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Thema: Canonical bringt durchgängige Multitouch-Unterstützung

3 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Idiotenpflger am Mi, 18. August 2010 um 03:04 #

Marketing... "Benutzergefühl".... ein wichtiger Teil des Ganzen fehlt: die Verbreitung von Wissen.

Ubuntu hat für mich einen einzigen riesigen Vorteil: wenn man Probleme mit einer Funktion oder dem ganzen System hat, weiß man als durchschnittlich oder überhaupt nicht begabter Computernutzer nicht, was man tun soll und wonach man suchen soll.

Wenn man im (engl.) Ubuntuforum, im Ubuntu-Wiki und bei ubuntuusers.de nachliest, stellt man fest, dass man dort sehr sehr leicht, extrem leicht an Infos kommt, weil dort ALLES niedergeschrieben steht. Und wenn es das, wonach man sucht, ausnahmsweise nicht zum nachlesen gibt, fragt man und erhält eine umfassende Antwort, die einen auch weiterbringt.

Bei anderen Distros sieht das anders aus: da steht hier mal was, da mal was... mal was von Versionen, die schon seit 3 Jahren EOL haben... usw. --> blankes Chaos... und wenn man nachfragt, bekommt man eine Antwort a la "da musst du das und das machen" --> mit Schlagworten gespickt. Das wars. Wenn man aber nicht weiß, WIE man "das und das" macht... steht man da und ist verloren.
Oder man sucht gleich in den Ubuntu-Wissensquellen und hat seine Antwort, die man größtenteils auch auf andere Distries anwenden kann.

Das ist der große Vorteil von Ubuntu. Nicht das Marketing, nicht die Show. Sondern das leichte erlernen von Dingen, das leichte Herankommen an Informationen und die schiere Informationsfülle.
Das System selbst ist auch nichts besonderes in Punkto Benutzerfreundlichkeit. Da haben Suse und Mandriva wirklich bessere Tools usw. Aber was nützen dir die Tools, wenn du ein bestimmtes Problem hast, wo du nicht weißt wie du es lösen sollst, ohne Hilfe bzw. wenn du nur einige halbgare Pseudo-Hinweise bekommst...

Natürlich ist es auch irgendwie toll, wenn man als Benutzer das Gefühl hat, dass die Entwickler irgendwie "erreichbar" sind. Das Gefühl ist bei Ubuntu auch stärker ausgeprägt als bei anderen Distries. Aber das ist nicht der Hauptgrund für die Popularität. Der Hauptgrund ist die o.g. leichte Info-Beschaffung.

  • Score: 3 Von TeaAge am Mi, 18. August 2010 um 09:53 #

    > Der Hauptgrund ist die o.g. leichte Info-Beschaffung

    Das glaube ich nicht. Als Ubuntu entstand gab es kaum Doku dazu, trotzdem sind die Nutzer scharenweise über gesiedelt. Warum?

    Die Doku hilft dabei, die Nutzer zu halten ein Wechselgrund sehe ich dort nur sehr bedingt. Die Doku könnte noch so gut sein, wenn der Nutzer sich mit dem System nicht wohlfühlt, wird er es auch nicht nutzen.

    Des weiteren sind deine Eindrücke zu den Foren doch sehr subjektiv. Die Ubuntu-Foren sind von der Qualität der Antworten generell nicht besser als die meisten andere Foren. Da gibt es sowohl bessere als auch schlechtere. Auch die Zeit bis zur Beantwortung der Frage unterscheidet sich nicht wirklich.

    So sind zumindest meine persönlichen Erfahrungen, sowie die geteilte Meinung vieler, mit denen ich in den letzten Jahren auf Linux-Events, Foren, privatem Umfeld etc. gesprochen habe.

    Gruß,
    TeaAge

    P.S.: Sei es wie es ist. Bei Ubuntu läuft einiges richtig, was die Nutzer eben anzieht. Was aber in keinsterweise heißen muss, dass Ubuntu auch die beste Linux-Distribution ist :)

    • Score: 3 Von ubuntu enthusiast am Mi, 18. August 2010 um 10:03 #

      Das glaube ich nicht. Als Ubuntu entstand gab es kaum Doku dazu, trotzdem sind die Nutzer scharenweise über gesiedelt. Warum?

      Als einer der ersten, die zu Ubuntu gewechselt sind kann ich sagen: Es war die Verlockung des Debian-Paketmanagements gepaart mit aktueller Software im Repository und zu wissen, dass alle 6 Monate ein Release kommt, zusammen mit der Tatsache, dass endlich mal jemand daran arbeitet, den Motor unter einer hübschen Haube zu verstecken (endlich ein Bootsplash statt Textzeilen und mir gefiel das warme orangene Theme).

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