Gibt es eine Behörde die verlangt das man MS Office-Dateien schickt? Meistens wollen die doch alles noch auf Papier. In vielen Fällen ist es besser statt ODF sondern PDF einsetzen. ODF sollte nur verwendet werden wenn man die Dokumente noch weiter bearbeiten will.
Das kann ich nur unterstreichen - vor ein paar Monaten habe ich am RZ des Bundesamt für Finanzen sehr anschaulich gesehen wie eine Vorgabe Kolab als Groupware einzusetzen einfach ignoriert wird und stattdessen eine veraltete Exchange Infrastruktur auf den neusten Stand aktualisiert wird.
Um die Vorgabe auf dem Papier zu erfüllen wurde eine Kolab Installation gemacht die aber nicht produktiv genutzt wird. Toll!
Wenn man ein weiter zu bearbeitendes Dokument an eine Behörde schicken muß, erst mal als ODF schicken. Und wenn dann darauf so eine Antwort kommt wie: "Huch, die Datei können wir ja gar nicht öffnen", dann das als PDF schicken. Dann können die das ganz bestimmt öffnen, aber zum Weiterbearbeiten müssten die das ja dann quasi Ausdrucken und in MSOffice neu eintippen. Wenn das mehrere Leute so machen, dann müssen die doch auf die Idee kommen, das es einfacher gewesen wäre, gleich OpenOffice zu installieren.
Was soll man denn an Behörden zur Weiterverarbeitung schicken? Wenn, dann sind das doch eh meistens Vordrucke, die sie mit spezieller Software wieder einscannen bzw. von den Azubis abtippen lassen.
Solange MS ihre aktuelle Office Suit an die MitarbeiterInnen von Behörden lobbyistisch verschleudert wird sich daran nie etwas ändern. Zum Beispiel kostet MS Office Professional 2010 für MitarbeiterInnen vom Bezirk Oberbayern genau 12,99 € für die Private Nutzung. Auch wenn es möglich ist, über ODF macht sich doch dann keine/r mehr Gedanken! Noch schlimmere Auswirkungen dürften wohl die Vergünstigungen für StudentInnen haben.
Und bei den "Privaten"? Entweder klauen sie sich MSO von Verwandten/Bekannten, oder sie kaufen es mit dem Rechner mit und glauben, das kostet dann nichts extra. Und so hält MS die Welt weiter in eisernem Griff.
Es ist wirklich ein Trauerspiel, was in den Behörden diesbezüglich abläuft. In unserem Landkreis haben aber immerhin schon 2 Kommunen OOo produktiv im Einsatz, während die Bundesbehörden immer noch auf ihrem MSO schlafen.
Die andere Seite: Verschickt man als Behörde ein ODF, kommt regelmäßig vom Empfänger: "Was ist denn das? Das kann ich nicht öffnen, geht's nicht in DOC?" Und wenn man dann darauf aufmerksam macht, dass man das mit einer kostenfreien Software öffnen und weiterverarbeiten kann: "Hä? Ich installier mir doch für das eine Dokument keine Software?!"
Man sollte immer beide Seiten anschauen. Die OOo-User sind - leider! - immer noch eine deutliche Minderheit. Und ich glaube, in Firmen ist das noch extremer. Erfahrungsgemäß benutzen dann eben die Menschen privat auch das, was sie auf der Arbeit benutzen "müssen". Schwierig, diesen Kreislauf zu durchbrechen.
Sorry, aber OO ist Nett, wenn man Dokumente im alten Stil bearbeiten will. Doch gegen die Benutzbarkeit von den neuen Office Versionen kommt es nicht ran. Und damit meine ich nicht unbedingt die Ribbon Oberfläche.
OO hängt da in vielen Bereichen einfach. Selbst das fette Lotus Symphony in Version 1.3 sieht da besser aus.
Und wieder mal ein MS Mitarbeiter, der nichts besseres zu tun hat, als in Linux Foren zu trollen. Ich würde auch gerne den neuen Stil kennen lernen, also Beispiele! Ich(soweiso Unix-Nutzer) und viele Bekannte sind dank Office 2010 und den vollkommen benutzerunfreundlichen Ribbons (die Übrigens bei Behörden momentan immense Schulungskosten nach sich ziehen, OO wäre billiger gewesen) vollständig auf OO umgestiegen und keiner hat "Stile" vermisst...seltsame Aussage
"Im alten Stil" - das ist lustig. Wer legt denn fest, welcher Stil alt und welcher neu ist?
Ich habe MSO 2007 ausprobiert - es ist einfach nur nervig, vor allem, weil man auf einem Widescreen-Monitor nur die ersten paar Zeilen des Dokuments sehen kann. Der Rest ist vollgepflastert mit Knöpfen und Menüs.
Wenigstens kann MSO2010 ODF lesen und weiterverarbeiten. Das wissen aber viele offensichtlich nicht.
Gibt es eine Behörde die verlangt das man MS Office-Dateien schickt? Meistens wollen die doch alles noch auf Papier. In vielen Fällen ist es besser statt ODF sondern PDF einsetzen. ODF sollte nur verwendet werden wenn man die Dokumente noch weiter bearbeiten will.
