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Thema: Das Treiber-Dilemma von KDE 4.5

251 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von effektiv scheitern am Di, 7. September 2010 um 12:56 #

Sonst müsste man sein eigenes Scheitern eingestehen.

PS: Im Artikel lese ich neun mal das Wort "Effekte". Was ist eigentlich der Use Case für diese sogenannten "Effekte"?

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Von MrKnow am Di, 7. September 2010 um 13:03 #

"Für Gräßlin sieht es so aus, als habe noch nie niemand versucht, die Treiber so auszureizen, wie KWin es tut. "

Tja, vielleicht brauch man diese ganzen Effektspielereien auch nirgendwo sonst ausser bei KDE. :P

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Von entropy_ am Di, 7. September 2010 um 13:05 #

http://www.phoronix.com/forums/showpost.php?p=145873&postcount=25

" So if we are to compare kwin with say something like gnome-shell as equals, granted the g-s developers are probably being funded to work on this more, but still I get regular reports from the g-s devs in RH on what drivers do and don't work and what features are slow and missing, and we try and target Fedora releases to make sure that the g-s bits work on the shipping drivers.

The g-s guys understand the ecosystem they are working in, and work with it. The kwin guys seem to take 0 interest in working with a community. I've gotten driver patches from g-s guys, and never any contact from a kwin developer. Granted RH also would prefer that I make g-s work so it gets a higher priority than kwin or games.

The thing is if kwin wants to be a Linux desktop it needs to run on top of Linux, not some ideal of what Linux should be if we had 50 more developers writing graphics drivers. Its called reality and generally living in it makes for a better quality of product."

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Von Bilbo am Di, 7. September 2010 um 13:13 #


"... nie niemand..."

Also muss es der Logik zufolge wohl doch ...

:P

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Von Chris Tenich am Di, 7. September 2010 um 13:17 #

Bei mir funktioniert KWin einwandfrei mit allen Effekten. Nicht, dass alle angeschaltet sind, aber einige schon. Und ich mag sie. Für mich ist das Grund genug, sie zu haben. Wer sie nicht haben will oder bei wem sie nicht funktionieren, kann sie ja abschalten. Dann verpasst er halt was, aber rumzumeckern, dass es Effekte gibt, die nicht überall funktionieren, ist doch total bescheuert. Es meckert ja auch keiner rum, dass es Kinder gibt, obwohl sie nicht jeder haben kann.

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Von Jochen Schmitt am Di, 7. September 2010 um 13:43 #

Zu dem Thema möchte ich anmerken, dass auch andere Linux-Programme Probleme mit Opensource-Grafiktreibern haben. augenfällig hierbei ist es, dass es sich hierbei um Programme wie Blender oder Stellerium handelt, die OpenGL-aufrufe tätigen.

mfg: Jochen Schmitt

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Von Keks am Di, 7. September 2010 um 13:51 #

"Das Resultat war für manche Benutzer ein unbenutzbarer Desktop, Fehler in Effekten oder ähnliche Probleme, die teils in KDE 4.4 noch nicht aufgetreten waren."

Nuja, wer sich kiloweise Komplexität ans Bein bindet brauch sich nicht zu wundern wenn er damit absäuft.
Diese Featureritis, getarnt und gerechtfertigt als angebliche agile Entwicklung fliegt der IT-Welt an allen Ecken und Kanten regelmäßig um die Ohren.
Vielleicht sollte man sich ja wieder primär um straight-forward Informationsverarbeitung kümmern und den anderen Kram optional dazulegen.

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Von Spamroboter am Di, 7. September 2010 um 14:58 #

wieso sollte ein Fenstermanager wie Kwin, den Grafiktreiber bis zum Anschlag ausreizen ?
Welche Interessen stehen eigentlich hinter der Entwicklung von solchen Desktopungetümen wie KDE und Gnome ?

Die meisten Anwender bevorzugen folgende Eigenschaften:

- Praktische und durchdachte Bedienung
- Ressourcenschonung und Energieeffizienz
- Stabilität
- Schnelligkeit
- Sicherheit

Denn weniger ist manchmal mehr !

