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Thema: Ubuntu überholt Linux in Google Trends

70 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von ubuntu enthusiast am Di, 10. August 2010 um 10:23 #

Linux wird auf der Ubuntu-Homepage ja auch nicht erwähnt.

Score: 3 Von BigAdmin am Di, 10. August 2010 um 10:29 #

Bei openSUSE und Fedora funktioniert im allgemeinen alles. Da muss man anschließend nicht suchen. Bei anderen ist das halt anders.

Score: 3 Von Edelweiss am Di, 10. August 2010 um 10:32 #

Und? Was sagt uns das? Nichts! ;)

Übrigens sind Tiere in Deutschland, laut Google-Trends, populärer als Menschen. Und der Trend ist ansteigend ...

  • Score: 3 Von Lurchi am Di, 10. August 2010 um 10:49 #

    Na, ganz so aussageschwach ist das nicht. Früher haben die Leute halt nach Linux gegoogelt, heute vermehrt nach Ubuntu. Das sagt schon einiges über die Wahrnehmung dieser Distro aus - auch wenn man bei jeder Statistik genau hinschauen sollte, wie ihre Datengrundlage erhoben wurde.

    • Score: 3 Von Edelweiss am Di, 10. August 2010 um 10:57 #

      Solange niemand behauptet er würde Linux 10.04 nutzen, interessieren mich solche Statistik-Jonglagen nicht. ;)

      Score: 3 Von Crass Spektakel am Di, 10. August 2010 um 10:57 #

      Was genau hat Ubuntu mit Linux zu tun?

      Sicher, das ist der meistverwendeste Kernel, aber wie alle Debians kann man auch Ubuntu auf anderen APIs betreiben, z.B. Hurd, FreeBSD, Microsoft Interix usw...

      Daher macht es schon Sinn nach dem Gesamtkonzept statt nach einer Komponente zu suchen.

      • Score: 3 Von LH_ am Di, 10. August 2010 um 11:04 #

        Allgemein ist dein Text ein netter Versuch, allerdings solltest du eine Spur weniger dick auftragen.

        Schon "Was genau hat Ubuntu mit Linux zu tun?" wäre als Provokation ausreichend gewesen, mit der Kernel Zeile aber hast du den Bogen überspannt, wo wird niemand drauf anspringen.

        Verbesserungsvorschlag:

        ------
        Was genau hat Ubuntu mit Linux zu tun?
        Ubuntu ist doch kaum noch Linux, wenn ich ein echtes Linux will, nehm ich Gentoo. Wenn es nur noch Ubuntu gäbe, dann hau ich gleich zu FreeBSD ab, das ist wenigstens noch ein richtiges Unix.
        Ubuntu ist so unausgereift und fehlerhaft wie SuSE und Fedora. Das ist alles nicht zu gebrauchen
        ------

        Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen.

Score: 3 Von Sommerlich FTW am Di, 10. August 2010 um 11:04 #

Gestern war es der Online-Pranger, heute Linux. Herr, lass Winter werden!

Leise "Servus" sagt zum Abschied

Sepps Rache

Score: 3 Von Fliegentöter am Di, 10. August 2010 um 11:09 #

Das wissen wir alle. Aber wir kennen ja auch deren Intelligenz.

Score: 3 Von lollllllllllll am Di, 10. August 2010 um 11:10 #

k.w.t.

Btw. Ist Google Trends mit Ubuntu Vs. Linux mehr als dämlich!

Score: 3 Von qbrick am Di, 10. August 2010 um 11:12 #

Ein möglicher Grund könnte darin liegen, daß mittlerweile auch Nutzer anderer Distributionen auf die umfangreiche und relativ gut strukturierte Dokumentation und den großen Output der Ubuntu-Community bei Fragen der Fehlerbehebung setzen. Habe selbst als Nutzer einer Nicht-Debian-/Nicht-Ubuntu-Distro schon über den Suchbegriff "Ubuntu" eine Lösung erhalten, die im Reservoir "meiner" Distro" zu finden ich entweder länger gebraucht oder sie gar nicht gefunden hätte.

  • Score: 3 Von konsch am Di, 10. August 2010 um 11:17 #

    Sehr richtig.

    Eine meiner ersten Anlaufstellen für Dokumentarisches, egal unter welcher Distro, ist (neben dem englischen Arch Linux-Wiki bspw.) eben auch ubuntuusers.de bzw. dessen Wiki. Warum, hast Du schon ausgeführt. Des Weiteren reichen die dort beschriebenen Wege i.d.R. für "everyday use" aus. Zum schnellen Nachschlagen also perfekt.

