Ich verfolge die News zu den Univention Produkten schon eine ganze Weile. Was die auf die Beine stellen hört sich echt klasse an.
Ich denke ich werde für zu Hause unter http://www.univention.de/download/free-for-personal-use-edition/ eine kostenlose Version herunterladen und auf Herz und Nieren testen.
Hat jemand den corporate server schon länger im Einsatz und kann etwas dazu sagen?
Ja, hab mit den Dingern zu tun und kann nur sagen: Finger weg! Das Marketing ist hui, die Technik pfui. Von dem, was sie versprechen, funktioniert nur die hälfte Anständig und der Support ist ebenfalls zum kotzen inkompetent.
Nimm die lieber nen Debian oder nen Ubuntu, da hast du mehr Freude dran.
Von UniventionFreund am Di, 31. August 2010 um 17:53 #
Kannst Du Deine Behauptungen durch irgendetwas belegen?
Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass Univention über sehr viele Kunden verfügt, die schon seit vielen Jahren dabei sind und sehr zufrieden sind.
Mich wundern solche plakativen und unbelegten Behauptungen deswegen sehr. Der Support hat auf mich bisher immer einen sehr kompetenten und freundlichen Eindruck gemacht. Vor allem er konnte schnell helfen.
Wenn du wert auf Funktionstüchtigkeit legst... oder kompetenten Support... was zur Hölle willst du dann mit Debian Vanilla oder gar *hust mit Ubuntu?
Also wirklich.
Der UCS hat Macken aber man merkt, dass dran gearbeitet wird... auch beim Support merkt man, dass dort sehr wohl Leute arbeiten die zwar keine Gurus sind aber zumindest vom Fach.
Von Christine Hersping am Di, 31. August 2010 um 14:09 #
AGPL Code wird man wohl nur sehr schwer verbreiten (in Unternehmen), aber das ist wohl auch das Ziel.
Möglichst offen erscheinen, aber möglichen Konkurrenten so viel Wind wie möglich aus den Segeln nehmen.
Wenn Linus für den Kernel damals sowas wie AGPL genommen hätte, dann wäre Linux heute kein Server OS PUNKT Was würden die Leute Univention dann heute wohl machen?
Was ist denn deiner Meinung nach das Problem mit der AGPL? Und warum lässt sich AGPL Code nur schwer verbreiten?
Bei der AGPL geht es ja nur darum, dass der Quellcode auch dann mit ausgeliefert werden muss, wenn die Dienste über das Netzwerk bereitgestellt werden. Das ist bei der GPL nicht so.
Bedeutet also, wenn die Software GPL ist, dann kannst du sie als Webapplikation bereitstellen, ohne den Code dafür zu veröffentlichen. Das geht bei APGL-Software nicht.
Das Problem ist, dass in jedem größerem Unternehmen die Anwälte nur zähneknirschend die GPL akzeptieren und die AGPL einfach ein No-Go ist, weil sie mit zu vielen Fallstricken verbunden wird und zu viele Verpflichtungen auferlegt (die sehr komplex sein können. Was ist z.B. wenn irgendwo im Unternehmen ein TCP Router unter AGPL rumsteht? Muss dann jeder Empfänger von TCP Paketen darauf hingewiesen werden wo er die Sourcen bekommt?)
So ist es einfach, ich persönlich halte die AGPL teilweise für sinnvoll. Wenn es kein Copyrightassignment gibt, dann macht sie für so Sachen wie Diaspora absolut Sinn.
Erm, ja, bestimmt. Die (A)GPL ist - als Lizenz, die ueber das Urheberrecht ihre Gueltigkeit erlangt - eine Distributions- und keine Nutzungslizenz, und kann dem _Nutzer_ der Software, die unter ihr steht, vollkommen egal sein.
Von UniventionFreund am Di, 31. August 2010 um 17:28 #
Univention hat aber ja nicht die Lizenz des Linux-Kernels oder der C-Bibliothek auf AGPL geändert (selbst wenn das ginge, würde das ja keinen Sinn machen), sondern die Lizenz der von Univention entwickelten Verwaltungswerkzeuge auf die AGPL geändert. Insofern kann dieser Fall gar nicht eintreten.
Unabhängig davon gelten die Bestimmungen der AGPL ja nur für diejenigen, die den Quellcode der Software bei Univention frei herunterladen und nicht für kommerzielle Lizenznehmer.
Affero GPL ist eigentlich eine ganz einfache Idee.
Wenn Du die AGPL nicht lesen magst, denk einfach an Google, wie die sich unbegrenzt an Free Software bedienen könn(t)en, ohne etwas zurückzugeben, weil deren Applikationen auf deren Servern ausgeführt werden und nicht direkt auf Deinem Rechner.
Genau deswegen hat Google eine zeitlang (immer noch?) AGPL gebashed.
Ich verfolge die News zu den Univention Produkten schon eine ganze Weile. Was die auf die Beine stellen hört sich echt klasse an.
