Sie müssen lediglich die Quellcodes der Patches an ihre Kunden herausgeben. Mehr fordert die GPL nicht. Allerdings glaube ich nicht, dass sie ihre bisherige Politik ändern und die Source-rpms vielleicht nicht veröffentlichen. Viel spannender ist die Frage, ob die Manpower des CentOS-Projektes für einen derartigen 10 Jahres-Support überhaupt ausreicht. Die Supportverlängerung käme zumindest für CentOS3 doch zeitlich sehr knapp daher.
Wichtig für den neuen dreijährigen Zusatzsupport ist in diesem Zusammenhang auch das, was nicht unterstützt wird: http://www.redhat.com/rhel/server/extended_lifecycle_support/exclusions/ Es fällt sofort auf, dass die beiden angebotenen Desktops (Gnome und KDE) in diesen drei Jahren nicht mehr gepflegt werden. Allerdings stehen u.a. die Xorg- bzw. XFree86-Pakete nicht auf dieser "Exclusions"-Liste, d.h. es handelt sich bei diesem Zusatzsupport um kein reines "GUI-loses" Angebot.
Wenn Du dem Link http://www.redhat.com/rhel/server/extended_lifecycle_support/exclusions/ folgst, dann siehst Du, dass auch die kdelibs auf der "Exclusion"-Liste stehen.
Unter obigen Link sind die "kdelibs" aber auch unter RHEL3 in der Exclusion-Liste aufgeführt.
Warum sollte ich nun annehmen, dass die kdelibs weiter unterstützt werden, obwohl sie in obiger Liste aufgeführt und deshalb vom weiteren Support ausgeschlossen sind?
Schau bitte einfach nach, die kdelibs sind aufgeführt, und zwar in der 78. Zeile der rechten Kolonne unter "Red Hat Enterprise Linux 3". Die "kdelibs-devel" stehen gleich dahinter, in der 79. Zeile der linken Kolonne.
Qt3 ist in dieser Liste allerdings nicht aufgeführt und wird demzufolge weiterhin unterstützt. Von Qt3 hatte ich allerdings auch nicht geredet.
Bei CentOS wird es davon abhängen, ob RedHat die srpms auch auf den FTP Server packt - oder nur per RHN verfügbar macht.
Müssen die nicht zumindest die Patches veröffentlichen? Damit und mit den Quellen können dann neue Pakete gebaut werden.
Sie müssen lediglich die Quellcodes der Patches an ihre Kunden herausgeben.
Mehr fordert die GPL nicht.
Allerdings glaube ich nicht, dass sie ihre bisherige Politik ändern und die Source-rpms vielleicht nicht veröffentlichen.
Viel spannender ist die Frage, ob die Manpower des CentOS-Projektes für einen derartigen 10 Jahres-Support überhaupt ausreicht.
Die Supportverlängerung käme zumindest für CentOS3 doch zeitlich sehr knapp daher.
Wichtig für den neuen dreijährigen Zusatzsupport ist in diesem Zusammenhang auch das, was nicht unterstützt wird:
http://www.redhat.com/rhel/server/extended_lifecycle_support/exclusions/
Es fällt sofort auf, dass die beiden angebotenen Desktops (Gnome und KDE) in diesen drei Jahren nicht mehr gepflegt werden. Allerdings stehen u.a. die Xorg- bzw. XFree86-Pakete nicht auf dieser "Exclusions"-Liste, d.h. es handelt sich bei diesem Zusatzsupport um kein reines "GUI-loses" Angebot.
Für Gnome stimmt das, aber die kdelibs werden bei REL3 weiterhin gepflegt.
Wenn Du dem Link
http://www.redhat.com/rhel/server/extended_lifecycle_support/exclusions/
folgst, dann siehst Du, dass auch die kdelibs auf der "Exclusion"-Liste stehen.
Nur bei RHEL4, nicht aber bei RHEL3 (KDE3). Das bedeutet dann wohl, daß Redhat Qt 3 und KDE 3 noich weitere 3 Jahre pflegen wird.
Unter obigen Link sind die "kdelibs" aber auch unter RHEL3 in der Exclusion-Liste aufgeführt.
Warum sollte ich nun annehmen, dass die kdelibs weiter unterstützt werden, obwohl sie in obiger Liste aufgeführt und deshalb vom weiteren Support ausgeschlossen sind?
http://www.redhat.com/rhel/server/extended_lifecycle_support/exclusions/
Schau bitte einfach nach, die kdelibs sind aufgeführt, und zwar in der 78. Zeile der rechten Kolonne unter "Red Hat Enterprise Linux 3". Die "kdelibs-devel" stehen gleich dahinter, in der 79. Zeile der linken Kolonne.
Qt3 ist in dieser Liste allerdings nicht aufgeführt und wird demzufolge weiterhin unterstützt. Von Qt3 hatte ich allerdings auch nicht geredet.