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Fr, 3. September 2010, 16:37

Software::Kommunikation

Google befreit weitere Teile von Google Wave

Nachdem Google bereits Ende Juli Teile seiner Online-Zusammenarbeits-Plattform Wave unter eine freie Lizenz gestellt hat, will der Suchmaschinengigant nun weiteren Code unter einer freien Lizenz veröffentlichen. Google hat Anfang August bekannt gegeben, dass die Weiterentwicklung von Wave mangels Nutzern eingestellt wurde.

Wave soll Anwendern die Zusammenarbeit über das Web ermöglichen. Ähnlich wie bei einem verteilten Whiteboard können alle an einem Projekt Beteiligten Änderungen an gemeinsamen Dokumenten vornehmen und von anderen getätigte Änderungen in Echtzeit zu sehen bekommen. Allerdings fand Wave nicht viele Anhänger, unter anderem wurde die Nutzung als zu kompliziert beschrieben. Google hatte Ende Juli bereits 200.000 Zeilen Code unter der Apache-Lizenz 2.0 veröffentlicht. Dabei handelte es sich um die Implementierung des Wave-Protokolls.

Jetzt plant Google laut einem Eintrag im Wave-Entwickler-Blog, auch eine Beispielimplementierung eines Wave-Servers und -Clients unter der Apache-Lizenz frei zu geben. Der Code soll unter dem Namen »Wave in a Box« veröffentlicht werden und umfasst ein Paket, das aus Client und Server, einem »Wave-Panel« für die Konversation der Anwender, eine auf MongoDB basiernde Speicher-Lösung, Unterstützung für Gadgets-, Robot- und Daten-APIs sowie Unterstützung zum Importieren vorhandener Wave-Daten besteht. Die Entwickler weisen darauf hin, dass Wave in a Box nicht denselben Funktionsumfang wie Google Wave mitbringt, aber alles enthält, um eigene einsatzfähige Wave-Server- und Clients aufzusetzen.

Neben den Code-Veröffentlichungen planen die Google-Entwickler auch ein Wave-Protocol-Forum ins Leben zu rufen, in dem sie technische Details und weitere Pläne bekannt geben wollen. Sie hoffen, dass sich viele Freiwillige finden, die an Wave interessiert sind und die Software weiter entwickeln.

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