Das ist wohl richtig - aber in der Sache hilft der Adobe-Typ vielleicht ... Langsam schiessen sich immer mehr auf Oracles Praktiken ein und zeigen mit dem Finger auf den Dreck unterm Teppich. Evtl. hilft das Larry zu überzeugen, dass er sich hier zu weit aus dem Fenster lehnen könnte ...
Wenn ich schon solche Oracle ist nun Böse und deshalb ist Microsoft nun gut Schlußfolderungen von einem Adobe-PR-AIR-Futzi lese, kommt mir das Mittagessen der letzten 20 Jahre hoch. Oracle könnte MySQL einstampfen, Java auflösen und Solaris auf MSDos aufsetzen und hätte noch immer massig Spielraum um zu Adbobe's Flash oder Microsoft's Mono Strategie aufzuschließen.
> Oracle könnte MySQL einstampfen, Java auflösen und Solaris auf MSDos aufsetzen und hätte noch immer massig Spielraum um zu Adbobe's Flash oder Microsoft's Mono Strategie aufzuschließen. Sehe ich auch so. Gnash wird heutzutage von Adobe geduldet, weil es die eine Möglichkeit darstellt ggü. anderen Technologien anzustinken. Aber vorher wurden wir jahrelang gegängelt und die die EULA für Flash enthielt die unsägliche Klausel, nachder niemand, der/die den Kram auf dem Rechner hatte an einer Alternativen Implementierung arbeiten darf.
Im Text heißt es: "Darf man Dave McAllister, der bei Adobe die Chefposition für OpenSource einnimmt (...)"
Adobe hat OpenSource-Software im Angebot? Welche denn? Irgendetwas, was z.B. mit dem freien OpenOffice von Oracle von der Wichtigkeit her vergleichbar wäre?
Das sieht eher so aus wie eine Ansammlung von freier Software, die zufällig kostenlos in Adobe-Software verwendet werden kann (womit sich Adobe halt Zeit und Geld für Eigenentwicklungen spart) - ein Wunder, dass nicht Eclipse mit einem ActionScript-Editor aufgeführt ist.
Schöner Text. Aber ein Aspekt fehlt meiner Meinung nach noch: Bei Microsoft wusste man all die Jahre wenigstens, woran man ist. MS hat die OpenSource-Bewegung zumindest mit "offenem Visir" bekämpft. Bei Oracle ist das anders. Sie haben von Sun eine grosse Anzahl äusserst wichtiger OS-Projekte übernommen: Java & Co., Netbeans, OpenOffice, VirtualBox, OpenSolaris (RIP) etc. Teilweise decken diese sich mit bereits bei Oracle vorhandenen Projekten (Netbeans vs. deren eigene IDE etc.) und die Community fragt zu Recht: Quo Vadis, Oracle?
Die Community freut sich zunächst mal das Java & Co., Netbeans, OpenOffice, VirtualBox, OpenSolaris, etc. auch weiterhin unter freien Lizenzen veröffentlicht werden. Das ist mal wesentlich mehr als Microsoft und Adobe zusammen jemals vollbracht haben. Vielleicht kann der Opensource-Beauftragte von Adobe mal darlegen warum 64-bit Flash nun wieder eingestampft wird?
Ich denke nicht das Oracle bei OpenOffice oder MySQL einfach so den Stecker ziehen kann wie bei OpenSolaris. OpenSolaris war nicht wirklich weit verbreitet, daher ist das kein wirklicher Verlust. Bei OOo oder MySQL wären Millionen User betroffen. Wahrscheinlich würden die einfach die offenen Projekte sterben lassen indem sie schleichend Entwickler abziehen.
Gerade bei OOo wird der Hauptanteil der Entwicklung von Oracle getragen. Ein Rückzug aus OOo hätte fatale Folgen, da es kaum Alternativen im Open Source Bereich gibt.
Eventuell würde es aber auch die Konkurrenten aufbauen! Unter den freien Projekten stechen sicher abiword und Koffice heraus. – Sollte es mehr Bedarf geben würde hier sicher auch sehr viel mehr entwickelt werden!
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 25. Aug 2010 um 17:22.
Was OpenOffice angeht glaube ich nicht, das es so einfach sterben würde. Entweder würde Novell (die eine eigene Edition haben) oder IBM (Lotus Symphony) einspringen.
Ich frage mich, worum es hier eigentlich geht. Offenbar nur um das Prinzip: Stampft dit ja nich ein, sonst übernimmt die böse Konkurrenz namens MS, Adobe, ... Die Liste könnt ihr sicher wunderbar fortführen, gibt ja genug Böses da draußen.
Mal im Ernst... Open Solaris hat sich in Oracles Augen offenbar nicht gelohnt, was man, wenn man den Blick mal vom stur Ideellen weglenkt, auch nachvollziehen kann. Und ich persönlich würde auch jedem den Vogel zeigen, der von mir verlangen würde, ein Projekt aus rein opportunistischen Gründen fortzuführen.
Adobe befindet sich nicht in einer Position in Sachen Open-Source den Mund aufzumachen.
Das ist wohl richtig - aber in der Sache hilft der Adobe-Typ vielleicht ...
Langsam schiessen sich immer mehr auf Oracles Praktiken ein und zeigen mit dem Finger auf den Dreck unterm Teppich. Evtl. hilft das Larry zu überzeugen, dass er sich hier zu weit aus dem Fenster lehnen könnte ...
