Ich kapiere nicht, wieso man sich da keine Gedanken über ein durchgängiges Modell gemacht hat! Wieso kann ich so ein Applet nicht einfach in die Shell rüberziehen und vice versa? Damit müßte man solch eine Fallunterscheidung gar nicht machen...
In diesem Falle hätte man sich mal an Plasma orientieren sollen; da kann ich Plasmoide hinpacken und integrieren, wo ich will.
Die Entwicklung von Gnome geht nicht nur in eine falsche Richtung, sondern geradeaus auf eine Wand zu. Ich kann mich immer weniger dem Eindruck erwehren, dass GNOME 3 nur aus Marketinggründen herausgegeben wird. Klar, es werden Schnittstellen bereinigt, aber technisch gesehen hat KDE Maßstäbe gesetzt. Wenn ich dann lesen muss, dass Applets entfernt werden und man sich später Gedanken über einen Ersatz machen will, dann rollen sich bei mir die Fußnägel. Was ist das für ein Konzept?
Also ich habe hier ein Wetterapplet, ein Applet, dass Festplatten- und CPU Temperatur anzeigt, eins dass mir CPU und Netzwerkauslastung anzeigt sowie ein Applet zum Regeln der Bildschirmhelligkeit. Natürlich braucht man nicht hunderte von Applets, aber für bestimmte Sachen möchte man eben schon gerne eins haben - und das soll es in Zukunft nicht mehr geben?
war seid 1.0 bei KDE bis 3.5 .. was dann mit KDE passierte .. wissen ja viele. Seitdem zu Gnome gewechselt .. ok. Aber so richtig zufrieden war ich damit auch nicht. Nach alternativen gesucht und auch gefunden ... seit ca 2 Jahren nehme ich nur noch den WindowMaker und frage mich warum er nicht viel mehr verbreitet ist. Gnome ist zwar auch noch mit installiert aber nur um mal anderen den (unnötigen Schnickschnack) 3D Desktop vorführen zu können. WindowMaker hat einen aufgeräumten Desktop (so wie ein Schreibtisch eigentlich auch aussehen sollte), nichts mittendrin wo es nichts zu suchen hat. Das was ich immer wieder brauche an Programmen ist im Dock an der rechten Seite. Das Menü wenn ich es mal brauche kommt da wo ich gerade Platz habe oder hin klicke. Er braucht kaum Speicher und wenig CPU ... aber seht selbst
Das ist ja ganz vorzüglich. Nun beginnt es bei Gnome. Die Applets von Gnome sind KDEs DesktopIcons. Und es wird alles genauso kommen. Nutzer sind eingeschnappt, drohen damit zu KDE zu wechseln, es fehlt ihnen dies und das. Manches funktioniert doch noch nicht so wie gedacht. Jede Innovation wird als Rückschritt verteufelt, die Programmierer beschimpft (auf Newsboards und in Blogs) und für blöd erklärt usw. Allein es fehlt: der Stil. Daniel
Von BerlinerOptimist am Sa, 7. August 2010 um 19:51 #
"Die Klasse GtkApplication von GTK+ 3 wird auf GTK+ 2 zurückportiert, um Komponenten, die bereits GTK+ 3 nutzen, auch mit GTK+ 2 compilieren zu können."
Möglicherweise stehe ich z.Zt. auf'm Schlauch... wieso tun sie so?
