"Gnome sollte dies als abschreckendes Beispiel ansehen und nicht auch noch versuchen ihm [KDE] nachzueifern!"
KDE4 kann auch in Form eines "Basis-KDE4" betrieben werden und kommt dann - bis auf wenige überflüssige Funktionen, die sich noch nicht abschalten lassen - als ganz klassischer 2D-Desktop daher.
KDE hat den Nutzern bisher immer die Wahl gelassen. Ich glaube nicht, dass sich das in Zukunft ändern wird.
Meiner persönlichen Einschätzung nach wird Gnome mit dieser umfassenden "Web-Desktop-Verschmelzeritis" sein Dauer-Erfolgsmodell, den zur Zeit noch auf Gnome2 basierenden Gnome-Desktop, zerstören und damit einen ganzen Haufen Nutzer an KDE4, Xfce und LXDE verlieren. Immer vorausgesetzt, diese zukünftigen Web-Desktop-Verschmelzungsmerkmale lassen sich nicht zu 100% abschalten. So wie Gnome "gepolt" ist (KISS-Prinzip), sollte man in diesem Zusammenhang aber das Schlimmste befürchten.
Und: Ein Mozillaangestellter ist in punkto Desktopentwicklung meiner Ansicht nach ein eher ungeeigneter, da befangener Ratgeber.
KDE4 kann auch in Form eines "Basis-KDE4" betrieben werden und kommt dann - bis auf wenige überflüssige Funktionen, die sich noch nicht abschalten lassen - als ganz klassischer 2D-Desktop daher. Aha, wo sogar die Uhr (!) einen akonadi Server im Hintergrund benötigt, nepumuk nur mit Tricks zu deaktivieren ist und alles KIO Slaves benutzen muss?!
Nepomuk ist ganz einfach zu deaktivieren, Akonadi ist auch bedeutungslos, solange man kein KMail/Kdepim u.ä. benutzt. KIO-Slaves sind per se nichts Schädliches, siehe KDE3. Welche Uhr meinst Du denn?
Unter Slackwares KDE4 (in 13.1) habe ich übrigens Akonadi sogar problemlos deinstallieren können. Ob sich jetzt eine Akonadi-Teil-Lib noch in einem installierten KDE4-Basispaket verbirgt, das habe ich allerdings nicht überprüft.
Allerdings ist es mitunter recht aufwendig herauszufinden, wie man dieses manchmal überflüssige KDE4-Softwarezeugs auch tatsächlich deaktivieren kann. So gibt es für Akonadi gar keinen Abschalter, da hilt nur deinstallieren. Falls die jeweilige Distro das nicht vorsieht, so bleibt nur die manuelle Löschung, um diesen Akonadi-Zwang zu umgehen. Demgegenüber lässt sich der Abschalter für Nepomuk problemlos finden.
Von Neuer_ohne_Login am Fr, 30. Juli 2010 um 22:08 #
Hallo Du,
sei einiger Zeit braucht Digikam jetzt Akonadi, warum auch immer, so dass ich jetzt MySQL laufen haben muss, solange ich noch keine wirklich taugliche Alternative habe.
Das ist so traurig, da ich inzwischen praktisch nur noch diese Programm mit kdelibs im Einsatz habe.
KDE4 ist auf meinem Desktop eher gute, sehr nützliche "Staffage", außer K3b, Kwrite und Konqueror (einschließlich der für die Dateiverwaltung und -bearbeitung nützlichen KDE-Programme wie z.B. Kdirstat und Filelight) benutze ich kaum eine KDE-Anwendung. Gerade Digikam war noch nie mein Fall.
Ich möchte einfach nur einen möglichst schnellen KDE4, der mir nicht im Weg herumsteht. Das klappt mittlerweile ganz hervorragend. Dass KDE4 so gut an persönliche Bedürfnisse angepasst werden kann, ist genau das, wofür ich den KDE-Entwicklern sehr dankbar bin. Man kann es nämlich nicht jedem recht machen. Extreme Konfigurierbarkeit ist deshalb essentiell.
Nur, weil ich es gerade ausprobiert habe: Unter OpenSuse 11.3 mit KDE 4.4.x klappt das auch, indem man einfach die Akonadi- und Virtuoso-Pakete auf "tabu - niemals installieren" setzt und einige wenige, überflüssige libakonadi...- Abhängigkeiten ignoriert. KDE4 startet problemlos und ist richtig schnell. Nepomuk, Akonadi und Virtuoso sind augenscheinlich aus.
