Wenn es dir nichts ausmacht, mir sind Anwender proprietärer Software und deren Wehwehchen komplett egal.
Aber wir GNOME-User sitzen bald im Regen. GNOME 3 braucht 3D und wenn es dann kein nVidia-Treiber gibt, dann müssen wir bald wieder unser Hirn nutzen...
Red Hat arbeit kräftig daran, den freien Nouveau3D-Treiber zu verbessern. Würden andere Distributoren (insb. Canonical) mal mithelfen, wäre der Treiber längst viel ausgereifter.
canonical macht aber garnichts in dieser hinsicht. 1 patch haben sie beigetragen zur kernelversion 2.6.35 oder so. dafür das die 300 mitarbeiter haben und ubuntu echt gut ankommt, finde ich das viel zu wenig. wenn alle so handhaben würden, käme die linuxwelt überhauptnicht vorran
Canonical bringt halt den Deskop von Linux voran: Ein Programm pro Verwendungszweck, die Programme orientieren sich am Grundsystem (GNOME/KDE) und dazu überlegen sie sich Verbesserungen des Desktops wie die neuen Notifcations unter GNOME. Man sollte nicht erwarten, dass eine Firma alles kann und alles muss. RedHat hat viel mehr KnowHow als Canonical!
Gnome 3 als Steigbügelhalter proprietärer Grafikkartentreibersoftware?
Nein. Das wird so nicht funktionieren.
Distributionen wie Fedora oder Debian werden meiner persönlichen Meinung nach erst dann zur Gnome3-Shell als Gnome-Standarddesktop wechseln, wenn der Nouveautreiber für die meisten NVidiakarten die dazu notwendigen 3D-Funktionen bereit stellt. Das wird schätzungsweise noch ein bis zwei Jahre dauern.
Man muß auch darauf achten, dass das Nouveau-Projekt zur Zeit keinerlei 3D-Bugreports annimmt. Solange das so ist, sollte man trotz sichtbarer, kleiner Erfolge mit ganz bestimmten NVidia-Grafikkartenversionen noch nicht von einem funktionierenden 3D-NVidia-Support mit freien Treibern sprechen.
Gnome 3 als Steigbügelhalter proprietärer Grafikkartentreibersoftware?
Ja, weil GNOME 3 diesen Anspruch an die Hardware stellt. GNOME könnte es auch wie die KDE machen, die brauchen für die entsprechenden Effekte keinen solchen Treiber.
"GNOME könnte es auch wie die KDE machen, die brauchen für die entsprechenden Effekte keinen solchen Treiber."
Bei den Gnome-Entwicklern beißt man mit einem solchen Hinweis leider auf Granit.
Wenn die Gnome-Shell auf einem Rechnersystem halt nicht funktionieren sollte, weil die eigene Grafikkarte mit OpenGL unter Linux so ihre Schwierigkeiten hat (keine funktionierenden OpenGL-Treiber, Mesa-Bugs u.ä.) und da viele Distros leider dazu tendieren, Legacy-Software wie dann in Zukunft wohl auch Gnome2 recht schnell aus dem Softwareangebot herauszunehmen (Wer supportet schon gerne auf die Dauer zwei Desktops?), so kann ein momentaner Gnome2-Nutzer mit "falscher" Grafikkarte trotzdem einige Lösungsstrategien ausprobieren:
a) Lösung 1: Der Kauf einer mit OpenGL unter Linux unterstützten Grafikkarte.
b) Lösung 2: Beibehaltung des alten Hardwaresets und Benutzung eines anderen Desktops, z.B. Xfce, zusammen mit den immer noch funktionierenden Gnomeprogrammen.
c) Lösung 3: Aufgabe von Linux und Rückkehr z.B. zu Windows XP, das noch mit solch alter Hardware zurande kommen könnte.
Wenn es dir nichts ausmacht, mir sind Anwender proprietärer Software und deren Wehwehchen komplett egal.
