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Thema: GNOME 3 verzichtet auf Applets

2 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von suamor am So, 8. August 2010 um 17:32 #

Wenn man die Konzepte von Gnome, KDE, Android/IPad vergleicht, dann komme ich zu dem Schluß, das mein Wunschdesktop folgendes können muß:
- Häufig benutze Anwendungen müssen schnell zugreifbar sein (sehr gut mit Leisten realisierbar, bei Android mit Icons auf dem Desktop bedingt (bei kleineren mobilen Geräten kann eine kleine Icongröße die Fingerbedienung zu Fehleingaben führen)
- Anwendungen müssen kategorisierbar sein (klassisches Menü System bei Ubuntu/Mandriva ausgereift, nur problematisch mit vielen Anwendungen -> Scrollen im Menü), unübersichtlich bei Android 2.1 (IPad kenne ich nicht in dieser Hinsicht)
- Häufige Einstellungen an der Hardware schnell zugreifbar, andere nicht zu kompliziert (3 Untermenüs oder gar separates Programm starten).
-> Applets/Anzeigen sind hier ein guter Weg, Sichbarkeit sollte konfigurierbar sein, Position sollte entweder konfigurierbar sein oder eine Logik enthalten
-> Androids Klick auf dem Desktop (oder Kontextmenü) sind für weniger häufige Änderungen ein gangbarer Weg, aber das dahinter liegende Menü ist viel zu unübersichtlich

  • Score: 3 Von Ravenbird am Mo, 9. August 2010 um 00:25 #

    Naja Wunschdesktop... Er soll mir ein bequemes und effizientes arbeiten ermöglichen und mich nicht mit Features und Eigenheiten von denen Designer vorbei an den Bedürfnissen der Anwender meinen das sie gut sind nerven.

    Das wird von Gnome in weiten Teilen erfüllt. Was ich mir dahingehend noch wünschen würde wäre folgendes:

    - Seitenleiste in dem alles mögliche (inkl. wie schon erwähnt die Kontaktliste des Messengers aber auch der Bedienung für den verwendeten Medienplayer, RSS-Feeds und anderer Widgets) integriert werden kann. Das wäre besonders bei meinen 16:9 Bildschirm recht praktisch.

    - Konfigurierbarkeit der Fenstereigenschaften (Position, Größe, Verhalten) über eine GUI. Momentan muss ich da den nicht allzu bequemen Umweg via devilspie gehen.

    - Visueller Desktop (Gemeint sind Symbole in Menüs & Co... ja das ist in meinen Augen wesentlich angenehmer als der 'Symbolentfernungswahn der momentan im Gnome Entwicklerteam grassiert).

    - Ein wenig mehr Funktionalität (löschen und umbenennen von Dateien) im Öffnen/Speichern Dialog.

    - Geringerer Ressourcenverbrauch/Mehr Performance (wobei ich mich bei letzteren an sich weniger beschweren kann).

    Ja und das war es an sich schon. Den alles andere lässt sich so wie ich es haben will schon Heute via Gnome Desktop realisieren. Gut es gäbe sicher noch die eine oder andere Winzigkeit, aber das ist nicht sooo wichtig. Achso was mir noch an wichtigen Tools die ein DE imho mitbringen sollte fehlt wäre ein gutes und einfach zu handhabendes Backup Programm das auf den normalen Desktopbetrieb ausgelegt ist.

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