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Thema: Das Treiber-Dilemma von KDE 4.5

7 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
Score: 3 Von pfff am Mi, 8. September 2010 um 19:05 #

Stell Dir einfach einmal vor, NVidia ginge in zwei Jahren pleite.

  • Score: 3 Von René am Mi, 8. September 2010 um 20:10 #

    Na in 2 Jahren ist der freie Treiber dann schon sicher weiter entwickelt und kann in die Bresche springen. ;-)

    • Score: 3 Von pfff am Mi, 8. September 2010 um 20:57 #

      Vielleicht.
      Das Problem ist ja bekannt:
      Geht NVidia pleite, dann gibt es niemanden mehr, der die proprietären NVidia-Treiber an die nächste Xorg-Version anpasst.
      Das war's dann.
      Wenn 3Dfx damals genauso verfahren wäre, dann hätte man schon 2000 seine ganzen 3Dfx-Karten wegwerfen können. So funktionieren sie aber noch heute und dank 3D-Fähigkeiten mit freien Xorg-Treibern um Lichtjahre besser als etwa nv.
      Proprietäre Treiber unter einem freien Betriebssystem nicht unterstützen zu wollen, hat also weniger einen ideologischen als vielmehr einen ganz pragmatischen Hintergrund:
      Wenn man für freie Treiber entwickelt, dann entwickelt man nicht für umsonst.

      • Score: 3 Von Andre am Mi, 8. September 2010 um 21:05 #

        Geht nVidia Pleite werden die bestehenden Treiber noch mindestens 5Jahre unter Windows 2000/XP/VISTA/7 einsetzbar sein. Es wird nur keine weiteren Features mehr gebeben.
        Das diese unter GNU/Linux in 2Jahren nicht mehr funktionieren wuerden (bei dann aktuellem Kernel/Xorg), liegt an der fehlenden API-Stabilität.

    Score: 3 Von lol am Do, 9. September 2010 um 00:29 #

    Mal im Ernst, wie realistisch ist dieses Szenario?
    Stell dir mal vor in zwei Jahren wenden sich alle Kernel Entwickler BSD zu.

    • Score: 3 Von pfffff am Do, 9. September 2010 um 14:17 #

      Es ist nicht unrealistisch.

      Gerade für eine Firma, die derzeit im Vergleich zu AMD keine überlegenen Produkte mehr entwickelt (um es sehr sachte auszudrücken) und gegenüber AMD Ewigkeiten brauchte, nur um DirectX11-Fähigkeit nachzurüsten. Genannt werden muß auch das temporäre Desaster rund um defekte NVidia-Notebook-Grafikchips, dessen negative "psychologische" Auswirkung auf die NVidia-Kauflust der Verbraucher allerdings von längerer Dauer sein wird.

      Hinzu kommen Grafikkarten, die - so habe jedenfalls ich ganz persönlich den Eindruck gewonnen - anscheinend alleine aufgrund von Marketingvorgaben zusammengestoppelt werden, so z.B. vergleichsweise schwache Grafikkarten, die - wie ich vermute - nur deshalb mit sinnlosen 2GB RAM garniert wurden, um sie als mutmaßliche Pseudo-High-End-Karte dem unwissenden Verbraucher zu immer noch ordentlichen Preisen unterzuschieben.

      Du willst wahrscheinlich auch gleich behaupten, dass noch niemals ein (ehemaliger) Grafikkarten-Weltmarktführer pleite gegangen ist? :-)

      Allerdings: Lesen mußt Du schon selber.
      Hier ist ein Einstieg:
      http://www.computerbase.de/news/wirtschaft/unternehmen/nvidia/2010/august/nvidia-geringe-umsaetze-und-hohe-verluste/

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