Andere Anwendungen nicht von Canonical entwickelt???:
Doch natürlich z.B. die enorme Weiterentwicklung von ltsp Linux Terminal Server Project, vorher Version 4.0 und als Projekt ziemlich eingeschlafen. Dann wurde ltsp im Rahmen von edubuntu für den Schuleinsatz von bezahlten und extra dafür bereitgestellten Leuten von Canonical wie z.B. (früher) Oliver Gravert zu Version 5. Da stiegen später erst Vertreter anderer Distributionen in die Enwicklung ein, wie OpenSuse mit Kiwiltsp.
Ich arbeite mit Ubuntu, habe aber auch noch keinen Cent an Canonical gezahlt, noch zwinge ich jemanden mit dieser Distribution arbeiten zu müssen. Diese Diskussionen sind nur noch peinlich. Kann ja sein, dass Canonical viel von der Arbeit anderer profitiert, aber seit es Ubuntu gibt, wird Linux schon eher von PC-Usern akzeptiert! Allein das ist schon positiv.
................ Ubuntu trägt neben Debian derzeit am meisten zur Entwicklung von LTSP 5 bei. Deshalb finden sich bei diesen Distributionen und deren Ablegern Edubuntu und Skolelinux die fortgeschrittensten LTSP-5-Implementierungen. Vor allem Edubuntu legt dabei viel Wert auf eine möglichst einfache Einrichtung und eine für die Weiterbildung ausgerichtete Paketauswahl. ..........
Also, gut das Canonical auch was beiträgt, keine Frage. Aber als ein Distributor, der "DAS LINUX" der Linuxe ausgibt, kann man mehr erwarten. Verglichen an der Marktduchdringung im Linux-Bereich (Desktop) könnte und sollte dort mehr kommen. Die eigentliche Drecksarbeit am Upstream, für die Basis der Distribution, lassen sie nämlich zu 95% durch andere erledigen und tun, dank ihres aggressiven Marketings so, als sein Linux ihre Erfindung (leicht überspitzt formuliert ).
Dennoch finde ich es als Fedora-Nutzer gut, das AppArmor in der Kernel kommt; falls es dazu kommen sollte. Alternativen beleben die Community.
Von ubuntu enthusiast am Mo, 2. August 2010 um 12:27 #
Also, gut das Canonical auch was beiträgt, keine Frage. Aber als ein Distributor, der "DAS LINUX" der Linuxe ausgibt, kann man mehr erwarten. Verglichen an der Marktduchdringung im Linux-Bereich (Desktop) könnte und sollte dort mehr kommen.
Bei Canonical existiert ein Mismatch zwischen Verbreitung und Größe der Firma. Ubuntu hat viele User, Canonical ist aber nur recht klein. Trotzdem trägt Canonical eine Menge zur Freie-Software-Welt bei: Projekte wie Launchpad, Upstart, Bazaar, Unity, Maintainance und Weiterentwicklung von AppAmor, Papercuts, User, Sponsoring, etc.
Naja, von denen arbeiten 20 in der Paketierung der Software, 10 in der Verwaltung und der Rest in der Marketing-Abteilung. Achso, ein Chef rennt auch noch rum! - Dies ist ein nicht ganz ernst gemeinter Beitrag.
Bitte verweise darauf, wo Ubuntu behauptet, es habe Linux erfunden. Besuche ihre Webseite und teile den Link und das Zitat mit uns.
Dann begründe bitte, warum so eine "für immer kostenlose" Linux Distribution überhaupt in die Entwicklung investieren muss und wie sie das überhaupt leisten könnte. Es gibt ja keine Abos oder Einnahmen aus Medien, die dafür die Basis böten. Im Gegenteil, kostenlose Downloads, Server Infrastruktur, gigantische Bandbreiten, etc. kostet alles nur Geld.
Was man bedenken muss ist, dass viel von z.B. Redhat's Engagement oder früher Suse erfolgt im Auftrag für Dritte, die dafür direkt Geld hinlegen. So zahlt Microsoft etwa für einen OOXML Filter für OOo. Oder Großkunden bezahlen Redhat für "audit" im Kernel, und so weiter.
Damit macht "man" die richtige Kohle. Dass Canonical nicht so viele solche Aufträge hat, wie es gerne hätte, ist offenkundig. Dass sie deshalb aber selbst die Entwicklung bezahlen sollen, ist einfach Unsinn. An der Stelle ist eine Henne und Ei, Niemand bezahlt Canonical für etwas, was sie nicht können, weil sie es nicht tun, weil Niemand sie dafür bezahlt.