Das kann ich nur unterstreichen - vor ein paar Monaten habe ich am RZ des Bundesamt für Finanzen sehr anschaulich gesehen wie eine Vorgabe Kolab als Groupware einzusetzen einfach ignoriert wird und stattdessen eine veraltete Exchange Infrastruktur auf den neusten Stand aktualisiert wird.
Um die Vorgabe auf dem Papier zu erfüllen wurde eine Kolab Installation gemacht die
aber nicht produktiv genutzt wird. Toll!
Wenn man ein weiter zu bearbeitendes Dokument an eine Behörde schicken muß, erst mal als ODF schicken. Und wenn dann darauf so eine Antwort kommt wie: "Huch, die Datei können wir ja gar nicht öffnen", dann das als PDF schicken. Dann können die das ganz bestimmt öffnen, aber zum Weiterbearbeiten müssten die das ja dann quasi Ausdrucken und in MSOffice neu eintippen.
Wenn das mehrere Leute so machen, dann müssen die doch auf die Idee kommen, das es einfacher gewesen wäre, gleich OpenOffice zu installieren.
Der Sachbearbeiter wird sicherlich nicht wissen, dass man odf-Dateien mit OpenOffice öffnen muss...
Die würden dann auch fleisig die Daten abtippen... auf den Gedanken einer neuen Lösung käme nur jemand aus der IT...
Was soll man denn an Behörden zur Weiterverarbeitung schicken? Wenn, dann sind das doch eh meistens Vordrucke, die sie mit spezieller Software wieder einscannen bzw. von den Azubis abtippen lassen.
Solange MS ihre aktuelle Office Suit an die MitarbeiterInnen von Behörden lobbyistisch verschleudert wird sich daran nie etwas ändern. Zum Beispiel kostet MS Office Professional 2010 für MitarbeiterInnen vom Bezirk Oberbayern genau 12,99 € für die Private Nutzung. Auch wenn es möglich ist, über ODF macht sich doch dann keine/r mehr Gedanken!
Noch schlimmere Auswirkungen dürften wohl die Vergünstigungen für StudentInnen haben.
Und bei den "Privaten"? Entweder klauen sie sich MSO von Verwandten/Bekannten, oder sie kaufen es mit dem Rechner mit und glauben, das kostet dann nichts extra. Und so hält MS die Welt weiter in eisernem Griff.
Es ist wirklich ein Trauerspiel, was in den Behörden diesbezüglich abläuft. In unserem Landkreis haben aber immerhin schon 2 Kommunen OOo produktiv im Einsatz, während die Bundesbehörden immer noch auf ihrem MSO schlafen.
Die andere Seite: Verschickt man als Behörde ein ODF, kommt regelmäßig vom Empfänger: "Was ist denn das? Das kann ich nicht öffnen, geht's nicht in DOC?" Und wenn man dann darauf aufmerksam macht, dass man das mit einer kostenfreien Software öffnen und weiterverarbeiten kann: "Hä? Ich installier mir doch für das eine Dokument keine Software?!"
Man sollte immer beide Seiten anschauen. Die OOo-User sind - leider! - immer noch eine deutliche Minderheit. Und ich glaube, in Firmen ist das noch extremer. Erfahrungsgemäß benutzen dann eben die Menschen privat auch das, was sie auf der Arbeit benutzen "müssen". Schwierig, diesen Kreislauf zu durchbrechen.
Sorry, aber OO ist Nett, wenn man Dokumente im alten Stil bearbeiten will. Doch gegen die Benutzbarkeit von den neuen Office Versionen kommt es nicht ran. Und damit meine ich nicht unbedingt die Ribbon Oberfläche.
OO hängt da in vielen Bereichen einfach. Selbst das fette Lotus Symphony in Version 1.3 sieht da besser aus.
Und was ist der neue Stil?
Wie wäre es mit einem konkreten Beispiel?
Und wieder mal ein MS Mitarbeiter, der nichts besseres zu tun hat, als in Linux Foren zu trollen. Ich würde auch gerne den neuen Stil kennen lernen, also Beispiele!
Ich(soweiso Unix-Nutzer) und viele Bekannte sind dank Office 2010 und den vollkommen benutzerunfreundlichen Ribbons (die Übrigens bei Behörden momentan immense Schulungskosten nach sich ziehen, OO wäre billiger gewesen) vollständig auf OO umgestiegen und keiner hat "Stile" vermisst...seltsame Aussage
Vielleicht handelt es sich ja auch um Stilblüten?
"Im alten Stil" - das ist lustig. Wer legt denn fest, welcher Stil alt und welcher neu ist?
Ich habe MSO 2007 ausprobiert - es ist einfach nur nervig, vor allem, weil man auf einem Widescreen-Monitor nur die ersten paar Zeilen des Dokuments sehen kann. Der Rest ist vollgepflastert mit Knöpfen und Menüs.
Wenigstens kann MSO2010 ODF lesen und weiterverarbeiten. Das wissen aber viele offensichtlich nicht.