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Thema: Allison Randal wird Technical Architect von Ubuntu

14 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Blogleser am Do, 26. August 2010 um 12:31 #

>beschränkte sich aber überwiegend auf Linux und Debian

Liest sich etwas merkwürdig, wenn ihr versteht was ich meine ;-)

  • Score: 3 Von man-draker am Do, 26. August 2010 um 15:59 #

    Wo ist da dein Problem?
    Linux = der Kernel
    Debian = eine Distribution.

    • Score: 3 Von tetex am Do, 26. August 2010 um 16:17 #

      Nein.
      Debian nennt sich Debian GNU/Linux.
      Da Debian den Kernel nicht unerheblich patcht, ist das auch richtig so.
      Wahrscheinlich stand da ursprünglich "Ubuntu und Debian", und Ubuntus PR-Abteilung hat dann "Linux und Debian" daraus gemacht. :-)

      • Score: 3 Von Blogleser am Do, 26. August 2010 um 18:06 #

        Dass Linux eigentlich der Kernel ist ist klar. Aber wenn jemand der aus dem Umfeld kommt meint, er habe überwiegend im Bereich des Kernels gearbeitet, dann sagt er auch Kernel. Sagt aber nicht Linux zum Kernel.

        Linux sagt man i. d. R. doch nur, wenn's ums BS geht. Also... ne.... nichts mit Macs zu tun gehabt... aber Linux.

        Oder nur mit Ubuntu und Debian.
        Aber mit Linux und Debian... klingt komisch :-)

        Naja... auch nicht so wichtig. Kam mir nur so in den Sinn.

mehr ???
Score: 3 Von crazycow am Do, 26. August 2010 um 21:31 #

Sorry, aber für mich ist der Artikel weitgehend unverständlich.

Ihr Engagement bei Ubuntu erstreckt sich demnach über einen sehr langen Zeitraum, beschränkte sich aber überwiegend auf Linux und Debian.
Nur weil Ubuntu eine Linux-Distribution ist und bei Debian schmarotzt (flamewar ick hör dir trappsen ;)), heißt das noch lange nicht, daß man sich für Ubuntu engagiert, wenn man sich für Linux und Debian engagiert.

... bekleidet die Managerin die Position des Chief Architect ...
Was für eine Managerin ist sie denn und wo?

... sie jetzt wahrscheinlich noch mehr Zeit für Parrot haben wird als zuvor.
Wow, vielleicht sollte ich mich auch bei Ubuntu bewerben, wenn ich dann noch mehr Zeit für meine Privatvergnügungen haben werde ;).

My first UDS was in 2006, and even though I’d already been an Ubuntu user for more than a year, ... (aus dem verlinkten Artikel)
Das heißt ja wohl eher, dass sie 2006 schon seit mehr als einem Jahr Ubuntu Nutzerin war und nicht Seit einem Jahr ist sie auch eine Ubuntu-Nutzerin.

Vielleicht wäre es hilfreich, den originalen Blogartikel noch einmal zu lesen und hoffentlich zu verstehen und danach den Artikel hier grundlegend umzuschreiben.

  • Score: 3 Von comx am Do, 26. August 2010 um 21:57 #

    Das Wort "schmarotzen" gehört wirklich nicht hierher.
    Was Debian für Ubuntu ist, sind OpenSuse und Fedora für Debian. Und für OpenSuse und Fedora "arbeitet" ein riesiges Heer von auch nichtbezahlten Freiwilligen.
    Und dabei haben wir über unabhängige Softwareprojekte noch gar nicht geredet.
    Ich habe diesen "Schmarotzervorwurf" auch schon einmal in einem anderen Zusammenhang gelesen, da ging es um Slackware und Easys. Dieser Vorwurf war damals genauso ungerecht wie er es heute ist.
    Die GPL erlaubt genau das, was Dir anscheinend als "Schmarotzerei" vorkommt.
    Ubuntu bzw. Canonical werden eines Tages verstehen, dass ihnen das Nichtmitentwickeln zuallererst selbst schadet, genauso wie die allzu oft verfolgte Launchpad-"Insellösung":
    https://code.launchpad.net/
    Es ist ja nicht so, dass es dort nichts gibt. Das Hauptproblem liegt woanders, wie allseits bekannt sein dürfte.

    • Score: 3 Von els78 am Do, 26. August 2010 um 22:47 #

      Und wo liegt das Problem??? was stimmt an Launchpad nicht? das ist eine ernst gemeinte Frage weils mich interessiert!

