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Thema: Akonadi im Detail erklärt

22 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von ttt am Sa, 28. August 2010 um 21:13 #

Aber doch nicht wegen Nepomuk!
Diesen kann man an recht leicht zu findender Stelle in KDE4 ganz einfach abschalten.
Nur: Wo schaltet man Akonadi ab?
Eine vollständige Deinstallation ist unter den Mainstreamdistros anscheinend nicht möglich.
Dieses Verlangen nach Abschaltung tritt schon dann auf, wenn man zwar KDE4 gerne als Desktopbasis benutzt, aber ansonsten für Internet- und Emailzwecke ausschließlich Nicht-KDE-Programme verwendet, z.B. Mozillaprodukte bzw. GTK2-Programme.

  • Score: 3 Von arg am Sa, 28. August 2010 um 21:30 #

    trotz dem erklärenden Artikel immer noch nicht überzeugt? Nepomuk und Akonadi brauchen eventuell noch eine gewisse Zeit bist sie wirklich benutzbar werden. Doch sind die Vorteile einfach unschlagbar. Und irgendwann werden wir auch die Nachteile vergessen. Versprochen ;)

    • Score: 3 Von ttt am Sa, 28. August 2010 um 22:17 #

      Ich habe das schon zu KDE3-Zeiten so gehandhabt, dass ich KDE zwar gerne benutze, aber fast ohne KDE-Anwendungen.
      Ich habe den Artikel übrigens noch gar nicht gelesen, ich erhalte zur Zeit keinen Zugriff.

    Score: 3 Von ForTehLulz am So, 29. August 2010 um 00:33 #

    > Eine vollständige Deinstallation ist unter den Mainstreamdistros anscheinend nicht möglich.

    Machs selber. Patch selber. Bezahl einen der es macht. Schreib BUG-Report. Hol Commit-Bit und fix das Zeug. Bau nen patch.
    btw. Gibts unter den vielen begnadeten OSS-h4x0rs auch richtige Software-Inschenöre die höchstselbst dogumnediern dun?

    Score: 3 Von krake am So, 29. August 2010 um 10:25 #

    Eine vollständige Deinstallation ist unter den Mainstreamdistros anscheinend nicht möglich.
    Dieses Verlangen nach Abschaltung tritt schon dann auf, wenn man zwar KDE4 gerne als Desktopbasis benutzt, aber ansonsten für Internet- und Emailzwecke ausschließlich Nicht-KDE-Programme verwendet, z.B. Mozillaprodukte bzw. GTK2-Programme.

    Das lässt sich sicher noch verbessern.
    Vor ein paar Wochen wurde darüber diskutiert, Funktionalität zum Nachinstallieren von Komponenten an zentraler Stelle in den KDE Bibliotheken einzubauen.
    Das würde Anwendungen ermöglichen, Akonadi zur Laufzeit zu holen, wenn der Benutzer entsprechende Funktionalität wünscht/aktiviert.

    Als zusätzliches Problem, das sich aber praktisch "von selbst" lösen wird ist, dass noch nicht alle Zugriffe auf Akonadi über dessen direkte API erfolgt, d.h. Anwendungen noch nicht bewusst darauf zugreifen (sondern z.B. über die alten PIM APIs) und daher nicht einfach keine Zugriff versuchen wenn Akonadi nicht vorhanden sein sollte.

    Score: 3 Von TeaAge am So, 29. August 2010 um 10:27 #

    Wenn keine Programme gestartet werden, die Akonadi nutzen, wird Akonadi auch nicht gestartet.
    Also stört es keinen bzw. muss es auch nicht irgendwie extra abgestellt werden können.

    Gruß

    • Score: 3 Von rschmidt am So, 29. August 2010 um 10:55 #

      Das kann so ja nicht stimmen, denn der Datenbankserver wird immer gestartet und läuft mit, ob man will oder nicht.

      Dazu gibts (noch) keine Option den Datenbankserver auszuwählen. Für meinen Laptop ist ein zusätzlicher MySQL-Server einfach nicht mehr tragbar, zumal ich als PostgreSQL-Fan sowieso eine entsprechende Datenbank laufen lasse.

      Wahrscheinlich tue ich mir die "Machbarkeitsstudie KDE 4.x" nicht an, denn sie nimmt mir zuviele Freiheiten, die ich eigentlich an Linux liebe. Außerdem hasse ich es, wenn plötzlich die Optionen umbenannt werden und man sie lange suchen muss, wie z.B. die Option zum Abschalten von Ausgabezeichen bei einem Passwort in KDM!

