nie aussterben (wer weiß, 640 kb reichen für jeden computer) aber was ist besser? 5.000.000 Pakete auf dem Server zu haben um x Architekturen und y Betriebsysteme zu unterstützen oder doch lieber nur 500.000 wobei dann alles als Quelltext oder Bytecode vorliegt?

        Man könnte natürlich dazu übergehen, komfortable Installationsprogramme zu bauen, die vor der Installation alles kompilieren. Aber Änderungen bestehender Installationsprogramme und Linux... Allein an der Tatsache das es mehr als zwei Paketsysteme gibt und Autopackage quasi tot ist, sprechen nicht dafür.
        Zumal auch nicht jeder seinen Quelltext mitliefern will.

        • Score: 3 Von hefti am So, 1. August 2010 um 17:30 #

          JS ist (mit nem ordentlichen Interpreter) um Größenordnungen schneller als die anderen von dir genannten. JS ist einfach zugänglich, den OO-Prototypenansatz versteht jeder. Gleichzeitig sind auch kompliziertere Konstrukte wie Klassen oder funktionelle Programmierung leicht umsetzbar. Keine einzigartigen Eigenschaften, aber JS gehört zu den verbreitesten Sprachen überhaupt.

          JS verlässt gerade seinen Sandkasten Browser und wird ordentlich rütteln an den etablierten Sprachen außerhalb von diesem.

      Score: 3 Von Neuer am Fr, 30. Juli 2010 um 20:26 #

      Ich hab schon verstanden, dass da nur ein Vorschlag gemacht wird. Auf Pro-Linux kommt es dann aber so rüber, als wären die in der Lage, das auch durchzusetzen. Das war schon bei Mono so.

      Dadurch wird Gnome der Möglichkeit beraubt, die tatsächlichen eigenen Visionen zu haben, solche die auch passieren.

      Was das Eigentum angeht, so hat Mozilla eine optimierte Javascript Engine und auch HTML/CSS natürlich. Es wäre für die Super /TM/, wenn die eine Kernabhängigkeit von Gnome würden. Stattdessen wird Webkit eingesetzt in Epiphany, was seinem Arbeitgeber ziemlich aufregen dürfte.

      Javascript hat grosse Probleme, weil es einerseits die C-Syntax hat, und andererseits sind dort Klassen anders als überall sonst: http://de.wikipedia.org/wiki/Prototypenbasierte_Programmierung

      Das einzige, was für Javascript spricht, ist das es ein Webstandard ist. Aber es ist wohl nicht zu verwegen, zu fragen, wieso _nur_ auf die Client-Seite?

      Gruss,
      Kay

      • Score: 3 Von jQ am Fr, 30. Juli 2010 um 21:36 #

        Das einzige, was für Javascript spricht, ist das es ein Webstandard ist. Aber es ist wohl nicht zu verwegen, zu fragen, wieso _nur_ auf die Client-Seite?

        Noch. Aber serverseitiges JavaScript ist zur Zeit im Untergrund der Hype.

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