Von Ubuntu -> Mint -> Ubuntu am Di, 7. September 2010 um 18:02 #
Ich war mal Mint-User, weil mir das grüne Theme besser gefallen hat als das damals noch braune Ubuntu-Theme. Seit dem 10.04-Redesign bin ich aber wieder zu Ubuntu zurück. Das aubergine gefällt mir gut.
Mein Freund, das ist doch absolut egal welche farbe es hat, in den Zeiten von gnome-loock.org oder kde-loock.org ist es nicht meh nötig nach der Farbe zu wälen. Ausserdem wählt man das System nicht nach der Farbe, sondern nach eigenen Bedürfnisen aus.
Von exmintuser am Do, 9. September 2010 um 05:54 #
Du hast scheinbar noch nie etwas von gnome-look.org benutzt, dann würdest du wissen, dass manches von dort mit deiner benutzten Distri nicht funktioniert, fehlerhaft ist, oder einfach nur Krank ist, oder man manchmal sogar auf eine andere Seite umgeleitet wird auf der man auch noch zwingend JavaScript aktiviren muß. Nein danke, von da benutze ich nichts mehr!
Von exmintuser am Mi, 8. September 2010 um 04:44 #
Toll, mintgrüner Bootsreen und Bootsplash der zudem auch nicht zu der Auflösug des Monitors passen will. Gdm selbstverständlich dann auch in Mintgrün (lässt sich das denn inzwischen wie früher auf einfache Weise änden?) und anschließend der Wechsel zum blauen Desktop-Hintergrund weil einem ein frisches Blau besser gefällt wodurch der ganze Bootvorgang dann wie ein Schlag ins Gesicht ist. Bei Ubuntu übrigens der gleiche Vorgang, nur in einer anderen häßlichen Farbe. Aus diesem Grund bin ich inzwischen bei KDE gelandet.
Ob die in Mint debian edition aber zumindest die pakete so auswählen, dass es nicht so häufig kracht wie bei debian unstable? manchmal läufts länger ganz gut, manchmal ist es eben "unstable".
Selbst das normale Mint, welches auf Ubuntu aufsetzt, installiert nicht alle Updates, welche Ubuntu anbietet. Die Updates werden vorher danach gefiltert, inwiefern sie die Stabilität des Systems negativ beeinflussen könnten. So könnte man Unstable ziemlich "stable" halten. Ob das so gut funktioniert wie bei Sidux bleibt abzuwarten. Aber gerade weil die Entwicklung von Sidux ziemlich in's Stocken geraten ist, finde ich es positiv, dass sich jetzt mal wieder eine neue Distribution auf Debian Unstable konzentriert.
Von Daniel Baumann am Di, 7. September 2010 um 21:36 #
ftr: mint hat fuer die 'debian edition' casper von ubuntu verwendet, nicht live-boot+live-config (das ist das, was ausmacht, ob es debian-live ist oder nicht). somit hat es, da es sich um eine live distribution handelt, eigentlich nichts mehr mit debian zu tun.
Richtig, als ich das Sid dahinter getan hatte, war ich im Kopf bei Sidux, den Rolling Releases und den hunderten MB zu aktualisierender Pakete, die ich meiner Mutter bei jedem Besuch einspiele. Das war ein Freudscher
Pech gehabt! Ätsch! LMDE basiert auf Debian testing und richtet sich auch nicht nach dem dfsg (Debian Free Software Guidelines)! Ist also absolut nicht vergleichbar mit sidux bzw dem coolnewos.
Ob von unstable (sid) oder von testing (squeeze) macht zur Zeit eh kein großen Unterschied, da dass Freeze nicht allzulang zurückliegt und wirklich neue Versionen erst nach dem Release von squeeze in unstable eingepflegt werden.
Laut Webseite gab es Diskrepanzen zwischen dem Sidux e.V. und den Entwicklern. Mitte August gab es laut Webseite ein IRC-Meeting, mit dem Hinweis in ein paar Tagen bericht zu erstatten, bis Dato kam aber noch nichts. Das hört sich schon so an, als ob da was richtig schief läuft.
Von schlapphut am Mi, 8. September 2010 um 08:01 #
Auf der Webseite ist ja alles deutsch, und der Verein scheint auch deutsch zu sein. Ist das etwa eine reine Kraut-Distri? Kein Wunder, dass da alles schief läuft.
Schau mal auf der Vereinsseite nach. http://sidux-ev.de/ Das klingt ja wirklich so als wenn da bald die Lichter ausgemacht werden. Auf der anderen Seite: Man sagt ja immer. Tote leben länger!
Offiziell weiß man nur, dass es irgendwie Meinungsverschiedenheiten gibt. Was im Detail da nur offiziell bekannt ist, weiß ich nicht sicher.