Was "Euch" stört ist doch nur, dass Ubuntu z.B. der Suse das Wasser abgräbt. Nachdem man sich Ubuntu CDs kostenlos zuschicken lassen konnte, wer hat dann noch 69 DM osä für die neueste Suse bezahlt? Ich war da schon auf Debian, auch kostenlos, aber danach ist der Umsatz sicher reduziert gewesen.
Offenbar nicht genug, die für Suse Geld raustun, um den Ausverkauf an Novell zu verhindern, und Novell selbst steht auch zum Verkauf, wie man z.B. unter http://www.pro-linux.de/news/1/15697/verkauf-von-novell-steht-angeblich-bevor.html lesen konnte.
Ubuntu hat kostenloses Linux mit regelmässigen Releases etabliert, etwas was den Linux-Desktop enorm voran brachte.
Dass sich Mandrake oder Suse nicht mehr mit dem Geld der Desktop-User über Wasser halten können, dafür kriegt Ubuntu die Aggression. Aber die Distributionen, die solche Anklagen richten, sterben aus.
Platz hat die Welt genau für Redhat und ein Debian-Derivat oder Debian selbst. Aber Debian ist ja auch böse, und entwickelt kaum Gnome oder KDE-Patches...
Naja, ich weiß ja nicht, ob ich es in GROSSBUCHSTABEN schreiben soll, aber ich hatte doch in wohl recht verständlichem Deutsch geschrieben, das es etwas überspitzt formuliert sein.
Des weiteren habe ich auch nicht geschrieben, das die etwas "müssen", sondern "könnten" und "sollten". Das Canonical sich durch das Verhältnis von Nehmen zu Geben zum "Prügelknaben" in der FOSS-Szene machen, ist dann ihr Pech.
Was mich stört ist einfach dieser Hype um Ubuntu, den Canonical auch nicht ganz ungewollt inszeniert. Ob die SuSE das Wasser abgraben ist mir egal. Und Novell stand in seiner Geschichte schon so oft finanziell bescheiden da, auch ohne und lange vor SuSE.
Und das die arme Firma Canonical keine Aufträge hat, wie du schreibst, liegt ja dann wohl nicht an den vielen glücklichen Ubuntu Nutzern. Achtung Satire: Vielleicht ist die Distribution zu perfekt, sonst könnte man ja ein bisschen Support drum rum bauen
> Was "Euch" stört ist doch nur, dass Ubuntu z.B. der Suse das Wasser abgräbt. Nö. Nicht mal im Geringsten. Ich, als Teil von "Euch", genieße die Vielfalt und benutze das, was mir am besten liegt/gefällt/passt.
> Ubuntu hat kostenloses Linux mit regelmässigen Releases etabliert, etwas was den Linux-Desktop enorm voran brachte. Okay, dass bestreitet auch niemand. Habe ich jedenfalls noch nicht gelesen. So etwas zu bewerkstelligen ist auch keine Kleinigkeit.
> Dass sich Mandrake oder Suse nicht mehr mit dem Geld der Desktop-User über Wasser halten können, dafür kriegt Ubuntu die Aggression. Äh, noch nie konnte sich eine Distribution allein mit dem Geld der Desktop-Benutzer über Wasser halten.
Mit "etwas überspitzt" kann man leicht etwas sagen, ohne es zu hinter gesagt zu haben. Selbst dann hat man ja nur "etwas" überspitzt, nicht viel, oder?
Dass Canonical die Aufträge nicht im gleichen Maß an Land ziehen kann, liegt meiner Meinung primär daran, dass die mit der dicken Kohle, sich nicht für Feature X interessieren, sondern für Feature X in dem OS, dass sie verwenden, und das ist RHEL.
Ich finde die Aggression gegen Ubuntu deshalb ärgerlich, weil so getan wird, als sei Distribution ohne Entwicklung irgendwie etwas Unständiges.
Das zu behaupten, ist das Unanständige. Ob Ubuntu mehr oder weniger Glück hat, ob es mehr oder weniger zur Entwicklung beiträgt, und so weiter ist mir egal. Ich bin aber bereit dafür zu kämpfen, dass jemand Linux nehmen darf, und es in der ganzen Welt kostenlos verteilt.
Und wenn er dabei noch was verdient, meinen Glückwunsch. Darf er alles behalten.
> Mit "etwas überspitzt" kann man leicht etwas sagen, ohne es zu hinter gesagt zu haben. Selbst dann hat man ja nur "etwas" überspitzt, nicht viel, oder?