"Gnome sollte dies als abschreckendes Beispiel ansehen und nicht auch noch versuchen ihm [KDE] nachzueifern!"
KDE4 kann auch in Form eines "Basis-KDE4" betrieben werden und kommt dann - bis auf wenige überflüssige Funktionen, die sich noch nicht abschalten lassen - als ganz klassischer 2D-Desktop daher.
KDE hat den Nutzern bisher immer die Wahl gelassen. Ich glaube nicht, dass sich das in Zukunft ändern wird.
Meiner persönlichen Einschätzung nach wird Gnome mit dieser umfassenden "Web-Desktop-Verschmelzeritis" sein Dauer-Erfolgsmodell, den zur Zeit noch auf Gnome2 basierenden Gnome-Desktop, zerstören und damit einen ganzen Haufen Nutzer an KDE4, Xfce und LXDE verlieren. Immer vorausgesetzt, diese zukünftigen Web-Desktop-Verschmelzungsmerkmale lassen sich nicht zu 100% abschalten. So wie Gnome "gepolt" ist (KISS-Prinzip), sollte man in diesem Zusammenhang aber das Schlimmste befürchten.
Und: Ein Mozillaangestellter ist in punkto Desktopentwicklung meiner Ansicht nach ein eher ungeeigneter, da befangener Ratgeber.
Leihst du mir irgendwann mal deine Kristallkugel. Die scheint besser zu funktionieren als meine.
KDE4 kann auch in Form eines "Basis-KDE4" betrieben werden und kommt dann - bis auf wenige überflüssige Funktionen, die sich noch nicht abschalten lassen - als ganz klassischer 2D-Desktop daher.
Aha, wo sogar die Uhr (!) einen akonadi Server im Hintergrund benötigt, nepumuk nur mit Tricks zu deaktivieren ist und alles KIO Slaves benutzen muss?!
Nepomuk ist ganz einfach zu deaktivieren, Akonadi ist auch bedeutungslos, solange man kein KMail/Kdepim u.ä. benutzt. KIO-Slaves sind per se nichts Schädliches, siehe KDE3.
Welche Uhr meinst Du denn?
Unter Slackwares KDE4 (in 13.1) habe ich übrigens Akonadi sogar problemlos deinstallieren können. Ob sich jetzt eine Akonadi-Teil-Lib noch in einem installierten KDE4-Basispaket verbirgt, das habe ich allerdings nicht überprüft.
Allerdings ist es mitunter recht aufwendig herauszufinden, wie man dieses manchmal überflüssige KDE4-Softwarezeugs auch tatsächlich deaktivieren kann. So gibt es für Akonadi gar keinen Abschalter, da hilt nur deinstallieren. Falls die jeweilige Distro das nicht vorsieht, so bleibt nur die manuelle Löschung, um diesen Akonadi-Zwang zu umgehen. Demgegenüber lässt sich der Abschalter für Nepomuk problemlos finden.
Hallo Du,
sei einiger Zeit braucht Digikam jetzt Akonadi, warum auch immer, so dass ich jetzt MySQL laufen haben muss, solange ich noch keine wirklich taugliche Alternative habe.
Das ist so traurig, da ich inzwischen praktisch nur noch diese Programm mit kdelibs im Einsatz habe.
Gruss,
Kay
KDE4 ist auf meinem Desktop eher gute, sehr nützliche "Staffage", außer K3b, Kwrite und Konqueror (einschließlich der für die Dateiverwaltung und -bearbeitung nützlichen KDE-Programme wie z.B. Kdirstat und Filelight) benutze ich kaum eine KDE-Anwendung. Gerade Digikam war noch nie mein Fall.
Ich möchte einfach nur einen möglichst schnellen KDE4, der mir nicht im Weg herumsteht. Das klappt mittlerweile ganz hervorragend. Dass KDE4 so gut an persönliche Bedürfnisse angepasst werden kann, ist genau das, wofür ich den KDE-Entwicklern sehr dankbar bin.
Man kann es nämlich nicht jedem recht machen. Extreme Konfigurierbarkeit ist deshalb essentiell.
Nur, weil ich es gerade ausprobiert habe:
Unter OpenSuse 11.3 mit KDE 4.4.x klappt das auch, indem man einfach die Akonadi- und Virtuoso-Pakete auf "tabu - niemals installieren" setzt und einige wenige, überflüssige libakonadi...- Abhängigkeiten ignoriert.
KDE4 startet problemlos und ist richtig schnell. Nepomuk, Akonadi und Virtuoso sind augenscheinlich aus.