Aber wir GNOME-User sitzen bald im Regen. GNOME 3 braucht 3D und wenn es dann kein nVidia-Treiber gibt, dann müssen wir bald wieder unser Hirn nutzen...
na, davon solltest doch wenigstens DU genügend von besitzen...
Jetzt verstehe ich warum ich Kopfschmerzen habe: Ich habe zuviel Hirn!
>> dann müssen wir bald wieder unser Hirn nutzen...
:D
Red Hat arbeit kräftig daran, den freien Nouveau3D-Treiber zu verbessern. Würden andere Distributoren (insb. Canonical) mal mithelfen, wäre der Treiber längst viel ausgereifter.
Nicht Canonical sollte da mehr helfen, sondern wohl doch eher nVidia!
Ach früher war die Welt doch einfach und der Desktop noch in 2D...
canonical macht aber garnichts in dieser hinsicht. 1 patch haben sie beigetragen zur kernelversion 2.6.35 oder so. dafür das die 300 mitarbeiter haben und ubuntu echt gut ankommt, finde ich das viel zu wenig. wenn alle so handhaben würden, käme die linuxwelt überhauptnicht vorran
Canonical bringt halt den Deskop von Linux voran: Ein Programm pro Verwendungszweck, die Programme orientieren sich am Grundsystem (GNOME/KDE) und dazu überlegen sie sich Verbesserungen des Desktops wie die neuen Notifcations unter GNOME. Man sollte nicht erwarten, dass eine Firma alles kann und alles muss. RedHat hat viel mehr KnowHow als Canonical!
..insb. Canonical..
was bist denn du für einer?
Gnome 3 als Steigbügelhalter proprietärer Grafikkartentreibersoftware?
Nein.
Das wird so nicht funktionieren.
Distributionen wie Fedora oder Debian werden meiner persönlichen Meinung nach erst dann zur Gnome3-Shell als Gnome-Standarddesktop wechseln, wenn der Nouveautreiber für die meisten NVidiakarten die dazu notwendigen 3D-Funktionen bereit stellt. Das wird schätzungsweise noch ein bis zwei Jahre dauern.
Man muß auch darauf achten, dass das Nouveau-Projekt zur Zeit keinerlei 3D-Bugreports annimmt. Solange das so ist, sollte man trotz sichtbarer, kleiner Erfolge mit ganz bestimmten NVidia-Grafikkartenversionen noch nicht von einem funktionierenden 3D-NVidia-Support mit freien Treibern sprechen.
Gnome 3 als Steigbügelhalter proprietärer Grafikkartentreibersoftware?
Ja, weil GNOME 3 diesen Anspruch an die Hardware stellt. GNOME könnte es auch wie die KDE machen, die brauchen für die entsprechenden Effekte keinen solchen Treiber.
"GNOME könnte es auch wie die KDE machen, die brauchen für die entsprechenden Effekte keinen solchen Treiber."
Bei den Gnome-Entwicklern beißt man mit einem solchen Hinweis leider auf Granit.
Wenn die Gnome-Shell auf einem Rechnersystem halt nicht funktionieren sollte, weil die eigene Grafikkarte mit OpenGL unter Linux so ihre Schwierigkeiten hat (keine funktionierenden OpenGL-Treiber, Mesa-Bugs u.ä.) und da viele Distros leider dazu tendieren, Legacy-Software wie dann in Zukunft wohl auch Gnome2 recht schnell aus dem Softwareangebot herauszunehmen (Wer supportet schon gerne auf die Dauer zwei Desktops?), so kann ein momentaner Gnome2-Nutzer mit "falscher" Grafikkarte trotzdem einige Lösungsstrategien ausprobieren:
a) Lösung 1: Der Kauf einer mit OpenGL unter Linux unterstützten Grafikkarte.
b) Lösung 2: Beibehaltung des alten Hardwaresets und Benutzung eines anderen Desktops, z.B. Xfce, zusammen mit den immer noch funktionierenden Gnomeprogrammen.
c) Lösung 3: Aufgabe von Linux und Rückkehr z.B. zu Windows XP, das noch mit solch alter Hardware zurande kommen könnte.