Ich bin was das Oberflächendesign von Gnome betrifft eher konservativ eingestellt, eine Einstellung die ich offenbar mit sehr vielen Gnome Anwendern teile. Deshalb möchte ich hier für die klassische Oberfläche von Gnome ein eintreten. Diese hat sich über längere Zeit bewährt. Was sich freilich recht negativ auswirkt ist der Wahn immer mehr Einstellungsmöglichkeiten zu entfernen (Stichwort: Interface Nazis). Sicher, dahinter steht der Gedanke es dem Benutzer so einfach wie möglich zu machen, doch irgendwann überschreitet die Simplifizierung eine Grenze und so wird aus einem postiven Aspekt ein negativer. Auch spricht nichts dagegen wenn man im Rahmen der klassischen Oberfläche Verbesserungen schafft die für den Anwender nützlich sind. Z. B. könnte eine Seitenleiste in der Miniprogramme untergebracht werden können gerade auf 16:10 oder 16:9 Bildschirmen sehr nützlich sein. Ich könnte mir dahingehend sehr gut vorstellen das dort auch die Kontaktliste des Messengers untergebracht werden könnte. Doch auf solche Innovationen die dem normalen Anwender wirklich Vorteile bringen würden wartet man vergeblich, ist gezwungen auf alternative Programme die z. T. recht umständlich zu konfigurieren sind angewiesen. Dort sollte meiner Meinung nach die Weiterentwicklung ansetzen.
Ich arbeite täglich mit einem Rechner und die Hauptanwendung nimmt fast immer den vollen Bildschirm ein. Einen Eclipse kann man nur Vollbild vernünftig nutzen. Was nutzen mir da Applets, die irgendwo am Desktop kleben? Nichts, weil sie vom Eclipse überdeckt werden. Und was viele Miniprogramme angeht, ist ihr Nutzen von eher zweifelhafter Natur. Ich brauche keine Anwendung, die mir das aktuelle Wetter anzeigt; ein Blick aus dem Fenster genügt doch. Börsenticker... Ich will arbeiten und nicht durch Geflacker auf dem Bildschirm abgelenkt werden. Taschenrechner... Desktoptaschenrechner sind Krücken. Da nehme ich lieber meinen alten Schulrechner; der er ist ergonomischer oder: Wenn ich schon im Emacs bin, dann nehme ich den integrierten "Calc". Da können die Desktoprechner nicht mithalten.
Und überhaupt: Emacs im Vollbild... Was interessiert es denn dann noch, welches Fenstersystem darunter läuft.
Und außerdem verwirren Applets nur den User.
Ich kapiere nicht, wieso man sich da keine Gedanken über ein durchgängiges Modell gemacht hat! Wieso kann ich so ein Applet nicht einfach in die Shell rüberziehen und vice versa? Damit müßte man solch eine Fallunterscheidung gar nicht machen...
In diesem Falle hätte man sich mal an Plasma orientieren sollen; da kann ich Plasmoide hinpacken und integrieren, wo ich will.
Das ist seit mindestens einem Jahr bekannt, als das Design-Dokument der Shell entworfen wurde, dass man keine Applets mehr haben möchte.
Die Entwicklung von Gnome geht nicht nur in eine falsche Richtung, sondern geradeaus auf eine Wand zu. Ich kann mich immer weniger dem Eindruck erwehren, dass GNOME 3 nur aus Marketinggründen herausgegeben wird. Klar, es werden Schnittstellen bereinigt, aber technisch gesehen hat KDE Maßstäbe gesetzt. Wenn ich dann lesen muss, dass Applets entfernt werden und man sich später Gedanken über einen Ersatz machen will, dann rollen sich bei mir die Fußnägel. Was ist das für ein Konzept?
Also ich habe hier ein Wetterapplet, ein Applet, dass Festplatten- und CPU Temperatur anzeigt, eins dass mir CPU und Netzwerkauslastung anzeigt sowie ein Applet zum Regeln der Bildschirmhelligkeit.
Natürlich braucht man nicht hunderte von Applets, aber für bestimmte Sachen möchte man eben schon gerne eins haben - und das soll es in Zukunft nicht mehr geben?