    Ob Google das nun für wesentlich hält, und das für irgendwen, der nicht im Kontext denken kann, relevant ist oder nicht... Geht mir offen gestanden am *rsch vorbei. ;)

    Grüße,
    konsch

    Score: 3 Von thoand am Di, 10. August 2010 um 12:33 #

    Genau,

    auch ich google immer mal wieder nach "Ubuntu und PROBLEM", obwohl ich es nicht nutze. Es ist aber nunmal eine der am meisten eingesetzten Distributionen und gerade auch eine die Anfängern offen sein will, weshalb man auf SEHR VIELE Fragen eine Antwort erhält.

    Gruß thoand

    PS: nutze ArchLinux und openSUSE, zumindest bei SUSE habe ich noch nie etwas gefunden
    PPS: meine Oma und mein Patenkind nutzen Ubuntu :)

Score: 3 Von René am Di, 10. August 2010 um 11:15 #

Der Grund ist wohl eher, dass nicht mehr zwischen Linux und Ubuntu differenziert wird. Ubuntu ist also eher als Synonym zu verstehen. Den meisten Ubuntu-Usern ist doch kaum bewusst, dass es noch andere Distributionen gibt. Für sie ist Ubuntu gleich Linux. Nicht mehr und nicht weniger.

  • Score: 3 Von LH_ am Di, 10. August 2010 um 11:19 #

    Offen gesagt bezweifle ist das. Ich bin mir doch recht sicher das die meisten User durchaus den Unterschied verstehen, und auch andere Distries kennen.

    Die Wahrheit ist wohl eher: Es gibt für Ubuntu sehr gute und umfangreiche Dokumentationen, welche die Statistik beeinflussen. Ubuntus Dokus, Wikis und Foren sind meiner Erfahrung nach deutlich umfangreicher als selbige bei anderen Distries.

    • Score: 3 Von Blubbberli am Di, 10. August 2010 um 11:33 #

      Das bezweifle ich, den meisten Ubuntu Usern ist sicherlich nicht mal bekannt, dass sie überhaupt mit Linux arbeiten.

      http://blubbberli.meinbrutalo.de/

      • Score: 3 Von LH_ am Di, 10. August 2010 um 11:34 #

        Da unterscheiden sich wohl deine Erfahrungen klar von meinen.

        Meine Erfahrung nach sind Ubuntu User keineswegs so unwissen wie viele glauben. Sie spielen nur weniger gerne mit ihrem System herum.

        • Score: 3 Von jjsa am Di, 10. August 2010 um 12:35 #

          Viele Anwender meinen wirklich, dass Linux gleich die verwendete Distribution ist. Ich habe des öfteren von SuSE Anwender mitgeteilt bekommen, dass sie Linux 10.1 oder ähnliches haben. Fakt ist dass Ubuntu weit verbreitet ist und falls es zu ein Problem kommt wird natürlich den präsenteren Begriff (Ubuntu) angegeben.

          Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 10. Aug 2010 um 12:36.
          • Score: 3 Von LH_ am Di, 10. August 2010 um 13:26 #

            "Fakt ist dass Ubuntu weit verbreitet ist "

            Sehe ich auch so

            "und falls es zu ein Problem kommt wird natürlich den präsenteren Begriff (Ubuntu) angegeben."

            Das macht man doch aber nicht nur deswegen, weil man es nicht besser weiß. Ich suche auch bei Problemen zuerst nach Ubuntu, schlicht weil ich mir passende Lösungen erhoffe. Was würde mir eine Suche nach "Linux XYZ PROBLEM" helfen, wenn sich alle Antworten auf Gentoo beziehen?

            • Score: 3 Von jjsa am Di, 10. August 2010 um 14:44 #

              Danke für die eine Korrektur (präsenteren).
              Gentoo hat auch eine sehr gute Dokumentation und auch wenn ich Fedora nutze, steht hier (Ubuntu) und dort (Gentoo) einiges.

Score: 3 Von trendiger am Di, 10. August 2010 um 11:17 #

Vergleiche:
http://www.google.com/trends?q=linux+problem%2C+ubuntu+problem

  • Score: 3 Von noch trendiger am Di, 10. August 2010 um 11:26 #

    Stimmt.

    http://www.google.com/trends?q=linux+fan,+ubuntu+fan&ctab=0&geo=all&date=all&sort=0

    Score: 3 Von LH_ am Di, 10. August 2010 um 11:30 #

    Da hast du absolut recht. Dennoch, auch bei anderen Themen nähern sich Ubuntu und Linux an:

    http://www.google.com/trends?q=linux+sex%2C+ubuntu+sex&ctab=0&geo=all&date=all&sort=0

    Beide waren, wie die Statistik zeigt, zeitweise scheinbar aber von Problemen geplagt, die zu einem Totalausfall führten.

