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Mi, 25. August 2010, 17:05

Unternehmen

Google Summer of Code 2010 geht zu Ende

Google hat den mittlerweile sechsten Summer of Code offiziell für beendet erklärt und blickt zufrieden zurück. Über 900 Studenten haben bis zum Schluss an der Initiative mitgewirkt und an insgesamt 150 Projekten mitgearbeitet.

Google

Der Suchmaschinen-Hersteller Google hatte den Summer of Code bereits 2005 ausgerufen, um angehende Programmierer aus dem studentischen Umfeld für die Welt freier Software (FOSS) zu interessieren. Damit wollte das Unternehmen sich unter anderem auf die Suche nach neuen Programmiertalenten aus dem studentischen Milieu machen und ihnen eine Bühne verschaffen. Teilnahmeberechtigt waren grundsätzlich alle Einzelpersonen, die zum Zeitpunkt des Events an einer ausgewiesenen Bildungseinrichtung eingeschrieben und mindestens 18 Jahre alt waren. Bei der Durchführung von Summer of Code hat sich Google unter anderem der ideellen und organisatorischen Unterstützung vieler Projekte aus dem FOSS-Bereich versichert.

Wie Google nun bekannt gab, waren an dem diesjährigen Summer of Code über 1.000 Studenten und über 2.000 Mentoren beteiligt, um die 152 gemeldeten Projekte unterstützen zu können. 9 von 10 Teilnehmern (89 Prozent) haben dabei an ihren Projekten bis zum Schluss mitgewirkt. Das Ergebnis übertreffe deshalb alle bis dato ausgetragenen Initiativen. Noch im letzten Jahr lag die Abschlussquote bei 85 Prozent. Ein Jahr zuvor waren es noch 83 Prozent und im Jahr 2007 81 Prozent.

Wie im letzten Jahr hat Google auch dieses Mal fünf Millionen USD an Prämien für die Teilnehmer bereitgestellt. Jedes Projekt erhält dabei 5.500 US-Dollar, von denen 5.000 USD an den Studenten und 500 USD an die betreuende Organisation gehen. Insgesamt nahmen Studenten aus 69 verschiedenen Ländern an der Initiative teil.

Die Resultate der Initiative werden nun sukzessive, wie auch die Jahre zuvor, in die Projekte aufgenommen. Unter die unterstützten Projekte gesellen sich unter anderem Gnome, Debian, Mozilla, X.org, Wine, DragonFly BSD, Haiku oder Gentoo. Für das KDE-Projekt hat Google rund 46 Studenten akzeptiert, die unter anderem ein Plasmoiden-Frontend für KDM, Scripting-Unterstützung für Kwin, Quanta+ für KDE4 oder eine Gesichtserkennung in digiKam implementieren wollten.

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Kommentare (Insgesamt: 15 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[2]: Quanta+ für KDE4 (krake, Do, 26. August 2010)
Für Code Interessierte noch nicht GANZ zu Ende (g4b, Do, 26. August 2010)
Re: Quanta+ für KDE4 (lumnis, Do, 26. August 2010)
Re: Quanta+ für KDE4 (Christopher Roy Bratusek, Do, 26. August 2010)
Quanta+ für KDE4 (gjw, Do, 26. August 2010)
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