Naja ansich klingt das für mich auch sehr krass, wobei die frage ist ob da große Firmen dahinter stehen oder wie die finanzierung funktioniert.
Ansich dürfte heute vieles natürlich schneller gehen weil man auf bekanntes aufbauen kann und schnellere computer aht wie damals beim 1. bemannten mond flug. Und sooooo lange hat das damals wo die computer noch langsamer waren wie die heutigen billig-taschenrechner waren und es neuland war auch nicht gedauert.
Also wenn sie es überhaupt gebacken bekommen halte ich die Zeit für machbar, kann das aber auch nicht wirklich einschätzen Kommt halt auch drauf an was es an opensource software in dem bereich schon gibt, Linux war ja schon auf dem Mars mit so nem roboter, also scheint es ja schon opensource projekte in dem bereich zu geben.
Die größte Hürde ist nach wie vor die Fluchtgeschwindigkeit zu erreichen, d.h. Irgendetwas aus dem Schwerefeld der Erde zu befreien, danach kommt der Schutz vor Strahlung, da sich der Mond ja außerhalb des VanAllen Gürtels befindet und so der Mond einem Solar Flare ziemlich schutzlos ausgesetzt ist. Ein Bewohner des Mondes wäre da ohne ausreichenden Schutz ziemlich schnell Geschichte.
Und außerdem - Open Source Mittel, heißt dass, sie wollen eine Rakete oder die Basis dort auf Open Hardware Basis bauen? Oder mit Open Source Software soviel verdienen, dass sie das finanziert bekommen?
"Ansich dürfte heute vieles natürlich schneller gehen weil man auf bekanntes aufbauen kann und schnellere computer aht wie damals beim 1. bemannten mond flug."
Die Computer sind beim Landeanflug von Apollo 11 ja nachweislich ausgefallen. Wäre Neil Armstrong, der Pilot der Apollo11-Mondlandefähre nicht so ein unglaublich erfahrener X-Pilot gewesen (Armstrong flog u.a. die X-15 mit fast Mach 6 im Jahre 1962), dann hätte es auch zur Katastrophe kommen können. Armstrong landete Eagle tatsächlich manuell, ohne jede Computerunterstützung.
Der Faktor menschliche Erfahrung und Ausbildung der Astronauten scheint mir bei diesem Projekt etwas unterschätzt zu werden.
Man denke nur an die Mir-Kosmonauten, welche die Folgen der Kollision des Versorgungstransporters Progress mit der Raumstation Mir bewältigen mußten. Obwohl ständig Luft entwich, haben die Kosmonauten es damals fertiggebracht, das betroffene Modul von den anderen Modulen "versorgungstechnisch" noch abzukoppeln und erst als der Druck auf etwa 600 mbar gefallen war, verließen sie das beschädigte Modul.
Was ich damit sagen möchte: Ohne echte Profis läuft im Weltraum gar nichts.
Die wesentliche Frage dürfte also sein, wer im Auftrag der OpenLuna Foundation auf den Mond fliegt.
Im Text findet sich im übrigen eine etwas widersprüchliche Stelle. So heißt es u.a.: "In Phase 4 (Explorer Class Human crew establishment missions) sollen bereits fünf Kosmonauten und genügend Technologie und Materialien auf dem Erdtrabanten landen, um einen einfachen Außenposten, die »Lunar lodge« aufzubauen.
Dieser soll als Unterkunft dienen und vor k o s m i s c h e n S t r a h l u n g e n schützen."
Gleichzeitig ist aber die Rede davon, schon in Phase 3 einen einzelnen Menschen auf den Mond zu schicken: "Während der dritten Phase (Pathfinder Class solo human missions) mit dem Namen »Tranquility« wird erstmals ein Mensch auf den Mond gebracht, der dort so lange wie möglich in einem »Mondzelt« hausen und die nötige Technologie erproben soll."
Was schützt denn den einzelnen Mondastronauten in der dritten Projektphase vor der kosmischen Strahlung?