    Inder ziehen übrigens offensichtlich die schöneren Augen des Pinguins vor, vor allem in Chennai.

    Score: 3 Von TheInfinity am Di, 10. August 2010 um 16:33 #

    Viel schöner ist, dass man an "ubuntu problem" wunderschön die halbjährige Releases sehen kann :)

    Score: 3 Von Henry am Mi, 11. August 2010 um 12:17 #

    Ubuntu überholte im April Windows XP:
    http://www.google.com/trends?q=windows+xp%2C+ubuntu&ctab=0&geo=all&date=2010&sort=1

Score: 3 Von Hans Wurst am Di, 10. August 2010 um 11:19 #

Er hat Ubuntu gesagt, steinigt ihn ...

Eure Kommentare erheitern mich. Schön. Bitte weiter so.

Score: 3 Von Ubuntu-User seit 7 Jahren am Di, 10. August 2010 um 11:30 #

Liebe Linux- Freaks!
Wenn Ihr wirklich wollt dass Linux sich verbreitet dann müsst Ihr aufhören alle user, die keine Lust auf conf-Datei Gefummel haben sondern den Rechner einfach nur benutzen wollen, als Idioten zu behandeln. Die meisten Leute haben ein Rechner um die Anwendungen zu nutzen und nicht um sich an Kommandozeilen aufzugeilen. Und genau das ist das Geheimnis von Ubuntu, genau diese Klientel wird umworben. Ich habe mein System inkl. Anpassungen in 3h aufgesetzt. Zu Debian-Zeiten bin ich nie fertig geworden... Dank Ubuntu ist mein 68-jähriger Vater Linux-User geworden.
Die Vielfalt an Distros ist (mit Einschränkungen) wunderbar, denn jeder findet das was er braucht. Aber selbst wenn der Ubuntuuser keine Ahnung hat von dem was hinter der GUI abläuft ist er kein Idiot sondern hat einfach eine andere Grundhaltung.
Dass Ihr Gentoo und Debian-Freaks tolle Hechte seid ist ja schön, aber hört mit dieser Arroganz gegenüber Ubuntubenutzern auf. Es nervt.

Score: 3 Von vollitrolli am Di, 10. August 2010 um 11:43 #

http://ubuntu.de/

Score: 3 Von nik3n3 am Di, 10. August 2010 um 12:14 #

Mich erstaunt, dass während der Fussball WM nicht mehr nach "ubuntu" gesucht wurde:
Ich habe den begriff "ubuntu" während der WM mehrmals im TV gehört, z.B. war "ubuntu" das motto des US-Teams..


http://www.ussoccer.com/News/Mens-National-Team/2010/06/US-MNT-Set-For-Round-of-16-Showdown-Against-Ghana.aspx

Score: 3 Von vollitrolli^ am Di, 10. August 2010 um 12:27 #

Was bitte soll "du aufprall du " sein?

Score: 3 Von Anton am Di, 10. August 2010 um 12:35 #

Sieht für mich danach aus, dass Ubuntu wohl die große Distro wird für Normal-User.
Sollte für Suse und Co. vielleicht mal eine Warnung darstellen...

Ich war Jahre lang Fedora User und muss sagen, dass ich mit Ubuntu wesentlich weniger Sorgen habe.
Vor allem auch wegen der Dokumentation und den Wiki's. Aber auch wegen dem umfangreichen Softwareangebot.
Zudem ist das System einfach super stabil.
Und man kann Menschen die keine Informatiker sind, dieses System installieren, ohne dass sie das Terminal verwenden müssen oder irgendwelche Linux spezifischen Befehle kennen müssen...
Das finde ich gut an Ubuntu.

  • Score: 3 Von atari_tos am Di, 10. August 2010 um 12:51 #

    Für openSuSE und Fedora spielt Ubuntu keine Rolle. Beides sind Testplattformen für ihre jeweiligen Enterprise-Pentantes.

    Der durchschnittliche Ubuntu-User taugt nicht als Betatester: Kein professionelles Umfeld, keine fundierten Bugreport, keine Patches.