war seid 1.0 bei KDE bis 3.5 .. was dann mit KDE passierte .. wissen ja viele. Seitdem zu Gnome gewechselt .. ok. Aber so richtig zufrieden war ich damit auch nicht. Nach alternativen gesucht und auch gefunden ... seit ca 2 Jahren nehme ich nur noch den WindowMaker und frage mich warum er nicht viel mehr verbreitet ist. Gnome ist zwar auch noch mit installiert aber nur um mal anderen den (unnötigen Schnickschnack) 3D Desktop vorführen zu können. WindowMaker hat einen aufgeräumten Desktop (so wie ein Schreibtisch eigentlich auch aussehen sollte), nichts mittendrin wo es nichts zu suchen hat. Das was ich immer wieder brauche an Programmen ist im Dock an der rechten Seite. Das Menü wenn ich es mal brauche kommt da wo ich gerade Platz habe oder hin klicke. Er braucht kaum Speicher und wenig CPU ... aber seht selbst
http://www.ipernity.com/doc/wavefan/8425862/sizes
Das ist ja ganz vorzüglich. Nun beginnt es bei Gnome. Die Applets von Gnome sind KDEs DesktopIcons. Und es wird alles genauso kommen. Nutzer sind eingeschnappt, drohen damit zu KDE zu wechseln, es fehlt ihnen dies und das. Manches funktioniert doch noch nicht so wie gedacht. Jede Innovation wird als Rückschritt verteufelt, die Programmierer beschimpft (auf Newsboards und in Blogs) und für blöd erklärt usw. Allein es fehlt: der Stil.
Daniel
So sollte das aussehen:
http://www.webupd8.org/2010/07/new-gnome-shell-mockups-look-like-unity.html
Ich will Ordnung und Struktur und nicht alles zusammengeklatscht haben.
"Die Klasse GtkApplication von GTK+ 3 wird auf GTK+ 2 zurückportiert, um Komponenten, die bereits GTK+ 3 nutzen, auch mit GTK+ 2 compilieren zu können."
Möglicherweise stehe ich z.Zt. auf'm Schlauch... wieso tun sie so?
Ich bin was das Oberflächendesign von Gnome betrifft eher konservativ eingestellt, eine Einstellung die ich offenbar mit sehr vielen Gnome Anwendern teile. Deshalb möchte ich hier für die klassische Oberfläche von Gnome ein eintreten. Diese hat sich über längere Zeit bewährt. Was sich freilich recht negativ auswirkt ist der Wahn immer mehr Einstellungsmöglichkeiten zu entfernen (Stichwort: Interface Nazis). Sicher, dahinter steht der Gedanke es dem Benutzer so einfach wie möglich zu machen, doch irgendwann überschreitet die Simplifizierung eine Grenze und so wird aus einem postiven Aspekt ein negativer. Auch spricht nichts dagegen wenn man im Rahmen der klassischen Oberfläche Verbesserungen schafft die für den Anwender nützlich sind. Z. B. könnte eine Seitenleiste in der Miniprogramme untergebracht werden können gerade auf 16:10 oder 16:9 Bildschirmen sehr nützlich sein. Ich könnte mir dahingehend sehr gut vorstellen das dort auch die Kontaktliste des Messengers untergebracht werden könnte. Doch auf solche Innovationen die dem normalen Anwender wirklich Vorteile bringen würden wartet man vergeblich, ist gezwungen auf alternative Programme die z. T. recht umständlich zu konfigurieren sind angewiesen. Dort sollte meiner Meinung nach die Weiterentwicklung ansetzen.
Ich arbeite täglich mit einem Rechner und die Hauptanwendung nimmt fast immer den vollen Bildschirm ein. Einen Eclipse kann man nur Vollbild vernünftig nutzen. Was nutzen mir da Applets, die irgendwo am Desktop kleben? Nichts, weil sie vom Eclipse überdeckt werden. Und was viele Miniprogramme angeht, ist ihr Nutzen von eher zweifelhafter Natur. Ich brauche keine Anwendung, die mir das aktuelle Wetter anzeigt; ein Blick aus dem Fenster genügt doch. Börsenticker... Ich will arbeiten und nicht durch Geflacker auf dem Bildschirm abgelenkt werden. Taschenrechner... Desktoptaschenrechner sind Krücken. Da nehme ich lieber meinen alten Schulrechner; der er ist ergonomischer oder: Wenn ich schon im Emacs bin, dann nehme ich den integrierten "Calc". Da können die Desktoprechner nicht mithalten.
Und überhaupt: Emacs im Vollbild... Was interessiert es denn dann noch, welches Fenstersystem darunter läuft.