      Gruß
      Rolf

      • Score: 3 Von energyman am So, 29. August 2010 um 11:55 #

        1000 5544 0.0 0.3 404160 25896 ? Sl Aug27 1:37 /usr/sbin/mysqld

        yoah, mysql ist echt furchtbar fett....

        Score: 3 Von akonaut am So, 29. August 2010 um 11:58 #

        also bei mir gibts diese option:

        http://omploader.org/tNWRqZw

        KDE4.5.0

        Score: 3 Von Verwirrt am So, 29. August 2010 um 13:45 #

        > Dazu gibts (noch) keine Option den Datenbankserver
        > auszuwählen.

        Nein?

        Was sind dann "Datenbankname", "Rechner", Benutzername" unter "Einrcihtung des Akonadi-Servers"?

        Oder schreibs einfach in die
        /home/user/.config/akonadi/akonadiserverrc

        Geben tut es alles, man muss sich nur informieren und die Augen aufmachen, die Settings fahre ich sicher schon seit 4 Monaten

        [%General]
        Driver=QMYSQL
        SizeThreshold=4096
        ExternalPayload=false

        [QMYSQL]
        Name=akonadi
        User=akonadi
        Database=akonadi
        Password=*************
        Options="UNIX_SOCKET=/var/lib/mysql/mysql.sock"
        ServerPath=/usr/libexec/mysqld
        StartServer=false
        Host=localhost

        [Debug]
        Tracer=null


        > Für meinen Laptop ist ein zusätzlicher
        > MySQL-Server einfach nicht mehr tragbar, zumal ich
        > als PostgreSQL-Fan sowieso eine entsprechende
        > Datenbank laufen lasse.

        Ja dann hau weg die Scheisskrücke
        Ein ordentliches Notebook mit core2duo und 4 GB RAM gibts für deutlich unter 1.000 Euro und das war Stand April 2009

        • Score: 3 Von abpq am So, 29. August 2010 um 15:35 #

          "Ja dann hau weg die Scheisskrücke
          Ein ordentliches Notebook mit core2duo und 4 GB RAM gibts für deutlich unter 1.000 Euro und das war Stand April 2009"

          Das ist völlig unnötig, jedenfalls für Nutzer, die nur freie Software einsetzen.
          Linux kann meist so wenig (aufgrund fehlender Treiber), dass man gerade aus solcher Hardware im Vergleich zu noch älteren Systemen (z.B. PIV-Systeme der Northwood-Ära) kaum einen Mehrwert ziehen kann.

          • Score: 3 Von Isomane am So, 29. August 2010 um 16:39 #

            Kannst du nicht einfach SQLite verwenden oder stösst du dich an dem Begriff Datenbank?

            Score: 3 Von Verwirrt am So, 29. August 2010 um 22:49 #

            > Das ist völlig unnötig, jedenfalls für Nutzer, die nur
            > freie Software einsetzen.

            Weil?

            > Linux kann meist so wenig (aufgrund fehlender Treiber)

            Ach deswegen hat Linux USB3-Treiber längst im Kernel als erstes OS überhaupt?

            Linux kann nichts dafür dass sich Schwachköpfe ihre Maschinen sauteuer im Blödmarkt kaufen anstatt sich Maschinen der Business-Klasse zu kaufen die deutlich günstiger sind und wo man sich vorher 100% Support garantieren lassen kann.

            http://www.linlap.com/wiki/HP-Compaq+6830S
            Vor 1.5 Jahren irgendwas um 900,-

            > dass man gerade aus solcher Hardware im Vergleich
            > zu noch älteren Systemen (z.B. PIV-Systeme der
            > Northwood-Ära) kaum einen Mehrwert ziehen kann.

            Das ist einfach hausgemachter Schwachsinn und gilt nur für Blödmarkt-Käufer, da kostet aber das gleiche Notebook (bzw. dessen Consumer-gegenstück) auch deutlich mehr, hat einen Schminkspiegel als Display und ist auf Windows ausgelegt.

            Kann aber Linux nichts dafür wenn du Windows-Hardware kaufst

            • Score: 3 Von pfff am Mo, 30. August 2010 um 05:17 #

              "> Das ist völlig unnötig, jedenfalls für Nutzer, die nur
              > freie Software einsetzen.

              Weil?"

              Wenn für Hardware keine freien Linuxtreiber zur Verfügung stehen, dann funktioniert sie unter freien Linuxdistributionen wie Gnewsense oder Debian Squeeze ganz einfach nicht.
              Falls Du z.B. eine neue NVidia-Karte mit Fermi-Chipsatz kaufst, dann funktioniert diese mit freien Treibern (i.e. vesa) viel schlechter als bestimmte alte Intel-Grafikchips, die einem sogar noch eine "schwache" 3D-Beschleunigung mit freien Xorg-Treibern ermöglichen.
              Peripherie wie USB ist da erst einmal irrelevant, wenn die "Basics" nicht funktionieren.