    Nein, sogenannte Normaluser bringen keine Distribution voran.

    • Score: 3 Von Anton am Di, 10. August 2010 um 12:57 #

      Das ist ja nett von den professionellen Usern, die "den großen von oben" helfen wollen, ihre Enterprise Distros zu verbessern, indem sie die experimentelle *hust* verbuggte *hust* Software benutzen, die höchstgradig unstable ist.
      Dann haben die ja ein paar, sorry, Idioten gefunden, die das kostenlos machen.

      Aber ich für meine Verhältnisse habe zu wenig Zeit dafür, um mich mit unvollständigen Systemen herumzuschlagen.
      Meiner Meinung nach, sollte ein System dazu da sein, damit vernünftig arbeiten zu können. Was ja wohl mit Fedora und co. eher weniger der Fall ist...

      • Score: 3 Von jjsa am Di, 10. August 2010 um 14:48 #

        Meiner Meinung nach, sollte ein System dazu da sein, damit vernünftig arbeiten zu können. Was ja wohl mit Fedora und co. eher weniger der Fall ist...
        Jede Distribution hat seine Masken. Ubuntu läuft in der Regel ausgezeichnet, manchmal geht das ein oder anderss nicht. Dies stimmt genauso für Fedora.

        Score: 3 Von abc am Di, 10. August 2010 um 15:53 #

        Die Ubuntunutzer, die sich z.B. einen nagelneuen LTS wie 10.04 installieren, sind auch nichts anderes als kostenlose Tester für die ein paar Monate später erscheinende, "stabile" "SP1"-Version, in diesem Fall also 10.04.1.

        In den Ubuntuforen sieht man ja auch, wie "fehlerfrei" ein frisch veröffentlichtes Ubuntu ist. Über den Daumen gepeilt, dürfte es auf einem Drittel aller bespielten Systeme Probleme gegeben haben. Das ist eine ganz normale Fehlerquote für ein ganz normales, frisch veröffentlichtes Linux, das nicht massenhaft vorinstalliert in die Welt gesetzt werden kann wie Windows. Ob man nun OpenSuse, Fedora oder Ubuntu benutzt, macht hier keinen Unterschied.

        Hinzu kommt, dass Ubuntu mehr und mehr Fedora-Bleeding-Edge-Software einsetzt, wodurch Ubuntunutzer gewissermaßen zu Fedoratestern werden.

        So stammt das damals ziemlich verbuggte Pulseaudio in Ubuntu 8.04 praktisch direkt von Fedora.

        Viele Fehler in den aktuellen Distros, die um einen bestimmten Zeitpunkt herum veröffentlicht wurden, sind deshalb die genau gleichen, man braucht sich nur die momentanen Probleme des Nouveau-Treibers anzusehen.

        Viel wichtiger wäre es, einmal herauszufinden, welche Distro das beste Bugfixing betreibt, z.B. wie schnell und kompetent kapitale Bugs behoben wurden.

    Score: 3 Von lilili am Di, 10. August 2010 um 14:31 #

    Die Zielgruppe von Fedora sind Leute die brandneue Software testen wollen. Die kann gar niemals nicht stabil funktionieren.
    Ubuntu, Mandriva und SuSE sind Anwenderdistris die relativ gleichwertig stabil und Anwenderfreundlich konzipiert sind. Für den Benutzer ist es Jacke wie Hose welche er benützt und die Konsole kann zwar manches beschleunigen aber YAST bei OpenSuse erschlägt eigentlich so gut wie alle Aufgaben die im Normalfall anfallen. Ubuntu hat da genau gar keinen Vorteil.

Score: 3 Von jessipi am Di, 10. August 2010 um 12:50 #

Sorry, ich als Ubuntu- und Google-Nutzer suche öfters nach einschlägigen Informationen zu meiner Lieblings-Linux-Distri im Netz und gelobe Besserung (wenn ich es morgen nicht schon vergesse :-)), künftig auch Basis und Ursprung würdigend in meinen Suchanfragen zu berücksichtigen.