Ich plane ürigens ein Projekt "OpenEnterprise": In ca. 5 - 7 Jahren soll das Raumschiff Enterprise in der "First Virgin Wormhole Phase" einen ersten Testjungfernflug durch ein Wurmloch ins 44. Jahrhundert in der Galaxie M91 machen. Der Bordcomputer soll unter PuppyLinux laufen, das spart Kosten.
Eine Mitgliedschaft ist schon ab 34,90 EUR für Normalverdiener und ab 24,90 EUR für Studenten und Rentner zu haben. Wer bis zum 30. September überweist, kann ein Familienmitglied seiner Wahl durchs Wurmloch jagen.
Ich habs in Star Wreck- In the Pirkinning gesehen, die haben das auch ohne viel Probleme hingekriegt. Ich will dann aber auch was von der Weltherrschaft abhaben, wenigstens paar Vergünstigungen. Na gut später gabs bei der stellaren Expansion ein paar Probleme, aber die hatten bestimmt auch Windows als OS.
Ich würde eher die Errichtung eines intergalaktischen Imperiums im Stil von Dune empfehlen - da ist eher mit einem erklecklichen Return on Investment zu rechnen.
Die Mondmission könnte vielleicht als Trainingsoperation dienen. Man könnte eine Gruppe von Genmonstern eine atavistische Stammesgesellschaft errichten lassen, die auf dem Mond das Überleben, unbedingten Gehorsam und das Metzeln unter erschwerten Bedingungen probt. Da es ja laut neuesten Erkenntnissen so gut wie kein Wasser auf dem Mond gibt, wäre das schon so eine Art Wüstenplanet.
Finanziell würde ich eher sagen:
Rentner: 5E/Monat Normalverdiener: 64,90/Monat Studenten: 162,90/Monat (vielleicht mit Mengenrabatten wie z.B.: 3 Studenten 612,90/Monat)
Sorry wenn ich jetzt den Miesmacher spiele, aber für mich klingt das ganze einfach absurd. Naja wer will kann ja Geld überweisen - es würde mich nicht wundern, wenn sich herausstellt, dass letztendlich gutgläubige Nerds einem Schwindler und Hochstapler aufgesessen sind.
Ich lasse mich aber in 7 Jahren wirklich nur zu gerne eines Besseren belehren.
Geht mir genauso mit der Skepsis. Da sind schon weit weniger nach den Sternen greifende Projekte auch gerade im Open Source Gebiet gescheitert. Ich wette man könnte nicht mal in 7 Jahren auf dieser Basis ein ausgereiftes Strategiespiel zum Thema hinkriegen.
Für mich klingt das auch eher wie ein außerzeitmäßiger Aprilscherz oder ein etwas originellerer Versuch Geld einzusammeln, jedenfalls origineller als damals für die Fortführung der TV-Serie Enterprise oder das Cargo-Lifter-Projekt.
Andererseits sind heute die Special-Effects besser (und auch billiger) als damals. Mit einem Studio und ein bisschen Unterstützung von der Blender-Foundation ist das sicher noch überzeugender hinzukriegen als damals.
Ich besitze seit 10 Jahren eines... damals von "lunar embassy" geschenkt bekommen. Muss mal die Urkunde rauskramen. Wenn die auf meiner Parzelle landen, kann ich ja dann Miete abgreifen. Schade, dass dürfte die Kosten dann doch noch mal in die Höhe treiben
Nur für den Fall, dass du es wirklich nicht weißt (und für andere, die es auch noch nicht wissen):
Man kann kein Land im Weltraum erwerben.
Ein Verkauf ist also im besten Fall einfach ein nichtiges Geschäft; das Verlangen von Geld für ein Mond-Grundstück ist Betrug.
Wofür man IMHO Geld verlangen kann, ist wohl für die fiktive hübsche "Urkunde" - man zahlt also für das (Geschenk-) Papier (bzw. den Gag dahinter) und nicht für mehr. Ist so, wie wenn ich jemandem ein Papier ausdrucke: "Ab jetzt gehört dir aller Grund über 5000 m NN in den Alpen" - so lange der nur daran glaubst und es nicht durchsetzen will, ist das wohl kein konkretes Problem.
