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Thema: Das Treiber-Dilemma von KDE 4.5

10 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von Nobod am Di, 7. September 2010 um 15:45 #

Interessante Beiträge hier. Auf der einen Seite will man Linux sehen wie es voran kommt, auf der anderen Seite wird gesudert über ein Vorzeigeprojekt wie KDE.

Was bringt Enduser zu einem Betriebssystem? Richtig! Der MODERNE Desktop. Die modernsten sind wohl MacOS X, KDE4.5 und Win7 (in der Reihenfolge).

Tut mir leid - GNOME spielt da derzeit nicht mit und wenn ein Projekt wie KDE, das versucht Linux am Desktop weiterzubringen, Probleme aufzeigt die das Gesamtsystem hat (Treiber in X), dann ist das kein Grund zu sudern.

Ob man KDE4 mag oder nicht - aber seit mal ehrlich, es ist mehr als nur verwendbar - ob im aktuellen 4.5er Zweig manche Effekte auf manchen Karten nicht gehen ist doch scheissegal!

Ohne bashing: ich verwende KDE4.x seit 2 Jahren - daheim, in der Arbeit ... rund um die Uhr. Meine Freundin verwendet es inzwischen auch - keine Probleme.
Probleme habe ich auf meinem T60 mit Radeon. Das Problem sieht so aus, dass in 4.5 der Blur Effekt nicht geht - huhuuuu - wie tragisch. Ansonsten ist es schnell, es startet schnell, es braucht nicht viel Speicher, es ist durchdacht mit einem modernen Look and Feel.
Wem es nicht gefällt ok - aber das Projekt so durch den Dreck zu ziehen und schlecht zu reden ist einfach nur mies.

Die Amis haben ein Problem mit KDE (not invented here) - Leute, seit doch froh dass es solch ausgezeichnete Alternativen gibt. Wie hässlich, einfältig und altbacken in der Bedieunung wäre Linux wenn nur die alten Desktops und Gnome bestehen würde?

  • Score: 3 Von hhb am Di, 7. September 2010 um 15:55 #

    Wem es nicht gefällt ok - aber das Projekt so durch den Dreck zu ziehen und schlecht zu reden ist einfach nur mies.
    Ach...
    Tut mir leid - GNOME spielt da derzeit nicht mit
    Wie hässlich, einfältig und altbacken in der Bedieunung wäre Linux wenn nur die alten Desktops und Gnome bestehen würde?

    Score: 3 Von gargamehl am Di, 7. September 2010 um 16:18 #

    Au weia, was für ein Troll.

    Score: 3 Von Anonymous am Di, 7. September 2010 um 16:36 #

    Da geb ich dir größtenteils recht - bis auf zwei Sachen:
    - Gnome ist kein "alter" Desktop sondern durchaus sehr benutzbar und beliebt (wenn auch für mich weit hinter KDE)
    - verwechsel doch nicht ständig "seid" und "seit"! Ersteres hat einem Zustand was zu tun; letzteres mit Zeit.

    • Score: 3 Von Rigel 9 am Mi, 8. September 2010 um 01:47 #

      Windows 3.1 ist bestimmt in bestimmten Kreisen auch noch sehr beliebt. Scherz beiseite. GNOME 2 wird nicht mehr weitergepflegt und die nächste Version wird dann wohl die letzte sein. Am aussterben würde ich das nennen.

    Score: 3 Von Cael am Di, 7. September 2010 um 16:49 #

    Projekte wie KDE werden als Katalysator für neue Innovationen im Desktop-Bereich dringend benötigt. Sicherlich ist dort nicht immer alles Gold was glänzt aber gerade durch solche Projekte entstehen neue Herangehensweisen zur Mensch-Maschine Interaktion. Wenn auch nur 10% eines solchen Projektes als nachhaltige Basis für neue Möglichkeiten genutzt wird, dann hat KDE schon einen großen Beitrag geleistet.
    Es sind aber auch Desktopumgebungen wie Gnome wichtig, die vorhandene Konzepte stabil umsetzen und erweitern.