Wenn ich schon solche Oracle ist nun Böse und deshalb ist Microsoft nun gut Schlußfolderungen von einem Adobe-PR-AIR-Futzi lese, kommt mir das Mittagessen der letzten 20 Jahre hoch. Oracle könnte MySQL einstampfen, Java auflösen und Solaris auf MSDos aufsetzen und hätte noch immer massig Spielraum um zu Adbobe's Flash oder Microsoft's Mono Strategie aufzuschließen.
> Oracle könnte MySQL einstampfen, Java auflösen und Solaris auf MSDos aufsetzen und hätte noch immer massig Spielraum um zu Adbobe's Flash oder Microsoft's Mono Strategie aufzuschließen.
Sehe ich auch so. Gnash wird heutzutage von Adobe geduldet, weil es die eine Möglichkeit darstellt ggü. anderen Technologien anzustinken. Aber vorher wurden wir jahrelang gegängelt und die die EULA für Flash enthielt die unsägliche Klausel, nachder niemand, der/die den Kram auf dem Rechner hatte an einer Alternativen Implementierung arbeiten darf.
Wer der Bösewicht ist, entscheidet die LC, nicht Adobe!
Im Text heißt es:
"Darf man Dave McAllister, der bei Adobe die Chefposition für OpenSource einnimmt (...)"
Adobe hat OpenSource-Software im Angebot?
Welche denn?
Irgendetwas, was z.B. mit dem freien OpenOffice von Oracle von der Wichtigkeit her vergleichbar wäre?
Ja, aber nichts in der Größe.
http://opensource.adobe.com
Das Flex SDK [1] z.B. ist OpenSource
aber es gibt auch noch andere Sachen [2]
1 http://opensource.adobe.com/wiki/display/flexsdk/Flex+SDK
2 http://opensource.adobe.com/wiki/display/site/Home
Das sieht eher so aus wie eine Ansammlung von freier Software, die zufällig kostenlos in Adobe-Software verwendet werden kann (womit sich Adobe halt Zeit und Geld für Eigenentwicklungen spart) - ein Wunder, dass nicht Eclipse mit einem ActionScript-Editor aufgeführt ist.
Sie müssen es freigeben weil es unter GPL oder vergleichenden Lizenzen veröffentlicht wurde bevor es von Adobe in eigene Produkte kopiert wurde.
Richtig. Deswegen findet sich dort auch keine Listung von Eclipse mit Actionscript-Editor. Die Eclipse-Lizenz erfordert keine Veröffentlichung.
Schöner Text. Aber ein Aspekt fehlt meiner Meinung nach noch: Bei Microsoft wusste man all die Jahre wenigstens, woran man ist. MS hat die OpenSource-Bewegung zumindest mit "offenem Visir" bekämpft. Bei Oracle ist das anders. Sie haben von Sun eine grosse Anzahl äusserst wichtiger OS-Projekte übernommen: Java & Co., Netbeans, OpenOffice, VirtualBox, OpenSolaris (RIP) etc. Teilweise decken diese sich mit bereits bei Oracle vorhandenen Projekten (Netbeans vs. deren eigene IDE etc.) und die Community fragt zu Recht: Quo Vadis, Oracle?
Die Community freut sich zunächst mal das Java & Co., Netbeans, OpenOffice, VirtualBox, OpenSolaris, etc. auch weiterhin unter freien Lizenzen veröffentlicht werden. Das ist mal wesentlich mehr als Microsoft und Adobe zusammen jemals vollbracht haben. Vielleicht kann der Opensource-Beauftragte von Adobe mal darlegen warum 64-bit Flash nun wieder eingestampft wird?
woher hast du diese Information denn, dass Flash 64 bier nicht kommt?
Ich denke nicht das Oracle bei OpenOffice oder MySQL einfach so den Stecker ziehen kann wie bei OpenSolaris. OpenSolaris war nicht wirklich weit verbreitet, daher ist das kein wirklicher Verlust. Bei OOo oder MySQL wären Millionen User betroffen. Wahrscheinlich würden die einfach die offenen Projekte sterben lassen indem sie schleichend Entwickler abziehen.
Gerade bei OOo wird der Hauptanteil der Entwicklung von Oracle getragen. Ein Rückzug aus OOo hätte fatale Folgen, da es kaum Alternativen im Open Source Bereich gibt.
Eventuell würde es aber auch die Konkurrenten aufbauen! Unter den freien Projekten stechen sicher abiword und Koffice heraus. – Sollte es mehr Bedarf geben würde hier sicher auch sehr viel mehr entwickelt werden!
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 25. Aug 2010 um 17:22.Was OpenOffice angeht glaube ich nicht, das es so einfach sterben würde. Entweder würde Novell (die eine eigene Edition haben) oder IBM (Lotus Symphony) einspringen.
Aber Lotus Symphony ist (leider) auch nicht OpenSource.
Ich frage mich, worum es hier eigentlich geht. Offenbar nur um das Prinzip: Stampft dit ja nich ein, sonst übernimmt die böse Konkurrenz namens MS, Adobe, ... Die Liste könnt ihr sicher wunderbar fortführen, gibt ja genug Böses da draußen.
Mal im Ernst... Open Solaris hat sich in Oracles Augen offenbar nicht gelohnt, was man, wenn man den Blick mal vom stur Ideellen weglenkt, auch nachvollziehen kann. Und ich persönlich würde auch jedem den Vogel zeigen, der von mir verlangen würde, ein Projekt aus rein opportunistischen Gründen fortzuführen.
Grüße,
konsch