Hmmm - die Problematik erinnert mich an das Problem mit dem ganzen Papiergeld - für das wir ja angeblich jederzeit so und so viel Gold "von der Bank" haben könnten
Ähm, da muss ich dich leider enttäuschen. Der sogenannte Goldstandard ist schon lange abgeschafft, und das Geld besitzt seinen Wert eigentlich nur noch dadurch dass es gesetzliches Zahlungsmittel ist (also dadurch dass wir ihm einen Wert zuschreiben) - nicht aber, weil du seinen Gegenwert in Gold von der Bank abholen könntest.
Bis jetzt hat es ja noch nicht mal für ein OS-Auto gereicht. Und die wollen eine komplette SaturnV auf die Beine stellen? Ich schau mal wieder wieder vorbei, wenn ich in Rente gehe (2036)
Bis jetzt hat es ja noch nicht mal für ein OS-Auto gereicht. Und die wollen eine komplette SaturnV auf die Beine stellen? Ich schau mal wieder wieder vorbei, wenn ich in Rente gehe (2036)
Es werden nur die fähigsten Open Source Programmierer an der Mondbesiedlung teilnehmen. Wenn dann alle vollzählig migriert sind, erscheint auf allen Monitoren der Mondstation ein grinsender Steve Balmer und sagt Bye Bye...
Des weiteren würde sich der Start um ein vielfaches verzögern, da die Buntus sämtliche Kommunikationskanäle über Jahre blockieren würden, weil man sich nicht über die Farbe der Gardinen in der Raumkapsel einigen kann und ob die wichtigsten Instrumente rechts, oder links angebracht werden sollen.
Ein gewisser Mark S. reklamiert kurz vor dem Start dann noch, dass die Erschaffung der Welt, so wie in der Genesis beschrieben, sein Werk ist und somit der Mond ihm gehört.
Darauf hin kommt es zu einem jahrelangen Rechtsstreit, in dessen Folge Herr S zu Protokoll gibt, er hätte die Erschaffung der Welt in vier Tagen vollzogen, aber ein gewisser Debian hätte ihm die Tour vermasselt.
Die Beweiskette des Herrn S wurde als unzureichend erklärt.
Wie schon einige andere hier habe ich starke Zweifel daran das dieses Projekt, falls es denn echt ist, auch verwirklicht werden kann.
So eine Mondlandung ist kein Pappenstiel. Man braucht Trägerraketen, Landeeinheiten, Mondfahrzeuge, Strahlenschutz, Energieversorgung, Unterkünfte, etc etc etc...
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass sowas in so kurzer Zeit zu bewerkstelligen ist.
Ich werde nichts spenden.
Im Grunde klingt es ganz interessant, nur etwas utopisch.
Utopisch? Das war die erste Mondlandung auch mal, oder die Entdeckung Amerikas. Und in der Jungsteinzeit war die Besiedlung Australiens auch ein kaum vorstellbares Projekt.
Mich nervt nur etwas, dass ich die ersten Großstädte auf dem Mond oder dem Mars nicht mehr erleben werde.
Aber ich denke nicht das man dies in so kurzer Zeit auch realisieren kann.
Wenn man dort wohnen will ist es ja noch nicht getan ein funktionierendes Shuttle zu bauen. Man braucht auch Energieversorgung, Sauerstoff, Nahrung, Strahlenschutz, ... Man müsste eine komplette Infrastruktur aufbauen.
Wenn ich könnte würde ich selbst hochfliegen, aber leider ....
Ich frage das nicht, weil ich gestern den (übrigens empfehlenswerten) Film "Moon" gesehen habe, sondern, weil eine solche Kolonie ungefähr so nützlich und autark wäre wie ein Dorf am Südpol oder auf dem Mount Everest - man müsste einfach alles dorthin schaffen und könnte rein gar nichts vor Ort produzieren, von Überschüssen ganz zu schweigen.
Da würde ich doch eher den Mars besiedeln, vielleicht kann man da etwas mit Terraforming ausrichten.
