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Mi, 4. August 2010, 08:36

Software::Datenbanken

Erste Version von HailDB erschienen

Die HailDB-Entwickler haben die erste Version der recht jungen relationalen Datenbank HailDB veröffentlicht. HailDB ist ein Fork des Embedded InnoDB-Projekts von Oracle, dessen Entwicklung den HailDB-Gründern zu langsam und abgeschirmt vor sich ging. HailDB ist eine in eigene Anwendungen integrierbare Bibliothek, die die InnoDB-Datenbank-Engine bereitstellt. Diese kann über eine einfache API angesprochen werden.

HailDB soll als Speicher-Engine in dem auf Cloud- und Web-Anwendungen optimierten Datenbanksystem Drizzle verwendet werden. HailDB 2.0 ist die erste Version des unter der GPLv2 stehenden Datenbankprojekts, das, verglichen mit dem Original Oracle Embedded InnoDB, einige geringfügige Verbesserungen enthalten soll. Hier nennen die Entwickler das Buildsystem pandora-build und führen an, mehrere kleine Fehler und Compilerwarnungen aus der Welt geschafft zu haben. An anderer Stellen wird darauf hingewiesen, dass die geforkte Datenbankbibliothek leistungsfähiger sein soll und das Sicherungswerkzeug XtraBackup integriert hat.

Noch ist HailDB komplett zu Embedded InnoDB kompatibel, so dass für eine Migration nur wenige Änderungen erfordert und schnell zu bewerkstelligen ist. Für Anwender von Fedora und Red Hat Enterprise Linux (RHEL) bieten die Entwickler inoffizielle RPM-Pakete an, die über das Drizzle-Repository bezogen werden können, Pakete für Debian und Ubuntu sollen in Kürze bereit stehen. Die Quelltexte für HailDB 2.0 sind als TAR-Archiv auf launchpad.net verfügbar.

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