Score: 3 Von Daniela am Di, 10. August 2010 um 14:11 #

Ich habe bisher Suse, Linux from the Scratch, Gentoo, Ubuntu, Mandriva benutzt, Aktuell wieder Ubuntu
Einige Anmerkungen dazu:
* Ich bin von SUSE zu Gentoo, weil ich nicht regelmässig Geld für Papier-Boxen bezahlen wollte (ich hätte auch zu Debian gehen können)
* Ich bin von Gentoo zu Ubuntu, weil es frei war (!!) keine Boxen, alle Software in apt-Repositorien, trotzdem einfach zu bedienen. Das war der Vorteil von Ubuntu! (und ich hatte keine Zeit mehr für Gentoo, das diese braucht)
* Ich bin von Ubuntu nach Mandriva gewechselt, weil Ubuntu in Wirklichkeit ziemlich Buggy ist. Mit der Zeit habe ich einsehen müssen, dass alle Distros so ihre Bugs und ihre Regressions haben. Leider (Manchmal ists KDE, manchmal das Wireless, ganz furchtbar die Grafiktreiber ausfälle 2008/9). Gerade bin ich wieder auf Ubuntu. Mandriva ist schon besser ausgewogen.
* Dass man immer weniger die Kommandozeile benutzen ist eine allgemeine Entwicklung aller Distros ausser Gentoo. Wenig Kommandozeile war immer Ubuntus Ziel, aber man schaue sich einfach die Docs auf ubuntuusers.de an. Da gibts noch viel Kommandozeile. Ist aber weniger geworden immerhin. SUSE mit Yast und Mandriva mit DrakConf waren hier der wirkliche Vorreiter. Schade nur, dass sie in der "Zeit der Boxen" diese Sachen als closed source handelten, um sich einen Vorteil am Markt zu verschaffen.
* Trend ist auch weg von Distro-Spezifischen Werkzeugen zu Toolkit-Spezifischen Werkzeugen. Da hat Ubuntu GNOME supportiert,
* Dass SUSE, Fedora, Mandriva - Nutzer lieber an ihrem System basteln als Ubuntu-Nutzer halte ich für ein Gerücht. Es gilt vermutlich für Arch, Gentoo und Debian.
* Nochmals: Die eigentliche Innovation von Ubuntu war meines Erachtens das Ende des Vertriebswegs über die Papier-Boxen, das Download der ISOs und das apt-get für alle.
Grüsse
Daniel

  • Score: 3 Von abc am Di, 10. August 2010 um 15:38 #

    "Nochmals: Die eigentliche Innovation von Ubuntu war meines Erachtens das Ende des Vertriebswegs über die Papier-Boxen, das Download der ISOs und das apt-get für alle."

    Es ist keine Innovation, wenn man der gesamten Linuxnutzerschaft beibringt, dass man für Desktop-Linuxdistributionen nichts bezahlen muß.
    Es handelt sich hier eher um die völlige Zerstörung eines (sich allerdings schon vor der ersten Ubuntuveröffentlichung im Niedergang befindlichen) Geschäftsmodells, was auch Canonicals Zukunft noch stark negativ beeinflussen wird (Stichwort "Ubuntu Promise").

    Ubuntus Siegeszug seit Ende 2004 betraf dabei eher Bezahldistros wie Xandros oder Linspire. Betroffen sind auch Distros wie Mandriva, die Desktop-Bezahlangebote (PowerPack) zusätzlich zu ihren freien und kostenlosen Desktopangeboten bereit halten. Die SuSE-Boxen brachten schon längere Zeit keinen Gewinn mehr (SuSE ging ja 2003 schon unter), ob Novell unter dem Eindruck der zunehmenden Ubuntuverbreitung Suse als OpenSuse in einen fedoraähnlichen Zustand überführt hat, kann man nur mutmaßen.

    RedHat hat seine Desktopaktivitäten schon 2003 eingestellt, also vor Ubuntus Ersterscheinen Ende 2004. Von daher gibt es zumindest hier keinen kausalen Zusammenhang a la "Ubuntu erscheint, Desktopdistro X geht unter".

    • Score: 3 Von seifenprinz am Di, 10. August 2010 um 15:59 #

      linux ist kostenlos und so wird es auch immer bleiben, leute die dafür geld ausgeben tun dies nur weil sie nicht wissen wo man sie sonst her kriegt, oder weil sie keinen schnellen server oder isdn haben und es zu teuer wird zum downloaden. Ich sauge mir alles von linux aus dem netz, hauptsache nur ubuntu ultimate 2.8 und deren tools wie adobereader was ja auch kostenlos ist !!!

      Score: 3 Von Oberst Panik am Di, 10. August 2010 um 16:08 #

      Ich habe in grauer Zeit zweimal SuSE Linux Boxen käuflich erworben und dafür jeweils vergleichsweise saftige Beträge auf den Ladentisch geblättert, insgesamt mehr als für eine Windows XP Home Lizenz (was ich immer noch installiert habe, wenn auch schon >1 Jahr nicht gebootet).