Man könnte eine Farm an Atomkraftwerken aufbauen, welche dann Ihre Energie in harmloser Form (ein fettes Kupferkabel ) wieder zurück zur Erde schicken.
in fünf bis sieben jahren soll das durch sein?das klingt realistisch
Naja ansich klingt das für mich auch sehr krass, wobei die frage ist ob da große Firmen dahinter stehen oder wie die finanzierung funktioniert.
Ansich dürfte heute vieles natürlich schneller gehen weil man auf bekanntes aufbauen kann und schnellere computer aht wie damals beim 1. bemannten mond flug. Und sooooo lange hat das damals wo die computer noch langsamer waren wie die heutigen billig-taschenrechner waren und es neuland war auch nicht gedauert.
Also wenn sie es überhaupt gebacken bekommen halte ich die Zeit für machbar, kann das aber auch nicht wirklich einschätzen
Kommt halt auch drauf an was es an opensource software in dem bereich schon gibt, Linux war ja schon auf dem Mars mit so nem roboter, also scheint es ja schon opensource projekte in dem bereich zu geben.
Die größte Hürde ist nach wie vor die Fluchtgeschwindigkeit zu erreichen, d.h. Irgendetwas aus dem Schwerefeld der Erde zu befreien, danach kommt der Schutz vor Strahlung, da sich der Mond ja außerhalb des VanAllen Gürtels befindet und so der Mond einem Solar Flare ziemlich schutzlos ausgesetzt ist. Ein Bewohner des Mondes wäre da ohne ausreichenden Schutz ziemlich schnell Geschichte.
Und außerdem - Open Source Mittel, heißt dass, sie wollen eine Rakete oder die Basis dort auf Open Hardware Basis bauen? Oder mit Open Source Software soviel verdienen, dass sie das finanziert bekommen?
Johanes
"Ansich dürfte heute vieles natürlich schneller gehen weil man auf bekanntes aufbauen kann und schnellere computer aht wie damals beim 1. bemannten mond flug."
Die Computer sind beim Landeanflug von Apollo 11 ja nachweislich ausgefallen.
Wäre Neil Armstrong, der Pilot der Apollo11-Mondlandefähre nicht so ein unglaublich erfahrener X-Pilot gewesen (Armstrong flog u.a. die X-15 mit fast Mach 6 im Jahre 1962), dann hätte es auch zur Katastrophe kommen können.
Armstrong landete Eagle tatsächlich manuell, ohne jede Computerunterstützung.
Der Faktor menschliche Erfahrung und Ausbildung der Astronauten scheint mir bei diesem Projekt etwas unterschätzt zu werden.
Man denke nur an die Mir-Kosmonauten, welche die Folgen der Kollision des Versorgungstransporters Progress mit der Raumstation Mir bewältigen mußten. Obwohl ständig Luft entwich, haben die Kosmonauten es damals fertiggebracht, das betroffene Modul von den anderen Modulen "versorgungstechnisch" noch abzukoppeln und erst als der Druck auf etwa 600 mbar gefallen war, verließen sie das beschädigte Modul.
Was ich damit sagen möchte: Ohne echte Profis läuft im Weltraum gar nichts.
Die wesentliche Frage dürfte also sein, wer im Auftrag der OpenLuna Foundation auf den Mond fliegt.
Im Text findet sich im übrigen eine etwas widersprüchliche Stelle.
So heißt es u.a.:
"In Phase 4 (Explorer Class Human crew establishment missions) sollen bereits fünf Kosmonauten und genügend Technologie und Materialien auf dem Erdtrabanten landen, um einen einfachen Außenposten, die »Lunar lodge« aufzubauen.
Dieser soll als Unterkunft dienen und vor
k o s m i s c h e n S t r a h l u n g e n
schützen."
Gleichzeitig ist aber die Rede davon, schon in Phase 3 einen einzelnen Menschen auf den Mond zu schicken:
"Während der dritten Phase (Pathfinder Class solo human missions) mit dem Namen »Tranquility« wird erstmals ein Mensch auf den Mond gebracht, der dort so lange wie möglich in einem »Mondzelt« hausen und die nötige Technologie erproben soll."