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Von jwiz am Di, 7. September 2010 um 15:11 #

Fräsen mit KDE 4.5 auf Intel-Grafikhardware die überall aufploppenden Plasma Tooltips eigentlich immer noch Löcher in darunter liegende Fenster?
Laut KDE soll(te) das je wohl auch an Fehlern der Inteltreiber liegen, ich mag 's aber nicht so recht glauben.

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Von Nobod am Di, 7. September 2010 um 15:45 #

Interessante Beiträge hier. Auf der einen Seite will man Linux sehen wie es voran kommt, auf der anderen Seite wird gesudert über ein Vorzeigeprojekt wie KDE.

Was bringt Enduser zu einem Betriebssystem? Richtig! Der MODERNE Desktop. Die modernsten sind wohl MacOS X, KDE4.5 und Win7 (in der Reihenfolge).

Tut mir leid - GNOME spielt da derzeit nicht mit und wenn ein Projekt wie KDE, das versucht Linux am Desktop weiterzubringen, Probleme aufzeigt die das Gesamtsystem hat (Treiber in X), dann ist das kein Grund zu sudern.

Ob man KDE4 mag oder nicht - aber seit mal ehrlich, es ist mehr als nur verwendbar - ob im aktuellen 4.5er Zweig manche Effekte auf manchen Karten nicht gehen ist doch scheissegal!

Ohne bashing: ich verwende KDE4.x seit 2 Jahren - daheim, in der Arbeit ... rund um die Uhr. Meine Freundin verwendet es inzwischen auch - keine Probleme.
Probleme habe ich auf meinem T60 mit Radeon. Das Problem sieht so aus, dass in 4.5 der Blur Effekt nicht geht - huhuuuu - wie tragisch. Ansonsten ist es schnell, es startet schnell, es braucht nicht viel Speicher, es ist durchdacht mit einem modernen Look and Feel.
Wem es nicht gefällt ok - aber das Projekt so durch den Dreck zu ziehen und schlecht zu reden ist einfach nur mies.

Die Amis haben ein Problem mit KDE (not invented here) - Leute, seit doch froh dass es solch ausgezeichnete Alternativen gibt. Wie hässlich, einfältig und altbacken in der Bedieunung wäre Linux wenn nur die alten Desktops und Gnome bestehen würde?

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Von Intel Betreiber am Di, 7. September 2010 um 17:10 #

So viel zu den überlegenen freien Treibern..

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Von Nvidia Nutzer am Di, 7. September 2010 um 17:22 #

Es ist eigentlich unverstädnlich woher die weit verbreitete Undankbarkeit gegenüber Nvidia kommt, sie sind die einzigen mit denen ein moderner Linux Desktop möglich ist.

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Von faun am Di, 7. September 2010 um 22:50 #
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Von smartie77 am Mi, 8. September 2010 um 09:23 #

für dezenten Schattenwurf unter den Fenstern hab ich ja noch Verständnis, damit es nicht so platt dahingeklatscht aussieht. Aber alles andere ist doch Hokus Pokus. Selbst Vista und 7 sind mit ihren effekten weitaus zürückhaltender als das was der KDE Mann da so auflistet.

Novell hat seinerzeit 2006 als Antwort auf Vista ja compiz salonfähig gemacht, aber sogar dort ist "wobbly" standardmässig inaktiv, lediglich Würfel und dieser nachgemachte Expose Effekt. Alles andere muss explizit aktiviert werden.

Wo wir grade bei Novell ( gnome 2.12 in SLED 10.SP3, Stand 2009 ) sind : "Desktop Effekte" lassen sich auch erst überhaupt auswählen, wenn die PCID der Graka in einer hinterlegten Whitelist gefunden wird.. also auch kein KDE Novum hier.

Der Novellsche Check lässt sich natürlich wie jede gute Software austricksen ( shift halten und dann auf "disabled" klicken, macht "enabled" draus ) - wette dass dies auch bei KDE der Fall ist.

Trotzdem um mich zu wiederholen :

Wo ist der Mehrwert für einen Büro/Surf/Alltagsdesktop zu sehen ? Da wird das OS in ein Tech-Showcase verwandelt, nur um die GPU zu beschäftigen und das auf die Gefahr hin, den Window Manager komplett instabil zu machen .. krank.