    Akzeptiert doch einfach mal, dass in einem produktiven und innovativen IT Ecosystem beide Projekte ihre Berechtigung besitzen und benötigt werden.

    • Score: 3 Von stiefelchen am Di, 7. September 2010 um 16:58 #

      Sicherlich ist dort nicht immer alles Gold was glänzt aber gerade durch solche Projekte entstehen neue Herangehensweisen zur Mensch-Maschine Interaktion

      Entstehen da wirklich neue Herangehensweisen? Ich nehme das eher so wahr, als würde dort in Kitchen-Sink-Manier alles von allen je existierenden Oberflächen zusammengetragen und hineingeschmissen, was sich nur irgendwo finden ließ, und dann einmal umgerührt.

    Score: 3 Von Anonymous am Di, 7. September 2010 um 20:04 #

    Was bringt Enduser zu einem Betriebssystem? Richtig! Der MODERNE Desktop. Die modernsten sind wohl MacOS X, KDE4.5 und Win7 (in der Reihenfolge).

    Ich behaupte, es ist nicht der Desktop, sondern die Anwendungen; der Desktop ist eher die Instanz, die das Bündel aus Anwendungen für den Enduser erschließt und zugänglich macht. Und wenn der desktop ihn mit Effekten und Gimmicks zuschüttet, aber dahinter keine gut bedienbaren und konsistenten Anwendungen stehen, dann ist der Enduser ebensoschnell vertrieben.

    Die Linux- Desktops Gnome und besonders KDE 4.x sind so was wie eine aufgebrezelte Dame ohne Unterleib.

    • Score: 3 Von René am Di, 7. September 2010 um 22:02 #

      "Und wenn der desktop ihn mit Effekten und Gimmicks zuschüttet, aber dahinter keine gut bedienbaren und konsistenten Anwendungen stehen, dann ist der Enduser ebensoschnell vertrieben."

      Da stimme ich dir uneingeschränkt zu. Allerdings sollte man dennoch unterscheiden, ob ein Desktop Optionen anbietet oder tatsächlich alle Effekte/Gimmicks standardmäßig aktiviert. Und das ist weder bei Gnome noch bei KDE der Fall.

      Die Exposé- und die Snapfunktion, das Hervorheben von Fenstern, wenn der Mauszeiger in der Fensterleiste über dem Fenster steht oder Vorschaubilder in der Fensterleiste sind alles andere als "Gimmicks". Schatten, Einblenden von Fenstern o.ä. sind sicherlich optische "Spielereien", sie machen die Bedingung aber organischer. Weniger statisch. Und das ist für mich ein sehr wichtiger Aspekt der Benutzerfreundlichkeit.

    Score: 3 Von SelberPfosten am Fr, 10. September 2010 um 19:58 #

    >> Was bringt Enduser zu einem Betriebssystem? Richtig! Der MODERNE Desktop. Die modernsten sind wohl MacOS X, KDE4.5 und Win7 (in der Reihenfolge).

    Also mich, meines Zeichens Enduser, hat folgendes zu meinem Betriebssystem/Desktop gebracht:

    - Schlankheit
    - Aufgeräumtheit
    - Übersichtlichkeit
    - Schlichtheit
    - Verzicht auf optische Spielereien
    - Stabilität
    - relativ lange Pflege einer stabilen Version
    - keine Versionitis, Featuritis und ständige Updaterei

    Und der Wunsch, von den so genannten "modernen" Desktops wegzukommen, weil die für mich das Gegenteil verkörpern.

    Warum ist die Definition von "Enduser" eigentlich: muss man viel Bling-Bling überzeugen? Sicher, diese Klientel gibt es. Aber will man die überhaupt haben? Und es gibt sehr wohl auch im Privatbereich Leute mit anderen Ansprüchen.

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