Was schützt denn den einzelnen Mondastronauten in der dritten Projektphase vor der kosmischen Strahlung?
>> Was schützt denn den einzelnen Mondastronauten in der dritten Projektphase vor der kosmischen Strahlung?
Bitte nicht so pessimistisch! In der Regel reicht dafür etwas handelsübliche Alufolie, die um den Kopf gewickelt wird.
Danke,
der war spitze!
im Transporter/Lander wird es einen Schutzraum haben müssen
aber der Solo-Mission-Typ muss wohl ziemlich hart im nehmen sein.. Einsamkeit, Enge, Entbehrung und ständig Höchstleistungen bringen..
Dass kann doch Bruce Willis übernehmen. Kein Problem für den.
Ich hatte an Chuck Norris gedacht
Chuck Norris braucht kein Raumschiff, das Raumschiff braucht bestenfalls Chuck Norris als Treibstoff.
Chuck Norris fliegt nicht zum Mond, der Mond kommt zu Chuck Norris!
Wenn man schon einen Freiwillligen braucht, sollte man Lothar Matthäus erzählen, da oben gäbe es einen Trainerjob...
Sobald er davon Wind bekommt wird er sowieso behaupten, dass er für den Posten bereits im Gespräch ist...
Die wesentliche Frage dürfte also sein, wer im Auftrag der OpenLuna Foundation auf den Mond fliegt.
Mark Shuttleworth und Miguel de Icaza werden sicherlich ihren GNOME-Fußabdruck auf dem Mond verewigen wollen.
Der ist so schlecht, dass es schon wieder lustig ist ...
>> Eine Mitgliedschaft ist ab 50 USD (Studenten und Rentner 20 USD) zu haben ...
Besser kann Geld heutzutage nicht angelegt werden.
Seh ich auch so.
Ich plane ürigens ein Projekt "OpenEnterprise": In ca. 5 - 7 Jahren soll das Raumschiff Enterprise in der "First Virgin Wormhole Phase" einen ersten Testjungfernflug durch ein Wurmloch ins 44. Jahrhundert in der Galaxie M91 machen. Der Bordcomputer soll unter PuppyLinux laufen, das spart Kosten.
Eine Mitgliedschaft ist schon ab 34,90 EUR für Normalverdiener und ab 24,90 EUR für Studenten und Rentner zu haben. Wer bis zum 30. September überweist, kann ein Familienmitglied seiner Wahl durchs Wurmloch jagen.
Ich habs in Star Wreck- In the Pirkinning gesehen, die haben das auch ohne viel Probleme hingekriegt. Ich will dann aber auch was von der Weltherrschaft abhaben, wenigstens paar Vergünstigungen. Na gut später gabs bei der stellaren Expansion ein paar Probleme, aber die hatten bestimmt auch Windows als OS.
Ich würde eher die Errichtung eines intergalaktischen Imperiums im Stil von Dune empfehlen - da ist eher mit einem erklecklichen Return on Investment zu rechnen.
Die Mondmission könnte vielleicht als Trainingsoperation dienen. Man könnte eine Gruppe von Genmonstern eine atavistische Stammesgesellschaft errichten lassen, die auf dem Mond das Überleben, unbedingten Gehorsam und das Metzeln unter erschwerten Bedingungen probt. Da es ja laut neuesten Erkenntnissen so gut wie kein Wasser auf dem Mond gibt, wäre das schon so eine Art Wüstenplanet.
Finanziell würde ich eher sagen:
Rentner: 5E/Monat
Normalverdiener: 64,90/Monat
Studenten: 162,90/Monat (vielleicht mit Mengenrabatten wie z.B.: 3 Studenten 612,90/Monat)
Sorry wenn ich jetzt den Miesmacher spiele, aber für mich klingt das ganze einfach absurd. Naja wer will kann ja Geld überweisen - es würde mich nicht wundern, wenn sich herausstellt, dass letztendlich gutgläubige Nerds einem Schwindler und Hochstapler aufgesessen sind.