Im Falle von KDE4 brauchen wir sowieso nicht weiter diskutieren. Das Paradebeispiel dafür wie man alles kaputtmachen kann, was mühselig im Lauf der Zeit dazu kam. Wie erklärt man eigentlich jemanden der KDE3.x "erlernt" hat das nun alles komplett und ohne Ausnahme anders ist ?

Solche Radikalveränderungen sind das absolute No-Go für professionellen Einsatz und vor allem Massen Deployments. Ein Grund mehr auf veraltete Distros wie SLED und RHEL zu setzen. Da kann man die User wenigstens 7 Jahre vorwarnen / umtrainieren... ;-)

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Von Splash am Mi, 8. September 2010 um 11:38 #

KDE4 ist einer der fortschrittlichsten Desktopumgebungen die es gibt und das als eine vollständig freie Implementierung. Selbst MacOS-Benutzer in meinem Umfeld arbeiten gerne mit KDE4. Warum ist die Opensource Community nicht einfach mal stolz darauf?

Desktopeffekte können sehr wohl sinnvoll und produktiv eingesetzt werden, z.B. meiner Meinung nach das Auseinanderfallen aller Fenster nebeneinander auf dem Bildschirm. Nicht jeder Effekt muss sinnvoll sein, herabrieselnden Schnee brauche ich persönlich nicht zum arbeiten. Aber was solls, wenn man es nicht ausprobiert wird man nie herausfinden ob es vielleicht nicht doch jemandem nützt.

Neben den optischen Gründen gibt es anscheinend sehr wohl gute technische Gründe auf die Grafikhardware zurückzugreifen. Oder wieso verwendet Chrome und Firefox in den neuen Versionen die DirectX und Direct2D Schnittstellen?

Grafikkarten sind heutzutage Monster die, ausser bei Crysis und Konsorten, nie zeigen können was sie eigentlich zu leisten im Stande sind. Soll man diese ganze Leistung brach liegen lassen?

Wenn die freien Grafikkartentreiber nicht in der Lage sind die moderne Hardware auszureizen ist es nicht das Problem von den KDE4-Entwicklern (meine ganz persönlich Meinung). Ja, ich habe nouveau eine faire Chance gegeben. Nix da. Keine 3D Unterstützung weit und breit auf meinem Desktop zu sehen. Den Treiber von NVIDIA installiert und es läuft. Wenn noveau das schon nicht hinbekommt, wann soll dann bitte eine funktionieren OpenCL Implementierung kommen? Ja, ich verwende CUDA, auch wenn es zu über 50% für meinen boinc Client ist, aber auch z.B. Ugene kann davon profitieren.

Ich sehe bei den freien Grafikkartentreiber keine Fortschritte. Ja, ich würde denen sogar Geld spenden, aber um den Fortschritt den NVIDIA mit ihrem Treiber hat aufzuholen müssten ich wohl mehrere duzend Informatiker vollzeit über Jahre beschäftigen.

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Von Spamroboter am Mi, 8. September 2010 um 18:54 #

Wenn es leistungsfähige PCs mit freien Hardwarekomponenten geben würde, hätten sich alle Probleme im Zusammenhang mit proprietären
Treibern erledigt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Hardware

Mal sehen, vielleicht fertigt ja demnächst Canonical so etwas. ;)

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Von gerd am Sa, 11. September 2010 um 01:01 #

Gewöhnlicherweise braucht man eine Testsuite. Damit kann man dann sagen, dieser Treiber funktioniert, dieser Treiber funktioniert nicht.

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Von test am Sa, 18. September 2010 um 08:49 #

Der Artikel ist wirr geschrieben

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Von Workoft am Do, 7. Oktober 2010 um 09:52 #

Ich mag KDE auch sehr - aber statt dem blur-effekt wäre mir ein brauchbarer knetworkmanager lieber gewesen. Ich hoffe, der wird irgendwann mal fertig. Bisher gibts kein gutes Qt-Programm, um das Netzwerk einzurichten. Der knetworkmanager funktioniert zwar sicher für Viele hier, allerdings versagt er beim Verbinden mit dem WLAN meiner Uni. Daher verwende ich den gnome-networkmanager.

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