???? Wenn ich etwas überspitzt formuliere, dann nur, um es etwas übertrieben darzustellen. Nicht, um es hinterher nicht gesagt zu haben.
Die mit der dicken Kohle interessieren sich nicht für Buttons links/echts, oder für mehr Platz in der Fensterleiste, richtig. Die interessieren sich für ein Feature, welches 7 Jahre lang ohne Probleme funktioniert. Viele der von RHEL und Konsorten eingebrachten Feature fließen wieder in den Upstream, und damit zu Ubuntu. Also?
Ich finde die Vorbehalte (Agressionen klingt doch etwas zu heftig) gegen Ubuntu durchaus berechtigt. Das aus einem einfachen Grund: Ubuntu != Linux. Ubuntu ist nur EINE von vielen Linux-Distributionen, und nicht DIE Linux Distribution. Dell verkauft Rechner mit Ubuntu drauf, na und. Hat schon mal jemand gezählt, wieviele Rechner/Server auf der Welt mit RedHat oder SuSE ausgeliefert werden. Debian nehm ich mit Absicht nicht mit rein, da dort keine Firma dahinter steht. Und dann vergleichen wir mal, was diese Firmen für Linxu(im speziellen Kernel usw.) getan haben und tun, und was Canonical bereit ist zu tun. Und mal ganz unter uns, Ubuntu verkauft sich als "super-fast, secure and great looking Operating System", kein Wort von Linux als Distribution. Da steht auf der ganzen Startseite nicht einmal das Wort Linux. Diese Überheblichkeit ist es, die mich, und ich glaub auch andere, ärgert.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 02. Aug 2010 um 20:51.
"Was "Euch" stört ist doch nur, dass Ubuntu z.B. der Suse das Wasser abgräbt. Nachdem man sich Ubuntu CDs kostenlos zuschicken lassen konnte, wer hat dann noch 69 DM osä für die neueste Suse bezahlt? Ich war da schon auf Debian, auch kostenlos, aber danach ist der Umsatz sicher reduziert gewesen."
Die SuSE-Boxen ließen sich solange gut verkaufen wie ISDN- und Analog-Modem für den Internetzugang in Deutschland vorherrschend waren.
Mit der zunehmenden DSL-Verbreitung mit Flatrates wurde es plötzlich billiger, kostenlose Linuxdistributionen (u.a. auch die kostenlose SuSE vom SuSE-ftp-Server und die kostenlose neueste Red Hat-Version von redhat.com) herunterzuladen.
Diese Veränderung hat alle damaligen kommerziellen Linux-Distros schwer getroffen. Die meisten gingen unter.
Mit Ubuntu hat das nichts zu tun gehabt. SuSE ging 2003 unter, bevor Ubuntu in die Welt gesetzt wurde und Red Hat stellte ebenfalls 2003 seine Desktop-Produkte ein, bevor Ubuntu ab Ende 2004 seinen Siegeszug antrat.
Ubuntu ist auch heute ohne DSL-Anschluss (oder mit einem DSL-Anschluss mit Traffic-Limit, wie es in anderen Teilen der Welt mitunter gang und gäbe ist) kaum vernünftig benutzbar. Innerhalb sehr kurzer Zeiträume nach einer Ubuntuveröffentlichung fallen schnell wieder um die 400MB Updates an. Es gibt noch nicht einmal Delta-deb-Updates so wie bei Fedora und OpenSuse, um Traffic zu sparen.
Naja, das mit den Breitbandbeschränkungen/nicht vorhandensein kannst du auch 50 km vor Berlin haben...
Aber es ist schon so; nachdem die damals "Großen" ihre Endkunden-Desktop Produkte gestoppt hatten, kam Ubuntu, und hatte mit Sicherheit genau deshalb Erfolg. Und weil es kostenlos war/ist. Und weil sie einen Geldgeber haben, der die ganze Marketing-Maschinerie mitbezahlt.
Bei Fedora habe ich auch schnell einen Haufen Updates, allerdings, dank Delta-Pakete, nur zu einem Bruchteil der Größe, wie bei Debian und Derivaten.
Die Programmsammlung »debdelta« wurde entwickelt, um Veränderungen zwischen Debian-Paketen zu erkennen. Diese Änderungen (Deltas) ähneln insofern der Ausgabe des »diff«-Programms, als dass sie zur Speicherung und Übermittlung lediglich der Unterschiede zwischen unterschiedlichen Versionen eines Debian-Pakets verwendet werden können. . Diese Suite enthält »debdelta-upgrade«, das Deltas abruft und mit diesen alle für ein »apt-get upgrade« erforderlichen Debian-Pakete erstellt. Es kann in Debian/unstable-Rechnern (zur Beschleunigung des Downloads neuer Pakete) oder in Debian/stable-Rechnern (für Sicherheits-Updates) eingesetzt werden. . Ebenso wird, wenn dieses Paket installiert ist, die Paketverwaltung »cupt« für ein Upgrade des Rechners Deltas verwenden.
