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Fr, 13. August 2010, 11:13

Software::Distributionen

Suse Linux Enterprise Server 10 und 11 auf Amazon Web Services

Novell hat seine Linux Enterprise Server 10 und 11 (SLES) in die Cloud geschickt. Das Unternehmen macht die Serverlösungen auf Amazon Web Services (AWS) zugänglich, wo sie von Kunden stundenweise genutzt und bezahlt werden können. Novell bietet für die Server einen Wartungsservice an, in dem das Beheben von Fehlern enthalten ist.

en.opensuse.org

Das Angebot richtet sich vor allem an Nutzer des Suse-Cloud-Programms, mit dem Nutzer physische, virtuelle und Cloud-Umgebungen miteinander verknüpfen können. Die Plattform für diese Architektur soll sich laut Novell recht einfach mit dem Suse Studio an die eigenen Bedürfnisse anpassen lassen und sich so für Anbieter von Webanwendungen oder -services eignen. Kunden können entweder auf ein fertiges SLES zurückgreifen oder eine mit Suse Studio erstellte SLES-Distribution in die Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2) hochladen.

Novell ist nicht der erste Distributor, der sein Linux in der Cloud anbietet: die Server von Red Hat und Ubuntu können ebenfalls in Amazons EC2 laufen. Die Preise für die EC2-Instanzen beginnen bei 0,085 US-Dollar pro Stunde (ca. 750 USD im Jahr), dafür erhalten Kunden Rechenkapazitäten, die einem Server mit 1,7 GB Ram, 160 GB Festplattenspeicher und einem Opteron- oder Xeon-Prozessor von 2007 mit 1,0 bis 1,2 GHz entsprechen. Um in den Genuss der Updates für SLES zu kommen, ist zusätzlich eine jährliche Abonnementsgebühr von mindestens 349 USD nötig.

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