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Mo, 30. August 2010, 09:00

Gesellschaft::Politik/Recht

Software Freedom Law Center eröffnet Zweigstelle in Indien

Das Software Freedom Law Center (SFLC) eröffnet eine Zweigstelle in Indien, um der wachsenden internationalen Bedeutung indischer Programmierer gerecht zu werden.

Die offizielle Ankündigung soll anlässlich der Konferenz »Softwarepatente und Gemeingut« in Neu-Delhi erfolgen. Die Zweigstelle wird von der SFLC-Zentrale in den USA und dem Open Society Institute der Soros-Stiftung finanziert und ist als nicht gewinnorientierte Organisation eingetragen.

Die Ziele von SFLC India bestehen darin, das Leben der Inder durch die Verwendung, Entwicklung und Förderung freier Software zu verbessern. Sie wird Entwicklern freier Software zuverlässige Ratschläge zur Organisation, Lizenzierung und dem Schutz der Freiheit der von ihnen geschriebenen Software erteilen.

Konkret will die Organisation Softwarepatente bekämpfen, indem sie Entwickler gegen eventuelle Klagen verteidigt und gegen Patente Einspruch einlegt. Sie will sich in der Politik engagieren, um offene Standards, Open Access und digitale Freiheiten zu fördern. Ebenso will sie auf die rechtlichen Aspekte von freier Software aufmerksam machen.

Die Aktivitäten des SFLC in Indien begannen schon 2006, als es eine erste Veranstaltung in Neu-Delhi ausrichtete, bei der prominente Politiker und Juristen anwesend waren. Nach Angaben des SFLC wurden Kontakte mit den Regierungen des Bundes und verschiedener Staaten, Bildungseinrichtungen wie verschiedenen indischen Technologie- und Management-Instituten indischen Medien und der indischen Software- und Entwicklergemeinschaft geknüpft.

Das SFLC arbeitet nach eigenen Angaben eng mit Unternehmen und Organisationen zusammen, die aktiv an freier Software in Indien arbeiten. Darunter sind der indische Ableger der Free Software Foundation, das Zentrum für Internet und Gesellschaft, die Gesellschaft zur Förderung eines alternativen Rechnereinsatzes und alternativer Beschäftigung, Knowledge Commons, Red Hat, Sun, der indische Industrieverband, die Regierung von Kerala und politische Parteien.

Die Gründerin des SFLC India, die in Neu-Delhi geborene Mishi Choudhary, war in Indien Anwältin mit Schwerpunkt auf Unternehmens-, Copyright- und Verwaltungsrecht. Als Fellow der SFLC machte sie dann in den USA einen Abschluss an der Columbia Law School und arbeitete für das SFLC sowohl in den USA als auch in Indien.

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