Wenn Ubuntu das nicht unterstützt, Debian tut es wohl.
Cool, wußte ich nicht. Habe ich auf meinem Debian stable auch mal gleich installiert. Nur, warum ist das optional? Und warum nur Sicherheits-Updates und nicht die z.B. 100te MB Programme-Updates (OOo usw.)?
Nach dem debdelta-upgrade muß noch ein apt-get upgrade aufgerufen werden, damit die neu gebildeten Pakete auch installiert werden.
Ubuntu konnte ich, mangels nicht vorhandener Installation, nicht testen.
Ziel von Canonical war es, eine Linux-Distribution zu erschaffen, die so einfach zu bedienen ist, dass sie von sehr vielen Nutzern als das Betriebssystem ihrer Wahl ausgewählt wird. Das ist sehr eindruckvoll gelungen.
Durch die starke Verbreitung von ubuntu und dem Zugewinn von Nutzern, die vorher Windows nutzten, ist die Attraktivität von Linux als OS sehr gestiegen.
Linux ist als OS interessanter geworden, es ist leichter bedienbar geworden und der Name Linux ist heute wesentlich bekannter geworden. Ich denke, dass mein Eindruck von der Community so geteilt wird.
Wer mit ubuntu beginnt, wird sich früher oder später auch für Suse und Fedora interessieren.
Die Verbreitung von Linux ist maßgeblich für die herstellerseitige Unterstützung von Linux.
Niemand braucht Apparmor unf vorallem nicht jetzt wo alle anderen auf SELinux oder Tomoyo umgestiegen sind!
Btw. Wette, das sobald Apparmor im Kernel ist Canoncial das ganze auf die Community abwälzen wird, wie Canoncial es schon bei Gnome und Co versucht hat!
Mit entsprechenden AppArmor-Profilen kann man einiges an zusätzlicher Sicherheit erreichen, z.B. (um ein einfaches Beispiel zu geben) beim Öffnen von "bösen" pdf-Dateien mit Evince.
Man sollte sich auch vergegenwärtigen, dass AppArmor oder SELinux mittlerweile zum Sicherheitskonzept wichtiger Distributionen gehören, das man schwer beeinträchtigt, wenn man AppArmor oder SELinux einfach ausschaltet.
OpenSuse 11.3 bietet zwar grundsätzlich AppArmor und SELinux an, aktiviert aber beides nicht.
Allerdings ist in OpenSuse 11.3 alles für den Einsatz von AppArmor vorbereitet. Man müßte es in Yast eigentlich nur "anhaken".
Und: In meinem obigen Posting ging es nicht um einen Gegensatz zwischen AppArmor und SELinux.
Debian Lenny liefert SELinux mit, aktiviert es aber ebenfalls nicht.
Deine obige Pro-SELinux-Liste ist ohnehin nicht mehr so gewaltig, wenn man bedenkt, dass RHEL, CentOS und Fedora letztlich zum selben "Distributionsverein" gehören und dass Suse/OpenSuse grundsätzlich dem Nutzer die Wahl lassen. Ubuntu hingegen scheint zur Zeit AppArmor zu favorisieren (SELinux sollte trotzdem in den Repos zu finden sein).
Ja, ja, "Canonical trägt ja nix zum Kernel bei" ...
Nur weil mal aus Versehen ein Codeschnipsel von denen im Kernel landet, beginnt noch kein neues Erdzeitalter.
Das Ding wurde von Novell entwickelt ...
Und von Canonical weitergepflegt. Nehmt eure Hasskappe endlich mal ab.
Pflegen != Entwickeln
Nimm deine Kackbraune Brille ab.
Canonical entwickelt nur für ihre proprietären Produkte, nicht für den Kernel oder anderen Anwendungen.
Andere Anwendungen nicht von Canonical entwickelt???:
Doch natürlich z.B. die enorme Weiterentwicklung von ltsp Linux Terminal Server Project, vorher Version 4.0 und als Projekt ziemlich eingeschlafen. Dann wurde ltsp im Rahmen von edubuntu für den Schuleinsatz von bezahlten und extra dafür bereitgestellten Leuten von Canonical wie z.B. (früher) Oliver Gravert zu Version 5. Da stiegen später erst Vertreter anderer Distributionen in die Enwicklung ein, wie OpenSuse mit Kiwiltsp.