      Objektiv war es zu teuer, denn richtig rund lief SuSE Linux bei mir nicht (ich war damals auch mit der Materie überfordert).

      Wenn ich mir heute anschaue, wie gut Ubuntu 10.04 bei mir läuft und wie toll es z. B. auch optisch daherkommt, so frage ich mich, wie es möglich ist, dass das Betriebssystem nichts kostet.

      Ubuntu setzt ja noch eins drauf und verschickt auf Anfrage gratis Installations-CDs.

      • Score: 3 Von abc am Di, 10. August 2010 um 16:27 #

        "Wenn ich mir heute anschaue, wie gut Ubuntu 10.04 bei mir läuft und wie toll es z. B. auch optisch daherkommt, so frage ich mich, wie es möglich ist, dass das Betriebssystem nichts kostet."

        Wenn Du ein bisschen selbst darüber nachdenkst, dann weißt Du, das hier irgendetwas nicht stimmen kann.

        Es ist nur möglich, weil Ubuntu/Canonical auf Fedora/RedHat, Suse/Novell und Debian in punkto Entwicklung und Bugfixing kostenlos aufbauen kann (GPL-Lizenz) und selbst noch nicht nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten arbeiten muß.

        Canonicals geringe Einnahmen oder vielleicht sogar Verluste führen dank Shuttleworths Millionenvermögen noch nicht zur Insolvenz.
        Keine Firma, die normalerweise Gewinne machen muß, um überleben zu können, würde dauerhaft so handeln können.

        Sehe ich das falsch? ich denke nicht.

        • Score: 3 Von Oberst Panik am Di, 10. August 2010 um 16:52 #

          Hinter Fedora und Opensuse stehen mit Red Hat und Novell jeweils wirtschaftlich solide und am Markt fest etablierte IT-Unternehmen.

          Canonical ist da überhaupt kein Vergleich. Andererseits gibt es ja die Ubuntu Foundation (Ubuntu-Stiftung), welche den Bestand und die Weiterentwicklung von Ubuntu gerade für den Fall garantieren soll, dass sich Canonical als wirtschaftlich nicht erfolgreich erweisen sollte und die Fahnen streicht.

          Den Vorwurf, dass Ubuntu sich in starkem Maße der Arbeit anderer (Red Hat, Debian) bedient, aber selbst nicht ausreichend eigenes beiträgt, hört man gerade in letzter Zeit öfters.

          Andererseits: Das ist nunmal die Besonderheit von Open Source. Außerdem ist es den Mitbewerbern ja unbenommen, ein Desktop-Linux anzubieten, welches in Sachen Benutzerfreundlichkeit/DAU-Tauglichkeit mit Ubuntu konkurrieren kann.

          Das müsste auch im Interesse von Red Hat und Novell liegen, denn beide Unternehmen bieten im kommerziellen Bereich nicht nur Server-Lösungen an, sondern auch Desktop-Produkte. Diese verkaufen sich bestimmt besser, wenn sich im öffentlich Bewusstsein verankert, dass sie Ubuntu nicht nachstehen.

          • Score: 3 Von dddesktop am Mi, 11. August 2010 um 00:34 #

            "Das müsste auch im Interesse von Red Hat und Novell liegen, denn beide Unternehmen bieten im kommerziellen Bereich nicht nur Server-Lösungen an, sondern auch Desktop-Produkte."

            Da hast Du einen sehr wichtigen Punkt angesprochen.
            Red Hat und Novell/SuSE bieten immer noch Desktopprodukte an, siehe u.a. hier:
            http://www.redhat.com/rhel/desktop/
            http://www.novell.com/products/desktop/

            Nur werden diese Desktops samt Server auf Firmenumgebungen ausgerichtet, angepasst und entsprechend verkauft.

            Das ist mit der Hauptgrund dafür, warum Red Hat unter den Firmen den mit Abstand größten Gnome-Kontributor stellt (mit 16% Kontributionen), gefolgt von Novell (10%; siehe Prolinux-Meldung zum Gnome-Zensus).

            RedHat und Novell arbeiten also nicht primär für Canonical, das mit seinem Ubuntu kaum Geld verdient, sondern primär tatsächlich für sich selbst, da ihre Arbeit natürlich vor allem in ihre eigenen angepassten kommerziellen Firmen-Desktop-Produkte einfließt.

            Das ist ein sehr wichtiger Punkt, der bei aller Diskussion um Canonicals "Gnome-Strategie" gerne unterschlagen bzw. vergessen wird.