Ich denke ich werde für zu Hause unter http://www.univention.de/download/free-for-personal-use-edition/ eine kostenlose Version herunterladen und auf Herz und Nieren testen.
Hat jemand den corporate server schon länger im Einsatz und kann etwas dazu sagen?
Ja, hab mit den Dingern zu tun und kann nur sagen: Finger weg!
Das Marketing ist hui, die Technik pfui. Von dem, was sie versprechen, funktioniert nur die hälfte Anständig und der Support ist ebenfalls zum kotzen inkompetent.
Nimm die lieber nen Debian oder nen Ubuntu, da hast du mehr Freude dran.
Kannst Du Deine Behauptungen durch irgendetwas belegen?
Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass Univention über sehr viele Kunden verfügt, die schon seit vielen Jahren dabei sind und sehr zufrieden sind.
Mich wundern solche plakativen und unbelegten Behauptungen deswegen sehr. Der Support hat auf mich bisher immer einen sehr kompetenten und freundlichen Eindruck gemacht. Vor allem er konnte schnell helfen.
Wenn du wert auf Funktionstüchtigkeit legst... oder kompetenten Support... was zur Hölle willst du dann mit Debian Vanilla oder gar *hust mit Ubuntu?
Also wirklich.
Der UCS hat Macken aber man merkt, dass dran gearbeitet wird... auch beim Support merkt man, dass dort sehr wohl Leute arbeiten die zwar keine Gurus sind aber zumindest vom Fach.
"was zur Hölle willst du dann mit Debian Vanilla oder gar *hust mit Ubuntu?"
Beides für Server sehr geeignete Distributionen. Was ist dein Problem? Sicher, Support wird schwieriger, aber wenn man das nicht braucht.
Das selbe dachte ich mir auch. Typischer Troll eben!
Dir ist schon klar, dass UCS als Basis Debian einsetzt? Offenbar nicht, weshalb dein Kommentar genauso zu werten ist
AGPL Code wird man wohl nur sehr schwer verbreiten (in Unternehmen), aber das ist wohl auch das Ziel.
Möglichst offen erscheinen, aber möglichen Konkurrenten so viel Wind wie möglich aus den Segeln nehmen.
Wenn Linus für den Kernel damals sowas wie AGPL genommen hätte, dann wäre Linux heute kein Server OS PUNKT
Was würden die Leute Univention dann heute wohl machen?
Was ist denn deiner Meinung nach das Problem mit der AGPL? Und warum lässt sich AGPL Code nur schwer verbreiten?
Bei der AGPL geht es ja nur darum, dass der Quellcode auch dann mit ausgeliefert werden muss, wenn die Dienste über das Netzwerk bereitgestellt werden. Das ist bei der GPL nicht so.
Bedeutet also, wenn die Software GPL ist, dann kannst du sie als Webapplikation bereitstellen, ohne den Code dafür zu veröffentlichen. Das geht bei APGL-Software nicht.
Viele Grüße
Stefan
Das Problem ist, dass in jedem größerem Unternehmen die Anwälte nur zähneknirschend die GPL akzeptieren und die AGPL einfach ein No-Go ist, weil sie mit zu vielen Fallstricken verbunden wird und zu viele Verpflichtungen auferlegt (die sehr komplex sein können. Was ist z.B. wenn irgendwo im Unternehmen ein TCP Router unter AGPL rumsteht? Muss dann jeder Empfänger von TCP Paketen darauf hingewiesen werden wo er die Sourcen bekommt?)
So ist es einfach, ich persönlich halte die AGPL teilweise für sinnvoll. Wenn es kein Copyrightassignment gibt, dann macht sie für so Sachen wie Diaspora absolut Sinn.
Erm, ja, bestimmt. Die (A)GPL ist - als Lizenz, die ueber das Urheberrecht ihre Gueltigkeit erlangt - eine Distributions- und keine Nutzungslizenz, und kann dem _Nutzer_ der Software, die unter ihr steht, vollkommen egal sein.
Univention hat aber ja nicht die Lizenz des Linux-Kernels oder der C-Bibliothek auf AGPL geändert (selbst wenn das ginge, würde das ja keinen Sinn machen), sondern die Lizenz der von Univention entwickelten Verwaltungswerkzeuge auf die AGPL geändert. Insofern kann dieser Fall gar nicht eintreten.
Unabhängig davon gelten die Bestimmungen der AGPL ja nur für diejenigen, die den Quellcode der Software bei Univention frei herunterladen und nicht für kommerzielle Lizenznehmer.
Affero GPL ist eigentlich eine ganz einfache Idee.
Wenn Du die AGPL nicht lesen magst, denk einfach an Google, wie die sich unbegrenzt an Free Software bedienen könn(t)en, ohne etwas zurückzugeben, weil deren Applikationen auf deren Servern ausgeführt werden und nicht direkt auf Deinem Rechner.
Genau deswegen hat Google eine zeitlang (immer noch?) AGPL gebashed.