Ich arbeite mit Ubuntu, habe aber auch noch keinen Cent an Canonical gezahlt, noch zwinge ich jemanden mit dieser Distribution arbeiten zu müssen.
Diese Diskussionen sind nur noch peinlich. Kann ja sein, dass Canonical viel von der Arbeit anderer profitiert, aber seit es Ubuntu gibt, wird Linux schon eher von PC-Usern akzeptiert! Allein das ist schon positiv.
Noch mal zum Lesen, was die Zusammenarbeit von ltsp.org und ubuntu angeht:
Siehe http://www.linux-magazin.de/Heft-Abo/Ausgaben/2007/10/Einer-fuer-allehttp://www.linux-magazin.de/Heft-Abo/Ausgaben/2007/10/Einer-fuer-alle
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Ubuntu trägt neben Debian derzeit am meisten zur Entwicklung von LTSP 5 bei. Deshalb finden sich bei diesen Distributionen und deren Ablegern Edubuntu und Skolelinux die fortgeschrittensten LTSP-5-Implementierungen. Vor allem Edubuntu legt dabei viel Wert auf eine möglichst einfache Einrichtung und eine für die Weiterbildung ausgerichtete Paketauswahl.
..........
Also, gut das Canonical auch was beiträgt, keine Frage. Aber als ein Distributor, der "DAS LINUX" der Linuxe ausgibt, kann man mehr erwarten. Verglichen an der Marktduchdringung im Linux-Bereich (Desktop) könnte und sollte dort mehr kommen. Die eigentliche Drecksarbeit am Upstream, für die Basis der Distribution, lassen sie nämlich zu 95% durch andere erledigen und tun, dank ihres aggressiven Marketings so, als sein Linux ihre Erfindung (leicht überspitzt formuliert
).
Dennoch finde ich es als Fedora-Nutzer gut, das AppArmor in der Kernel kommt; falls es dazu kommen sollte. Alternativen beleben die Community.
Bei Canonical existiert ein Mismatch zwischen Verbreitung und Größe der Firma. Ubuntu hat viele User, Canonical ist aber nur recht klein. Trotzdem trägt Canonical eine Menge zur Freie-Software-Welt bei: Projekte wie Launchpad, Upstart, Bazaar, Unity, Maintainance und Weiterentwicklung von AppAmor, Papercuts, User, Sponsoring, etc.
Das ist ne Ausrege!!!
Canonical hat >340 Mitarbeiter und steuert weniger zu Linux bei als Distrubtionen mit 30 Mitarbeiter!!!
http://video.google.com/videoplay?docid=3385088017824733336#
interessantes video. danke
Naja, von denen arbeiten 20 in der Paketierung der Software, 10 in der Verwaltung und der Rest in der Marketing-Abteilung. Achso, ein Chef rennt auch noch rum! - Dies ist ein nicht ganz ernst gemeinter Beitrag.
Bitte verweise darauf, wo Ubuntu behauptet, es habe Linux erfunden. Besuche ihre Webseite und teile den Link und das Zitat mit uns.
Dann begründe bitte, warum so eine "für immer kostenlose" Linux Distribution überhaupt in die Entwicklung investieren muss und wie sie das überhaupt leisten könnte. Es gibt ja keine Abos oder Einnahmen aus Medien, die dafür die Basis böten. Im Gegenteil, kostenlose Downloads, Server Infrastruktur, gigantische Bandbreiten, etc. kostet alles nur Geld.
Was man bedenken muss ist, dass viel von z.B. Redhat's Engagement oder früher Suse erfolgt im Auftrag für Dritte, die dafür direkt Geld hinlegen. So zahlt Microsoft etwa für einen OOXML Filter für OOo. Oder Großkunden bezahlen Redhat für "audit" im Kernel, und so weiter.
Damit macht "man" die richtige Kohle. Dass Canonical nicht so viele solche Aufträge hat, wie es gerne hätte, ist offenkundig. Dass sie deshalb aber selbst die Entwicklung bezahlen sollen, ist einfach Unsinn. An der Stelle ist eine Henne und Ei, Niemand bezahlt Canonical für etwas, was sie nicht können, weil sie es nicht tun, weil Niemand sie dafür bezahlt.
Was "Euch" stört ist doch nur, dass Ubuntu z.B. der Suse das Wasser abgräbt. Nachdem man sich Ubuntu CDs kostenlos zuschicken lassen konnte, wer hat dann noch 69 DM osä für die neueste Suse bezahlt? Ich war da schon auf Debian, auch kostenlos, aber danach ist der Umsatz sicher reduziert gewesen.