    Score: 3 Von blawurst am Di, 10. August 2010 um 22:43 #

    Ja das mit dem Probieren der unterschiedlichen Distros hab ich auch erlebt. Zusammenfassend kann man sagen, dass alle Distros ihre Macken haben. Und wenn es keine gravierenden Bugs sind, dann ist es gravierende Usuability-Probleme. Etwa Debian, von seinen verbliebenen Jüngern wird es als Non-Plus-Ultra hingestellt. Ich bezweifle jedoch, dass selbst die (mal abgesehen von den Hardcore-Gurus...) länger brauchen mit Debian ein System stabil und benutzbar zu konfigurieren als mit Ubuntu.

    Ubuntu spart einfach Zeit. Außerdem geben sie, wie du schon sagst, der Community etwas zurück. Nämlich endlich vernünftige Distro-unabhängige Konfigurationstools.

    Das mit der Innovation sehe ich jedoch anders. Die einzigen Paperdistros, die ich mir gekauft hab, waren SuSE 5.x und 6.x. Bei der 6.x war das Handbuch praktisch unbenutzbar, weil die Seitenzahlen im Index falsch waren. Danach habe ich mir immer alles runtergeladen und bin damit immer ganz gut gefahren. Worin ich eher die Innovation bei Ubuntu sehe, dass die Papierhandbücher wirklich unnötig geworden sind. Früher gabs bei allen Distro, selbst nutzerfreundlichen wie Redhat, ewiglange Anleitungen, wie man das System aufzusetzen und konfigurieren hat. Die Ubuntu-Installation kann (und konnte) in 99% der Fälle rein intuitiv gemacht werden. Wie bei Debian hat man außerdem darauf gesetzt die Pakete weitgehend Vanilla zu lassen, so dass Ubuntu-spezifische Anleitungen meist nicht einmal nötig waren. Im Gegensatz zu Debian hat mans jedoch auf die Spitze getrieben und versucht dem User so viel wie möglich von der Konfiguration abzunehmen und aktuelle Hard- und Software auch mit den Release-Versionen zu unterstützen.

    Durch Ubuntu braucht man weniger Know-How um Linux zu installieren. Wie ich finde hat Ubuntu Linux aus der Steinzeit geholt. Naja, ich hoffe, dass die Ubuntu-Leute aber endlich mal anfangen das System zu konsolidieren.

    Mir ist jedoch rätselhaft warum es keine Konkurrenz gibt. Die anderen Distributionen fahren noch immer ihr althergebrachtes Programm. Warum gibt es nicht mehr benutzerfreundliche Distributionen?

    "Dass SUSE, Fedora, Mandriva - Nutzer lieber an ihrem System basteln als Ubuntu-Nutzer halte ich für ein Gerücht. Es gilt vermutlich für Arch, Gentoo und Debian."

    Mag sein, Fakt ist, dass sie trotzdem mehr an ihrem System basteln müssen als Ubuntu-User. SuSE ist so bloated wie eh und je, und Fedora, Mandriva haben offentsichlich auch keine neuen Akzente im Bereich Usuability gesetzt...

    • Score: 3 Von --- am Di, 10. August 2010 um 23:09 #

      "Wie bei Debian hat man außerdem darauf gesetzt die Pakete weitgehend Vanilla zu lassen, so dass Ubuntu-spezifische Anleitungen meist nicht einmal nötig waren."

      Da liegst Du völlig falsch.
      Ubuntu patcht mittlerweile auf Teufel komm raus.
      Die Anleitungen liefert ja dann die Community. :-)
      Die Gefahr für Ubuntu besteht darin, dass es eines Tages von seinen eigenen gepatchten Patches "erschlagen" wird.
      Falls Du mir nicht glauben solltest, hier wirst Du fündig:
      http://patches.ubuntu.com/

      Score: 3 Von QuerulantusMaximus am Do, 12. August 2010 um 00:11 #

      Mir ist jedoch rätselhaft warum es keine Konkurrenz gibt.

      Ubuntu kann weder mit Mandriva noch mit Suse mithalten, vor allem was die Config-Tools angeht.
      Unter diesen beiden Distros kannst Du so ziemlich alles ohne Konsole konfigurieren. Bei Ubuntu geht das nicht.

      Ubuntu ist nur im Marketing vorne, aber nicht in der Qualität.

      Mag sein, Fakt ist, dass sie trotzdem mehr an ihrem System basteln müssen als Ubuntu-User.

