Wenn das ZFS Modul für Linux nicht unter der GPL steht, wird's wohl nie in den Standardkernel einfliessen, und somit nicht weit verbreitet.
Ob das rechtliche Gründe (CDDL, Patente) oder geschäftliche (Wie verdient KQ damit so viel Geld wie möglich?) hat, kann ich nicht beurteilen.
Der Nutzen von diesem ZFS Modul ist aber vermutlich auf einige Cornercases beschränkt.
Und dann wär da noch dieser Oracle Elefant im Raum -- wer traut sich nach dem Java Debakel was Oracle mit Android gerade anstellt überhaupt noch an Technologien die aus dem Hause SUN kamen? Ob das jetzt 100% stichhaltig ist oder nicht, ich denke da ist 'ne Menge Vertrauen bei kaputtgegangen. Umso wichtiger sind Projekte wie das OIN (was einen defensiven Patentpool für Linux aufbaut).
Doch, Sun hat JavaMe am 22.12.2006 freigegeben, und zwar als GPL-lizenzierte Version. Daneben gibt es eine zweite, proprietäre Form der Lizenzierung von JavaMe, für alle diejenigen, die keinen eigenen Code zurückgeben möchten.
3Das mit den Nachdenken und Lesen kann man genauso zurück werfen.
Das was du sagst stimmt zwar. Allerdiengs nutzt Google in Android kein JavaME. Google hat eine von Grund auf neue Virtuelle Maschiene geschrieben, und diese kann eben den Java Bytecode ausführen. Das ganze basiert nicht auf JavaME oder sonstiges. Google bietet sogar eigene Bibliotheken an für GUI etc. Es wurde also nichtmal Bibliotheken genutzt.
Die eigenentwicklung ist das gleiche wie der Java Compiler aus GCC. GCJ hieß er glaube ich. Oder es ist vergleichbar wie zu Mono und .Net. Mono ist auch eine eigenentwicklung und führt lediglich die gleichen Bytecodes aus wie es .Net tut.
Natürlich gibt es bei dem Thema Probleme, und das sind lediglich die Patente. Und genau das sagte ja dein Vorposter. Mit JavaME und ob das nun OSS oder CSS ist hat das ganze Thema absolut überhaupt nix am Hut.
Erstaunlich ist doch folgendes: Die, welche anderen (hier) immer das Denken oder Lesen absprechen, können es offenbar selbst am wenigsten. Pschikologisch betrachtet ein klarer Fall "von sich auf andere schließen". So was beschäftigt Menschen. So nach dem Motto "Oh jeh, hab ich alles gelesen? Hab ich alles erstanden? Na das kann doch sicher nicht jeder, oder? Na denen schreib ich jetzt aber mal eins ...
Drum prüfe BITTE wer anderen das Nicht-Lesen vorwirft, ob nicht gerade er selbst der Patient ist!
Wenn ich das richtig verstanden habe, geht's bei der Oracle gegen Google Klage nicht um Lizenzen, sondern um Patente. Und die sind so allgemein, dass sie nicht nur mit der ME zu tun haben. Google's Imlementation ist ja eh komplett unabhängig von SUN's Java.
Nützlich ist es schon da es zu ZFS aktuell keine Alternative gibt wenn man z.B. mit Hybrid Storage Pools arbeitet (BTRFS ist noch nicht so weit). Die Frage ist mehr wie weit unterscheidet sich die Performance zu der FUSE Implementierung oder mit anderen Worten fällt der doppelte Context Switch von FUSE gegenüber der nativen Implementierung mit einfachem Context Switch so stark in das Gewicht das sich der Wechsel auf das Kernel Modul lohnt, es bleibt ja die rechtliche Unsicherheit auch wenn der Anwender das wohl nicht so stark zu spüren bekommen wird, aber wenn es der Produzent zu spüren bekommt kann das natürlich problematisch werden (in Bezug auf Updates und Bug Fixes).
Also Grundsätzlich spannend aber leider hat SUN damals die falsche Lizenz gewählt, GPL wäre schlauer gewesen (aus Sicht der Community) es sei denn SUN hat damals schon auf eine Übernahme spekuliert, da ist die CDDL aus geschäftlicher Sicht natürlich klasse.
Wenn das ZFS Modul für Linux nicht unter der GPL steht, wird's wohl nie in den Standardkernel einfliessen, und somit nicht weit verbreitet.
Ob das rechtliche Gründe (CDDL, Patente) oder geschäftliche (Wie verdient KQ damit so viel Geld wie möglich?) hat, kann ich nicht beurteilen.
Der Nutzen von diesem ZFS Modul ist aber vermutlich auf einige Cornercases beschränkt.