Offenbar nicht genug, die für Suse Geld raustun, um den Ausverkauf an Novell zu verhindern, und Novell selbst steht auch zum Verkauf, wie man z.B. unter http://www.pro-linux.de/news/1/15697/verkauf-von-novell-steht-angeblich-bevor.html lesen konnte.
Ubuntu hat kostenloses Linux mit regelmässigen Releases etabliert, etwas was den Linux-Desktop enorm voran brachte.
Dass sich Mandrake oder Suse nicht mehr mit dem Geld der Desktop-User über Wasser halten können, dafür kriegt Ubuntu die Aggression. Aber die Distributionen, die solche Anklagen richten, sterben aus.
Platz hat die Welt genau für Redhat und ein Debian-Derivat oder Debian selbst. Aber Debian ist ja auch böse, und entwickelt kaum Gnome oder KDE-Patches...
Gruss,
Kay
Naja, ich weiß ja nicht, ob ich es in GROSSBUCHSTABEN schreiben soll, aber ich hatte doch in wohl recht verständlichem Deutsch geschrieben, das es etwas überspitzt formuliert sein.
Des weiteren habe ich auch nicht geschrieben, das die etwas "müssen", sondern "könnten" und "sollten". Das Canonical sich durch das Verhältnis von Nehmen zu Geben zum "Prügelknaben" in der FOSS-Szene machen, ist dann ihr Pech.
Was mich stört ist einfach dieser Hype um Ubuntu, den Canonical auch nicht ganz ungewollt inszeniert. Ob die SuSE das Wasser abgraben ist mir egal. Und Novell stand in seiner Geschichte schon so oft finanziell bescheiden da, auch ohne und lange vor SuSE.
Und das die arme Firma Canonical keine Aufträge hat, wie du schreibst, liegt ja dann wohl nicht an den vielen glücklichen Ubuntu Nutzern. Achtung Satire: Vielleicht ist die Distribution zu perfekt, sonst könnte man ja ein bisschen Support drum rum bauen
> Was "Euch" stört ist doch nur, dass Ubuntu z.B. der Suse das Wasser abgräbt.
Nö. Nicht mal im Geringsten. Ich, als Teil von "Euch", genieße die Vielfalt und benutze das, was mir am besten liegt/gefällt/passt.
> Ubuntu hat kostenloses Linux mit regelmässigen Releases etabliert, etwas was den Linux-Desktop enorm voran brachte.
Okay, dass bestreitet auch niemand. Habe ich jedenfalls noch nicht gelesen. So etwas zu bewerkstelligen ist auch keine Kleinigkeit.
> Dass sich Mandrake oder Suse nicht mehr mit dem Geld der Desktop-User über Wasser halten können, dafür kriegt Ubuntu die Aggression.
Äh, noch nie konnte sich eine Distribution allein mit dem Geld der Desktop-Benutzer über Wasser halten.
Mit "etwas überspitzt" kann man leicht etwas sagen, ohne es zu hinter gesagt zu haben. Selbst dann hat man ja nur "etwas" überspitzt, nicht viel, oder?
Dass Canonical die Aufträge nicht im gleichen Maß an Land ziehen kann, liegt meiner Meinung primär daran, dass die mit der dicken Kohle, sich nicht für Feature X interessieren, sondern für Feature X in dem OS, dass sie verwenden, und das ist RHEL.
Ich finde die Aggression gegen Ubuntu deshalb ärgerlich, weil so getan wird, als sei Distribution ohne Entwicklung irgendwie etwas Unständiges.
Das zu behaupten, ist das Unanständige. Ob Ubuntu mehr oder weniger Glück hat, ob es mehr oder weniger zur Entwicklung beiträgt, und so weiter ist mir egal. Ich bin aber bereit dafür zu kämpfen, dass jemand Linux nehmen darf, und es in der ganzen Welt kostenlos verteilt.
Und wenn er dabei noch was verdient, meinen Glückwunsch. Darf er alles behalten.
Gruss,
Kay
> Mit "etwas überspitzt" kann man leicht etwas sagen, ohne es zu hinter gesagt zu haben. Selbst dann hat man ja nur "etwas" überspitzt, nicht viel, oder?
????
Wenn ich etwas überspitzt formuliere, dann nur, um es etwas übertrieben darzustellen. Nicht, um es hinterher nicht gesagt zu haben.
Die mit der dicken Kohle interessieren sich nicht für Buttons links/echts, oder für mehr Platz in der Fensterleiste, richtig. Die interessieren sich für ein Feature, welches 7 Jahre lang ohne Probleme funktioniert.