Ich lasse mich aber in 7 Jahren wirklich nur zu gerne eines Besseren belehren.
Geht mir genauso mit der Skepsis. Da sind schon weit weniger nach den Sternen greifende Projekte auch gerade im Open Source Gebiet gescheitert. Ich wette man könnte nicht mal in 7 Jahren auf dieser Basis ein ausgereiftes Strategiespiel zum Thema hinkriegen.
Für mich klingt das auch eher wie ein außerzeitmäßiger Aprilscherz oder ein etwas originellerer Versuch Geld einzusammeln, jedenfalls origineller als damals für die Fortführung der TV-Serie Enterprise oder das Cargo-Lifter-Projekt.
Andererseits sind heute die Special-Effects besser (und auch billiger) als damals. Mit einem Studio und ein bisschen Unterstützung von der Blender-Foundation ist das sicher noch überzeugender hinzukriegen als damals.
Ich wette man könnte nicht mal in 7 Jahren auf dieser Basis ein ausgereiftes Strategiespiel zum Thema hinkriegen.
Die Wette würdest du verlieren
Ich rede aber nicht von irgendeiner Version im ewigen Beta-Status oder von einem Spiel mit C64-Grafik.
Keine Panik! Wenn dann schon richtig. Es gibt ja genügend Engines dafür, auf denen man aufbauen könnte inkl. Physik. ;P
Aber willst du auch Echtzeit?
Wir haben doch August und nicht den 1. April? Oder eine neue Idee der Nigeria-Connection?
Jetzt weiß ich's: Nigeria Connection auf Acid.
Der war gut!
Also kauft euch schon mal Grundstücke auf dem Mond:
http://www.mondland.de/mondgrundstuecke.html
Weitere Abzocker:
http://www.mondland24.de/
http://www.mondmakler.de/
http://www.mondland.com
http://www.amazon.de/Mondgr%C3%BCndst%C3%BCck-Mondland-Verlag-Grundst%C3%BCck-Besitzurkunde/dp/B003789AZI
Eine originelle Geschäftsidee. Vielleicht sollte ich auch solche Urkunden verkaufen.
Ich besitze seit 10 Jahren eines... damals von "lunar embassy" geschenkt bekommen. Muss mal die Urkunde rauskramen. Wenn die auf meiner Parzelle landen, kann ich ja dann Miete abgreifen. Schade, dass dürfte die Kosten dann doch noch mal in die Höhe treiben
Nur für den Fall, dass du es wirklich nicht weißt (und für andere, die es auch noch nicht wissen):
Man kann kein Land im Weltraum erwerben.
Ein Verkauf ist also im besten Fall einfach ein nichtiges Geschäft; das Verlangen von Geld für ein Mond-Grundstück ist Betrug.
Wofür man IMHO Geld verlangen kann, ist wohl für die fiktive hübsche "Urkunde" - man zahlt also für das (Geschenk-) Papier (bzw. den Gag dahinter) und nicht für mehr.
Ist so, wie wenn ich jemandem ein Papier ausdrucke: "Ab jetzt gehört dir aller Grund über 5000 m NN in den Alpen" - so lange der nur daran glaubst und es nicht durchsetzen will, ist das wohl kein konkretes Problem.
Hmmm - die Problematik erinnert mich an das Problem mit dem ganzen Papiergeld - für das wir ja angeblich jederzeit so und so viel Gold "von der Bank" haben könnten
Ähm, da muss ich dich leider enttäuschen. Der sogenannte Goldstandard ist schon lange abgeschafft, und das Geld besitzt seinen Wert eigentlich nur noch dadurch dass es gesetzliches Zahlungsmittel ist (also dadurch dass wir ihm einen Wert zuschreiben) - nicht aber, weil du seinen Gegenwert in Gold von der Bank abholen könntest.
richtig. Hier gehts weiter:
http://rheingoldblog.wordpress.com/
Gibt es nicht dieses internationale Abkommen, das sämtliche Besitzansprüche auf extraterrestrische Objekte verbietet?
http://de.wikipedia.org/wiki/Mond#Eigentumsverh.C3.A4ltnisse
Bis jetzt hat es ja noch nicht mal für ein OS-Auto gereicht. Und die wollen eine komplette SaturnV auf die Beine stellen? Ich schau mal wieder wieder vorbei, wenn ich in Rente gehe (2036)
Ah! Ein Optimist!