              Ich habe mir beim letzten PC-Kauf meine Hardware selbst zusammengestellt und genau das gekauft, was ich wollte. Und genau dieses alte System wird immer noch ganz gut von Linux mit freien Treibern unterstützt.


              "im Blödmarkt"

              Mediamarkt ist sowieso viel zu teuer. Als ich einmal nach einem alten IDE-DVD-Brenner gefragt habe, wollte man mir glatt einen SATA-Brenner verkaufen. Der Verkäufer meinte, dass ich mit einem SATA-IDE-"Verbindungsstück" für nur 29,90 Euro das dann ganz bequem an meinen alten IDE-Port anschliessen könnte. Dumm nur, dass es IDE-Brenner woanders immer noch zu kaufen gibt und diese sogar billiger sind als das besagte "Verbindungsstück".
              Nur: Sind die wirklich "blöd"? Nein, ganz und gar nicht.

              • Score: 3 Von Verwirrt am Mo, 30. August 2010 um 16:04 #

                Wenn, wenn, wenn
                Wenn meine Großmutter Räder hätte wäre sie ein Autobus

                Wenn man nicht zu dumm ist die richtige Hardware zu kaufen und die richtige Distribution zu benutzen gibt es überhaupt keine Probleme!

                Was willst du mit Debian?
                Deine ursprüngliche Aussage bezog sich auf Linux allgemein und nicht auf "aktuelle Hardware und eine hoffnungslos veraltete Distribution"

                • Score: 3 Von Holger am Mi, 1. September 2010 um 07:32 #

                  Hallo,

                  wenn Du im Umgang mit anderen immer so agressiv bist, musst Du Dich nicht wundern, dass viele um Dich einen großen Bogen machen, lies Dich mal in Ruhe selber und frage Dich, ob Du so von anderen angepampt werden möchtest:
                  [...]Scheißkrücke[...], [...]Schwachsinn[...], [...]nicht zu dumm ist, die richtige Hardware zu kaufen[...]

                  Und zu guter Letzt noch ein schönes Debian Bashing, herzlichen Glückwunsch :-(

                  Die Grüße spare ich mir hier mal.

        Score: 3 Von krake am So, 29. August 2010 um 13:45 #

        Das kann so ja nicht stimmen, denn der Datenbankserver wird immer gestartet und läuft mit, ob man will oder nicht.

        Das was TeaAge meinte ist, dass der Akonadi Server und zugehörige Hilfsprozesse nur bei Bedarf gestartet werden.
        D.h. es gibt zumindest derzeit kein Autostart bei Login oder ähnliches.

        Der erste Client, z.B. eine Applikation, die auf das Adressbuch zugreift, startet Akonadi. Unter 4.4. gabs dabei das berüchtigte Problem, dass eben dieser erste Client den Start nicht richtig mitbekommen hat und daher eine Fehlermeldung angezeigt hat.

        Dazu gibts (noch) keine Option den Datenbankserver auszuwählen.

        kcmshell4 kcm_akonadi

        zweiter Tab

        Score: 3 Von sebas am Mo, 30. August 2010 um 14:52 #

        Vergiss nicht, dass -- egal wie deine Emaildaten gecachet werden -- dafür Speicher notwendig ist, und irgendwas muss diesen Cache / Zugriff verwalten.

        Akonadi hilft in vielen Fällen, dies effizienter zu machen. Es ist aber (leider) nicht so, dass man den ganzen Speicher spart, wenn man Akonadi nicht einsetzen will -- im Gegenteil, man kommt betrogen raus weil auf einmal mehrere Apps dieselben Daten vorhalten müssen, und das Suchen nach Emails langsamer und wesentlich weniger flexibel wird.

        Dass MySQL extraviel Speicher verbraucht ist also ein Trugschluss. Klar, wenn ich mit 'ich benutze keinen Emailclient' vergleiche verbraucht's wesentlich mehr. Das ist aber selbstverständlich Unsinn.

        Steht übrigens auch im Artikel. :-)

      Score: 3 Von Irgendwer im Irgendwo am So, 29. August 2010 um 12:11 #

      Was ich nicht verwende will ich auch nicht installieren müssen.

      Aber davon abgesehen kann dieses Problem wohl nicht den KDE Entwicklern angelastet werden. Das ist wohl mehr ein Packetierungsproblem der Distributoren.
      KDE 4.5 ließ sich hier komplikationsfrei ohne akonadi installieren unter Arch.

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