Viele der von RHEL und Konsorten eingebrachten Feature fließen wieder in den Upstream, und damit zu Ubuntu. Also?
Ich finde die Vorbehalte (Agressionen klingt doch etwas zu heftig) gegen Ubuntu durchaus berechtigt. Das aus einem einfachen Grund: Ubuntu != Linux. Ubuntu ist nur EINE von vielen Linux-Distributionen, und nicht DIE Linux Distribution. Dell verkauft Rechner mit Ubuntu drauf, na und. Hat schon mal jemand gezählt, wieviele Rechner/Server auf der Welt mit RedHat oder SuSE ausgeliefert werden. Debian nehm ich mit Absicht nicht mit rein, da dort keine Firma dahinter steht. Und dann vergleichen wir mal, was diese Firmen für Linxu(im speziellen Kernel usw.) getan haben und tun, und was Canonical bereit ist zu tun. Und mal ganz unter uns, Ubuntu verkauft sich als "super-fast, secure and great looking Operating System", kein Wort von Linux als Distribution. Da steht auf der ganzen Startseite nicht einmal das Wort Linux. Diese Überheblichkeit ist es, die mich, und ich glaub auch andere, ärgert.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 02. Aug 2010 um 20:51."Was "Euch" stört ist doch nur, dass Ubuntu z.B. der Suse das Wasser abgräbt. Nachdem man sich Ubuntu CDs kostenlos zuschicken lassen konnte, wer hat dann noch 69 DM osä für die neueste Suse bezahlt? Ich war da schon auf Debian, auch kostenlos, aber danach ist der Umsatz sicher reduziert gewesen."
Die SuSE-Boxen ließen sich solange gut verkaufen wie ISDN- und Analog-Modem für den Internetzugang in Deutschland vorherrschend waren.
Mit der zunehmenden DSL-Verbreitung mit Flatrates wurde es plötzlich billiger, kostenlose Linuxdistributionen (u.a. auch die kostenlose SuSE vom SuSE-ftp-Server und die kostenlose neueste Red Hat-Version von redhat.com) herunterzuladen.
Diese Veränderung hat alle damaligen kommerziellen Linux-Distros schwer getroffen. Die meisten gingen unter.
Mit Ubuntu hat das nichts zu tun gehabt.
SuSE ging 2003 unter, bevor Ubuntu in die Welt gesetzt wurde und Red Hat stellte ebenfalls 2003 seine Desktop-Produkte ein, bevor Ubuntu ab Ende 2004 seinen Siegeszug antrat.
Ubuntu ist auch heute ohne DSL-Anschluss (oder mit einem DSL-Anschluss mit Traffic-Limit, wie es in anderen Teilen der Welt mitunter gang und gäbe ist) kaum vernünftig benutzbar. Innerhalb sehr kurzer Zeiträume nach einer Ubuntuveröffentlichung fallen schnell wieder um die 400MB Updates an. Es gibt noch nicht einmal Delta-deb-Updates so wie bei Fedora und OpenSuse, um Traffic zu sparen.
Naja, das mit den Breitbandbeschränkungen/nicht vorhandensein kannst du auch 50 km vor Berlin haben...
Aber es ist schon so; nachdem die damals "Großen" ihre Endkunden-Desktop Produkte gestoppt hatten, kam Ubuntu, und hatte mit Sicherheit genau deshalb Erfolg. Und weil es kostenlos war/ist. Und weil sie einen Geldgeber haben, der die ganze Marketing-Maschinerie mitbezahlt.
Bei Fedora habe ich auch schnell einen Haufen Updates, allerdings, dank Delta-Pakete, nur zu einem Bruchteil der Größe, wie bei Debian und Derivaten.
apt-cache show debdelta
Die Programmsammlung »debdelta« wurde entwickelt, um Veränderungen
zwischen Debian-Paketen zu erkennen. Diese Änderungen (Deltas) ähneln
insofern der Ausgabe des »diff«-Programms, als dass sie zur Speicherung
und Übermittlung lediglich der Unterschiede zwischen unterschiedlichen
Versionen eines Debian-Pakets verwendet werden können.
.
Diese Suite enthält »debdelta-upgrade«, das Deltas abruft und mit diesen
alle für ein »apt-get upgrade« erforderlichen Debian-Pakete erstellt. Es
kann in Debian/unstable-Rechnern (zur Beschleunigung des Downloads neuer
Pakete) oder in Debian/stable-Rechnern (für Sicherheits-Updates)
eingesetzt werden.