Und dann wär da noch dieser Oracle Elefant im Raum -- wer traut sich nach dem Java Debakel was Oracle mit Android gerade anstellt überhaupt noch an Technologien die aus dem Hause SUN kamen? Ob das jetzt 100% stichhaltig ist oder nicht, ich denke da ist 'ne Menge Vertrauen bei kaputtgegangen. Umso wichtiger sind Projekte wie das OIN (was einen defensiven Patentpool für Linux aufbaut).
Bitte schaltet doch mal euer Hirn ein!!! Lesen ist doch nicht so schwer oder???
Die Klage bezieht sich ja auf die Java-Version für Mobilgeräte JavaME, und die hat Sun eben gerade nicht als Open Source freigegeben.
Doch, Sun hat JavaMe am 22.12.2006 freigegeben, und zwar als GPL-lizenzierte Version.
Daneben gibt es eine zweite, proprietäre Form der Lizenzierung von JavaMe, für alle diejenigen, die keinen eigenen Code zurückgeben möchten.
Und da Android eh nicht auf JavaME basiert ist das alles volkommen egal.
"Und da Android eh nicht auf JavaME basiert ist das alles volkommen egal."
Naja, Wenn man sieht wie lange SCO geklagt hat, obwohl nie echte Beweise vorgelegt worden sind, da ist alles m,oeglich.
3Das mit den Nachdenken und Lesen kann man genauso zurück werfen.
Das was du sagst stimmt zwar. Allerdiengs nutzt Google in Android kein JavaME. Google hat eine von Grund auf neue Virtuelle Maschiene geschrieben, und diese kann eben den Java Bytecode ausführen. Das ganze basiert nicht auf JavaME oder sonstiges. Google bietet sogar eigene Bibliotheken an für GUI etc. Es wurde also nichtmal Bibliotheken genutzt.
Die eigenentwicklung ist das gleiche wie der Java Compiler aus GCC. GCJ hieß er glaube ich. Oder es ist vergleichbar wie zu Mono und .Net. Mono ist auch eine eigenentwicklung und führt lediglich die gleichen Bytecodes aus wie es .Net tut.
Natürlich gibt es bei dem Thema Probleme, und das sind lediglich die Patente. Und genau das sagte ja dein Vorposter. Mit JavaME und ob das nun OSS oder CSS ist hat das ganze Thema absolut überhaupt nix am Hut.
Nein, nichtmal das. Davlik hat einen völlig anderen Bytecode als JVM.
Erstaunlich ist doch folgendes:
Die, welche anderen (hier) immer das Denken oder Lesen absprechen, können es offenbar selbst am wenigsten.
Pschikologisch betrachtet ein klarer Fall "von sich auf andere schließen".
So was beschäftigt Menschen. So nach dem Motto "Oh jeh, hab ich alles gelesen? Hab ich alles erstanden? Na das kann doch sicher nicht jeder, oder? Na denen schreib ich jetzt aber mal eins ...
Drum prüfe BITTE wer anderen das Nicht-Lesen vorwirft, ob nicht gerade er selbst der Patient ist!
Wenn ich das richtig verstanden habe, geht's bei der Oracle gegen Google Klage nicht um Lizenzen, sondern um Patente. Und die sind so allgemein, dass sie nicht nur mit der ME zu tun haben. Google's Imlementation ist ja eh komplett unabhängig von SUN's Java.
Ein der acht Anklagepunkte soll auch Copyright betreffen. Stand bei den heise-Trollen, aber mit Link...
Nützlich ist es schon da es zu ZFS aktuell keine Alternative gibt wenn man z.B. mit Hybrid Storage Pools arbeitet (BTRFS ist noch nicht so weit). Die Frage ist mehr wie weit unterscheidet sich die Performance zu der FUSE Implementierung oder mit anderen Worten fällt der doppelte Context Switch von FUSE gegenüber der nativen Implementierung mit einfachem Context Switch so stark in das Gewicht das sich der Wechsel auf das Kernel Modul lohnt, es bleibt ja die rechtliche Unsicherheit auch wenn der Anwender das wohl nicht so stark zu spüren bekommen wird, aber wenn es der Produzent zu spüren bekommt kann das natürlich problematisch werden (in Bezug auf Updates und Bug Fixes).
Also Grundsätzlich spannend aber leider hat SUN damals die falsche Lizenz gewählt, GPL wäre schlauer gewesen (aus Sicht der Community) es sei denn SUN hat damals schon auf eine Übernahme spekuliert, da ist die CDDL aus geschäftlicher Sicht natürlich klasse.
MfG =HAL-9000=
Wenn Oracle will kann es ja jederzeit jetzt auf GPL umstellen. Sie haben ja das Copyright.
Gruss,
Kay