Ich finde das super, denn in ein paar Jahren wäre meine Frau soweit eine eigene Praxis zu gründen. Das wäre dann mein Job die IT zu machen Ich wusste bis jetzt nicht das es in diesem Bereich etwas gibt.
Schreiben die Kassen und sonstigen Verbände nicht bestimmte, von ihnen "zertifizierte" Abrechnungssoftware vor? Man kann sich das als reichlich mafiöse Struktur vorstellen, bei Apotheken ist das noch schlimmer, und durch die neuen Abrechnungssysteme verschärft sich das noch. Wenige Anbieter teilen sich dabei den Markt auf und diktieren die Phantasiepreise für Soft- und drittklassige Hardware, Windows only.
Von Keine_Lust_auf_Registrierung am So, 8. August 2010 um 09:20 #
nein, das ist keine Mafia in dem Sinne - sondern das MPG (Medizin-Produkt-Gesetz) schreibt das zum Teil vor; oder moechtest _du_, dass bei dir etwa nach dem Roentgen (oder CT, MRT, Ultraschall) etwas auf den Aufnahmen uebersehen wird, weil das Betrachtungsprogramm (Viewer) nicht angezeigt hat, da irgendwelche Hobbyprogrammierer in ihrer Freizeit eine Software entwickelt haben und diese einfach so auf den Markt geworfen hat - ich glaube nicht.
Weiter kommt hinzu, dass z. B. zertifizierte PACS fuer wenige hundert Euro zu haben sind - auf dem Markt tummeln sich (und da geb ich dir Recht) eine ueberschaubare Anzahl von Softwareherstellern - zumindest in Deutschland.
Wie wäre es dann mir offen verfügbaren Tests, die jeder verwenden kann um sein Produkt zertifizieren zu lassen? Ich möchte auch nicht, dass eine von irgendeinem bezahlten Möchtegernprogrammierer erstellte Software Mist macht...
Warum denken eigentlich immer alle, dass OSS von Hobbyprogrammierern zusammengebastelt wird? Bei den meisten großen Projekten stecken einflussreiche Firmen dahinter. Es stimmt zwar, dass im Falle des vielzitierten Kernel alles als Hobby begann. Aber das ist doch immer so. Ich meine, keiner wird bestreiten wollen, dass z. B. Microsoft oder Apple in ihrer Anfangszeit unausgereifte Produkte geliefert haben, oder? Also den Apple I musste man in weiten Teilen selber basteln. Und Microsofts erste Betriebssystemversionen waren auch nicht besser. Es geht nicht um Hobbyprojete vs. professionelle Software, sondern es geht einfach nur um das Entwicklungsmodell. Wenn es um zuverlässige Software geht, kommt man um OSS nicht herum.
Beispiel: wenn du dir ein Auto kaufst, dann willst du doch auch die Möglichkeit haben, mal unter deine Motorhaube zu schauen, oder, falls du selbst das Know How nicht hast, einen Fachmann, dem du vertraust, mal dein Auto checken lassen. Wären Autos verplombt und nur vom Hersteller einsehbar, würde das auch sehr negative Folgen auf die Sicherheit des Autos haben und unabhängige Tests unnötig erschweren.
Also ich finde, es müsste gesetzlich vorgeschrieben sein, dass Software, die für einen sicherheitskritischen Einsatz bestimmt ist, unabhängig getestet und verbessert werden kann, um die Zuverlässigkeit und Sicherheit zu erhöhen. Ich will nicht, dass jeder einfach irgendwie daran rumbastelt. Aber ich finde, es wichtig, dass wir vom Verplomben wegkommen!
Interessant!
Jetzt fehlt nur noch eine Distribution für den Maschinenbau mit 2D/3D CAD/CAM, FEM, openCASCADE, ECAD, Schaltplanprojektierung etc.
Im Maschinenbau / in der Produktion von Metallerzeugnissen dürften übrigens mehr Menschen beschäftigt sein wie im Gesundheitswesen...
na dann ran, DIY!