Bis jetzt hat es ja noch nicht mal für ein OS-Auto gereicht. Und die wollen eine komplette SaturnV auf die Beine stellen? Ich schau mal wieder wieder vorbei, wenn ich in Rente gehe (2036)
Es werden nur die fähigsten Open Source Programmierer an der Mondbesiedlung teilnehmen. Wenn dann alle vollzählig migriert sind, erscheint auf allen Monitoren der Mondstation ein grinsender Steve Balmer und sagt Bye Bye...
Des weiteren würde sich der Start um ein vielfaches verzögern, da die Buntus sämtliche Kommunikationskanäle über Jahre blockieren würden, weil man sich nicht über die Farbe der Gardinen in der Raumkapsel einigen kann und ob die wichtigsten Instrumente rechts, oder links angebracht werden sollen.
Ein gewisser Mark S. reklamiert kurz vor dem Start dann noch, dass die Erschaffung der Welt, so wie in der Genesis beschrieben, sein Werk ist und somit der Mond ihm gehört.
Darauf hin kommt es zu einem jahrelangen Rechtsstreit, in dessen Folge Herr S zu Protokoll gibt, er hätte die Erschaffung der Welt in vier Tagen vollzogen, aber ein gewisser Debian hätte ihm die Tour vermasselt.
Die Beweiskette des Herrn S wurde als unzureichend erklärt.
Wie schon einige andere hier habe ich starke Zweifel daran das dieses Projekt, falls es denn echt ist, auch verwirklicht werden kann.
So eine Mondlandung ist kein Pappenstiel. Man braucht Trägerraketen, Landeeinheiten, Mondfahrzeuge, Strahlenschutz, Energieversorgung, Unterkünfte, etc etc etc...
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass sowas in so kurzer Zeit zu bewerkstelligen ist.
Ich werde nichts spenden.
Im Grunde klingt es ganz interessant, nur etwas utopisch.
Utopisch? Das war die erste Mondlandung auch mal, oder die Entdeckung Amerikas. Und in der Jungsteinzeit war die Besiedlung Australiens auch ein kaum vorstellbares Projekt.
Mich nervt nur etwas, dass ich die ersten Großstädte auf dem Mond oder dem Mars nicht mehr erleben werde.
Nicht falsch verstehen. Wäre auch begeistert von.
Aber ich denke nicht das man dies in so kurzer Zeit auch realisieren kann.
Wenn man dort wohnen will ist es ja noch nicht getan ein funktionierendes Shuttle zu bauen. Man braucht auch Energieversorgung, Sauerstoff, Nahrung, Strahlenschutz, ... Man müsste eine komplette Infrastruktur aufbauen.
Wenn ich könnte würde ich selbst hochfliegen, aber leider ....
WARUM sollte man auf dem Mond wohnen?
Ich frage das nicht, weil ich gestern den (übrigens empfehlenswerten) Film "Moon" gesehen habe, sondern, weil eine solche Kolonie ungefähr so nützlich und autark wäre wie ein Dorf am Südpol oder auf dem Mount Everest - man müsste einfach alles dorthin schaffen und könnte rein gar nichts vor Ort produzieren, von Überschüssen ganz zu schweigen.
Da würde ich doch eher den Mars besiedeln, vielleicht kann man da etwas mit Terraforming ausrichten.
Man könnte eine Farm an Atomkraftwerken aufbauen, welche dann Ihre Energie in harmloser Form (ein fettes Kupferkabel
) wieder zurück zur Erde schicken.
Das wird ein voller Erfolg, ich kenn die Macher des Projekts:
http://img689.imageshack.us/img689/2251/macher.jpg
Das klingt mir doch arg nach 1. April...