.
Ebenso wird, wenn dieses Paket installiert ist, die Paketverwaltung »cupt«
für ein Upgrade des Rechners Deltas verwenden.
Wenn Ubuntu das nicht unterstützt, Debian tut es wohl.
Gruss,
Kay
Cool, wußte ich nicht. Habe ich auf meinem Debian stable auch mal gleich installiert. Nur, warum ist das optional? Und warum nur Sicherheits-Updates und nicht die z.B. 100te MB Programme-Updates (OOo usw.)?
Nach dem debdelta-upgrade muß noch ein apt-get upgrade aufgerufen werden, damit die neu gebildeten Pakete auch installiert werden.
Ubuntu konnte ich, mangels nicht vorhandener Installation, nicht testen.
"Allein das ist schon positiv."
Das allein ist aber zu wenig.
>>Nimm deine Kackbraune Brille ab.< <
Damit liegst Du in zweifacher Hinsicht daneben:
1. Benutze ich nicht Gnome sondern KDE. Die Brille ist daher nicht braun sondern blau.
2. Ich verwende Mandriva und kein ubuntu-Derivat.
Ziel von Canonical war es, eine Linux-Distribution zu erschaffen, die so einfach zu bedienen ist, dass sie von sehr vielen Nutzern als das Betriebssystem ihrer Wahl ausgewählt wird.
Das ist sehr eindruckvoll gelungen.
Durch die starke Verbreitung von ubuntu und dem Zugewinn von Nutzern, die vorher Windows nutzten, ist die Attraktivität von Linux als OS sehr gestiegen.
Linux ist als OS interessanter geworden, es ist leichter bedienbar geworden und der Name Linux ist heute wesentlich bekannter geworden. Ich denke, dass mein Eindruck von der Community so geteilt wird.
Wer mit ubuntu beginnt, wird sich früher oder später auch für Suse und Fedora interessieren.
Die Verbreitung von Linux ist maßgeblich für die herstellerseitige Unterstützung von Linux.
…ist sogar inzwischen schon erschienen:
http://lwn.net/Articles/398371/
Niemand braucht Apparmor unf vorallem nicht jetzt wo alle anderen auf SELinux oder Tomoyo umgestiegen sind!
Btw. Wette, das sobald Apparmor im Kernel ist Canoncial das ganze auf die Community abwälzen wird, wie Canoncial es schon bei Gnome und Co versucht hat!
"Niemand braucht Apparmor"
Mit entsprechenden AppArmor-Profilen kann man einiges an zusätzlicher Sicherheit erreichen, z.B. (um ein einfaches Beispiel zu geben) beim Öffnen von "bösen" pdf-Dateien mit Evince.
Man sollte sich auch vergegenwärtigen, dass AppArmor oder SELinux mittlerweile zum Sicherheitskonzept wichtiger Distributionen gehören, das man schwer beeinträchtigt, wenn man AppArmor oder SELinux einfach ausschaltet.
Was genau so gut mit SELinux geht.
Btw...
Suse nutzt SELinux
OpenSuse nutzt SELinux
Red Hat nutzt SELinux
Gentoo nutzt SELinux
Fedora nutzt SELinux
CentOS nutzt SELinux
ClearOS nutzt SELinux
Debian nutzt SELinux
etc..
Nur Ubuntu muss jetzt noch AppArmor durchdrücken alle anderen "Großen" nutzen mittlerweile SELinux!
OpenSuse 11.3 bietet zwar grundsätzlich AppArmor und SELinux an, aktiviert aber beides nicht.
Allerdings ist in OpenSuse 11.3 alles für den Einsatz von AppArmor vorbereitet. Man müßte es in Yast eigentlich nur "anhaken".
Und: In meinem obigen Posting ging es nicht um einen Gegensatz zwischen AppArmor und SELinux.
Debian Lenny liefert SELinux mit, aktiviert es aber ebenfalls nicht.
Deine obige Pro-SELinux-Liste ist ohnehin nicht mehr so gewaltig, wenn man bedenkt, dass RHEL, CentOS und Fedora letztlich zum selben "Distributionsverein" gehören und dass Suse/OpenSuse grundsätzlich dem Nutzer die Wahl lassen. Ubuntu hingegen scheint zur Zeit AppArmor zu favorisieren (SELinux sollte trotzdem in den Repos zu finden sein).
Eigentlich geht es nur um eventuelle Änderungen im Kernel!
Wenn ich hier das Fanboy-Gewimmere in den Kommentaren lese, weiß ich wieder warum ich dieses Klientel verabscheue.