CAE-Linux ... ?
http://www.caelinux.com/CMS/
gib et doch schon
M2
Was Du willst ist Fedora Electronic Lab: http://spins.fedoraproject.org/fel/
Ich finde das super, denn in ein paar Jahren wäre meine Frau soweit eine eigene Praxis zu gründen. Das wäre dann mein Job die IT zu machen
Ich wusste bis jetzt nicht das es in diesem Bereich etwas gibt.
grüße
Kannst dann ja Werbung machen im weißen Kittel als "Zahnärztinnen-Mann"
Nee kein Zahnarzt. Aber schön in die Kamera grinsen könnte ich
schau dir auch mal Debian med an (keine eigene Distribution).
Wobei ich das als Biologe nutze - aber das ganze scheinbar eher für mediziner sein soll.
Ich finde Windows für Arztpraxen besser geeignet, immerhin gibt es dafür mehr Virenscanner-Software.
SCNR
+1
Unter Linux gibt es keine Viren, deshalb kannst du dir den Virenscanner sparen.
Bei manchen gibt es auch keinen Sinn für Humor, deshalb kann man sich Witze da auch sparen.
Ich erkläre aber auch nicht jetzt noch die Pointe.
Schreiben die Kassen und sonstigen Verbände nicht bestimmte, von ihnen "zertifizierte" Abrechnungssoftware vor? Man kann sich das als reichlich mafiöse Struktur vorstellen, bei Apotheken ist das noch schlimmer, und durch die neuen Abrechnungssysteme verschärft sich das noch. Wenige Anbieter teilen sich dabei den Markt auf und diktieren die Phantasiepreise für Soft- und drittklassige Hardware, Windows only.
nein, das ist keine Mafia in dem Sinne - sondern das MPG (Medizin-Produkt-Gesetz) schreibt das zum Teil vor; oder moechtest _du_, dass bei dir etwa nach dem Roentgen (oder CT, MRT, Ultraschall) etwas auf den Aufnahmen uebersehen wird, weil das Betrachtungsprogramm (Viewer) nicht angezeigt hat, da irgendwelche Hobbyprogrammierer in ihrer Freizeit eine Software entwickelt haben und diese einfach so auf den Markt geworfen hat - ich glaube nicht.
Weiter kommt hinzu, dass z. B. zertifizierte PACS fuer wenige hundert Euro zu haben sind - auf dem Markt tummeln sich (und da geb ich dir Recht) eine ueberschaubare Anzahl von Softwareherstellern - zumindest in Deutschland.
Wie wäre es dann mir offen verfügbaren Tests, die jeder verwenden kann um sein Produkt zertifizieren zu lassen? Ich möchte auch nicht, dass eine von irgendeinem bezahlten Möchtegernprogrammierer erstellte Software Mist macht...
Warum denken eigentlich immer alle, dass OSS von Hobbyprogrammierern zusammengebastelt wird? Bei den meisten großen Projekten stecken einflussreiche Firmen dahinter. Es stimmt zwar, dass im Falle des vielzitierten Kernel alles als Hobby begann. Aber das ist doch immer so. Ich meine, keiner wird bestreiten wollen, dass z. B. Microsoft oder Apple in ihrer Anfangszeit unausgereifte Produkte geliefert haben, oder? Also den Apple I musste man in weiten Teilen selber basteln. Und Microsofts erste Betriebssystemversionen waren auch nicht besser. Es geht nicht um Hobbyprojete vs. professionelle Software, sondern es geht einfach nur um das Entwicklungsmodell. Wenn es um zuverlässige Software geht, kommt man um OSS nicht herum.
Beispiel: wenn du dir ein Auto kaufst, dann willst du doch auch die Möglichkeit haben, mal unter deine Motorhaube zu schauen, oder, falls du selbst das Know How nicht hast, einen Fachmann, dem du vertraust, mal dein Auto checken lassen. Wären Autos verplombt und nur vom Hersteller einsehbar, würde das auch sehr negative Folgen auf die Sicherheit des Autos haben und unabhängige Tests unnötig erschweren.
Also ich finde, es müsste gesetzlich vorgeschrieben sein, dass Software, die für einen sicherheitskritischen Einsatz bestimmt ist, unabhängig getestet und verbessert werden kann, um die Zuverlässigkeit und Sicherheit zu erhöhen. Ich will nicht, dass jeder einfach irgendwie daran rumbastelt. Aber ich finde, es wichtig, dass wir vom Verplomben wegkommen!
Naja, so sieht viele Software aus dem Bereich aber gar nicht aus. Das meiste ist wirklich Bloatware. Also wirklich Schrott.