      Umgedreht wird ein Schuh draus.


      • Score: 3 Von norbo am Sa, 14. August 2010 um 10:35 #

        Ubuntu ist nur im Marketing vorne, aber nicht in der Qualität.

        Zweifelst du etwa daran, dass ein Ubuntu 10.dingsbums einem SuSE 6.3 haushoch überlegen ist????

        Genau auf solchen Vergleichen basieren die Einschätzungen nicht weniger Ubuntu-Jünger. Dazu kommt noch, dass Yast angeblich totaaaal unübersichtlich ist und hand-editierte Konfig-Dateien überschreibt!!1!11 Dazu kann ich nur sagen: Es gibt tatsächlich Benutzer, die lieber ein unübersichtliches Yast oder MCC haben, als gar keins.

        Weder OpenSuse noch Mandriva müssen einen Vergleich mit Ubuntu scheuen, vorausgesetzt man vergleicht jeweils aktuelle stabile Versionen und geht die Sache unvoreingenommen an. (Oft genug merkt man leider schon an der Einleitung, dass der Sieger schon gekürt war bevor mit dem Test begonnen wurde...)

Score: 3 Von xk am Di, 10. August 2010 um 14:32 #

Android hat auch schon Linux bei Google Trends überholt. Das ist ein genereller Trend das Linux als Name langsam in den Hintergrund tritt. Linux ist irgendwann in so vielen Systemen das man einfach nicht mehr nach Linux sucht.

Auf Mobiltelefonen fällt inzwischen garnicht auf das Linux verwendet wird. Vielen Benutzern ist auch garnicht mehr klar das sie Linux verwenden. Da läuft dann Ubuntu, Android, WebOS oder Meego aber das im Hintergrund Linux läuft spielt keine Rolle.

Score: 3 Von kartoffel200 am Di, 17. August 2010 um 16:42 #

das wurd von Google schooooon soooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo häufig zensiert das man sagen kann. Aussage nutzlos. Selbst wenn die Werte stimmen "sollten" wie viel Problemrecherche war dabei ;-)

Score: 3 Von wobo am Mo, 23. August 2010 um 08:40 #

Gehen wir doch mal logisch vor anstatt den Inhalt der Meldung der eigenen Meinung anzupassen:

1. Dass der Begriff "Ubuntu" öfter genannt wird als "Linux" ist völlig klar. Google ist eine Suchmaschine, in der Fragen zu bestimmten Vorgängen sowie zu Problemlösungen gestellt werden. Kaum ein Linux-Benutzer wird eine Lösung für sein Problem allgemein unter "Linux" suchen (es sei denn, es geht um die Linuxkompatibilität von Hardware).
Es ist aber logisch, dass er den Namen der Distribution zu den problembezogenen Suchwörtern hinzufügt, da er ja primär eine Lösung mit den Mitteln 'seiner' Distribution sucht. Also besagt eine der logischen Interpretationen der Meldung, dass Ubuntu das System mit den meisten Problemen darstellt.

2. In der Regel wird eine Lösung erst dann unter Google gesucht, wenn das "gewohnte" Forum der entsprechenden Distribution keine Lösung hergibt. Daher besagt eine zweite logische Interpretation, dass - falls die Interpretation unter Punkt 1. nicht zutrifft - Ubuntu weniger Problemlösungen in seinen eigenen Foren oder Dokumentationen anbietet als andere Distributionen und daher Tante Google öfter zu Rat gezogen werden muss.

3. Wenn ich eine Lösung für ein Problem unter openSUSE, Fedora, Mandriva oder was auch immer suche, werde ich wohl kaum explizit nach einer Problemlösung unter Ubuntu suchen. Wenn meine Suche mit dem Zusatz des Namens meiner Distribution nichts ergibt, nehme ich einfach diesen Zusatz weg und suche allgemein mit den Schlüsselwörtern des Problems, aber wohl kaum speziell unter "Ubuntu" - es sei denn, ich bin Ubuntu-Nutzer, was wiederum auf Punkt 1. oder 2. zurückführt.

Diese Interpretationen sind wohl schlüssig für jeden - es sei denn er ist ein Ubuntu-Fanboy! Dieser allerdings wird "Ubuntu" überall hinschreiben, also auch in Google, selbst wenn er nur nach den Nebenwirkungen von Kirschmarmelade fragt. *

*) Nein, dieser Satz bedeutet nicht, dass Ubuntu-Benutzer generell Angst vor Nebenwirkungen bei Kirschmarmelade haben!

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