      • Score: 3 Von comx am Fr, 27. August 2010 um 14:35 #

        Um Launchpad als solches geht es nicht.
        Es wird aber u.a. kritisiert, dass Canonical über Launchpad seine "privaten" Gnomeprojekte abwickelt, ohne direkt bei Upstream mitzuarbeiten. Letzteres ist jedoch die übliche Arbeitsweise, Canonical arbeitet hier leider anders als Novell und RedHat und zig andere Firmen wie z.B. Fluendo. Canonical entwickelt im Hinblick auf Gnome mitunter lieber auf Launchpad im stillen Kämmerlein. So hat Canonical zwar seine eigene Gnome3-Shell-Oberfläche Unity auf Launchpad entwickelt, sich aber kaum direkt bei Gnome-Upstream an der Gnome3-Shell-Entwicklung beteiligt. Zwar ist Canonicals Code in den meisten Fällen frei und zugänglich, frei nach dem Motto, wir sind jetzt fertig, holt Euch den Code auf Launchpad. Manchmal wird dann auch versucht, den ohne Gnome-Upstream entwickelten Code bei Gnome-Upstream im Nachhinein einbinden zu lassen. Nur: Das geht mittlerweile auch schief, wie man an dem letzten gescheiterten Canonical-Gnome-Kontributionsversuch erkennen kann. Gnome hat aus nachvollziehbaren Gründen die Canonical-Codekontributionen rund um die Application Indicators abgelehnt. Jetzt darf Canonical auch die zukünftige Arbeit an seinem eigenen Code ganz alleine machen.

        Siehe u.a. den Abschnitt "Konflikte zwischen Ubuntu und Gnome" unter
        http://ikhaya.ubuntuusers.de/2010/06/23/ubuntu-wochenrueckblick-2010-25-1930/
        http://derstandard.at/1276413416046/Ubuntu-und-GNOME-Konflikte-um-den-Linux-Desktop

        Wichtig ist aber, dass das oben Gesagte nicht verallgemeinert wird. So ging es dabei z.B. nicht um Ubuntus KDE-Entwicklung.

      Score: 3 Von crazycow am Do, 26. August 2010 um 23:02 #

      Es mag sein, dass das Wort "schmarotzen" unangebracht ist, allerdings ist mein ganzer Kommentar nicht gerade diplomatisch formuliert und war in erster Linie nicht als Kritik an Ubuntu, sondern an einem meiner Meinung nach schlecht recherchierten und seltsam formulierten Artikel gedacht.
      Außerdem stelle ich mit der überhöhten Formulierung die Situation dar, wie sie sich mir darstellt. Andere dürfen durchaus anderer Meinung sein ;). Dass die GPL die "Schmarotzerei" erlaubt, ist mir klar, ich muss es aber, so wie es läuft, nicht für gut befinden.
      Dass sich Debian direkt bei OpenSuse und Fedora bedient, ist mir allerdings neu.

      • Score: 3 Von comx am Fr, 27. August 2010 um 14:57 #

        "Dass sich Debian direkt bei OpenSuse und Fedora bedient, ist mir allerdings neu."

        OpenSuse/Novell und Red Hat/Fedora arbeiten sehr engagiert an sehr vielen Upstream-Projekten mit und steuern dabei sehr viel eigenen Code bei. Da ist es ganz natürlich, dass deren Code auch bei Debian landet.
        Debian entwickelt wie auch Ubuntu die meiste der von ihm angebotenen Software nicht selbst.

        Das ist aber irrelevant.

        Der Hauptbeitrag Debians liegt dort, wo man ihn eher nicht sieht, meist direkt bei der Upstream-Entwicklung, in der Mitarbeit an Code, den ursprünglich hauptsächlich andere Autoren geschrieben haben. Das ist mittlerweile selbst im Hinblick auf Firefox der Fall.

        Fazit: Debian beteiligt sich massiv an der Fortentwicklung und dem Bugfixing von Upstream-Code.
        Jeder der Beteiligten möchte, dass der jeweils Andere den Code nimmt, verwendet, verbessert und diesen und sich direkt wieder bei Upstream einbringt und vor allen Dingen nicht zu oft den Eindruck erweckt, er habe alles selbst ganz allein gemacht.

Score: 3 Von Ein Leser am Fr, 27. August 2010 um 00:00 #

Aber es fehlt: »Seit einem Jahr ist sie auch eine Ubuntu-Nutzerin.«
Auf ihr Blog: »My first UDS was in 2006, and even though I’d already been an Ubuntu user for more than a year, it was a life-changing experience.« (d.h. sie war schon Ubuntu-Nutzerin in 2006!)

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