Aus den Foren und dem IRC weiß man (so, wie ich das verstanden habe), dass die Meinungsverschiedenheiten zwischen den Entwicklern und dem sidux e.V. liegen. Letzterer wurde geschaffen, um rechtliche und finanzielle Dinge organisieren zu können und von den Entwicklern fern zu halten, die sich lieber ums Entwickeln kümmern wollten.
sidux selber ist tot, ja. Allerdings wird die technische Seite unter neuem Namen weitergeführt. Der Name steht schon fest, wird aber noch geheimgehalten.
Für die sidux-Benutzer bedeutet das im Wesentlichen, dass momentan von sidux keine Updates reinkommen (kein neuer kernel bspw.). Mit dem ruhigen Fahrwasser aus sid (wegen des squeeze Freeze) haben sie das aber glücklich getroffen. Letztlich muss der Benutzer dann irgendwann in der sources.list neue URLs eintragen, die auf die Domain des neuen Namen gehen. Dann soll es fließend weitergehen.
Die Frage ist jetzt nur: Wann? Angeblich handelt es sich nur noch um wenige Tage, bis etwas bekanntgegeben wird. Diese Frist dauert aber auch schon wenige Tage an. Es bleibt also spannend, wann man Genaueres erfährt.
Und dann? Neuer Name plus alter Wein in neuen Schläuchen? Bei jeder Meldung zu Sidux hier auf PL, war in den Kommentaren fast immer das selbe zu lesen...Trouble im Forum, Leute fühlten sich bevormundet, etc.. Da wird auch ein neuer Name nichts dran ändern....
Du vergisst wohl andere seit Jahren etablierte Distributionen: Mandriva, Debian, Slackware, Gentoo, (...). Alle vermutlich schon länger auf dem 'Markt' als du überhaupt Linux für dich entdeckt hast. Ist zumindest bei mir der Fall.
Na dann mach dich mal im sidux Foum schlau! Es waren sehr wenige Leute die sich bevormundet fühlten, einer hat sich sogar illegal in einen internen Chat eingehackt um zu intregieren. Im allgemeinen waren das Personen, die auf Teufel komm raus ihren Standpunkt als allgemeingültig ansahen, bestimmte Programme haben wollten und nicht akzeptieren konnten, dass das dev Team von sidux schon in den Nutzungsbedingungen, die jeder user akzeptieren muss, klare Grenzen gesetzt hat.
"in den Kommentaren fast immer das selbe zu lesen...Trouble im Forum, Leute fühlten sich bevormundet, etc.."
Das sind gerade auch die, die immer am lautesten schreien, vermutlich.
Ich fühlte mich im Forum und IRC immer gut beraten. Ich musste mich zwar auch Anfangs *sehr* daran gewöhnen, dass man das multimedia-debian-Repos nicht erwähnen darf und plötzlich smxi auf spürbare Abneigung stieß, das ich lange für das Herz von sidux hielt. Nachdem ich mich aber über die Gründe dazu informiert hatte (im Forum sachlich nachgefragt und sachlich beantwortet bekommen), fiel es mir leicht, das zu akzeptieren. Vielleicht hatten die anderen mit solchen Sachen dann ein Problem?
Bei technischen Fragen waren die Antworten meist auch gut. Manchmal vielleicht etwas sehr knapp. Da darf man sich dann aber nicht angepisst fühlen, sondern einfach sachlich bleibend nachfragen. Vielleicht hat der Antwortende nur Deine eigene Kompetenz überschätzt oder die Frage wurde schon zigfach gestellt...
..ich dachte schon, die wäre mit Stable. Gerade weil die anderen großen Anfänger-Distris (Suse, Ubuntu, Mandriva, vielleicht Fedora..) alle schon recht aktuell sind, wäre ein solches System, was "einfach läuft" (u. mit den nun offiziellen Backports lässt sich ja trotzdem eine gewisse -punktuelle- Aktualität erreichen..) in Zusammenarbeit mit den Mint-Tools sehr interessant!
Mit Sidux ist das aber denke ich nicht wirklich vergleichbar, da man auch mit einem puren Testing ohne Verrenkungen arbeiten & updaten kann. Mit einem puren Sid wird das schon deutlich.. anstrengender.
Von Roman Kreisel am Mi, 8. September 2010 um 19:54 #
Vielleicht entwickelt sich das ganze ja zu einer Desktop-Alternative zu Ubuntu? Mir persönlich gefällt die aktuelle Entwicklungsrichtung von Ubuntu nicht mehr sonderlich. Die Neuerungen der letzten Versionen - das neue Look+Feel mit den Fenster-Buttons links statt rechts und die Integration von Ubuntu One - haben mich nicht wirklich begeistert.
Sollte Debian jetzt wirklich im 2-Jahres Rythmus released werden, Backports evtl. nach Integration auf debian.org noch besser werden und LinuxMint sich noch um die Usability über den Standard-GNOME-Desktop hinaus kümmert: Dann kann ich zukünftig gerne auf Ubuntu verzichten.
Eigentlich kannst du gar nicht von einer eigenen Distribution sprechen, da die Pakete direkt aus dem Debian-Projekt kommen, siehe /etc/apt/sources.list . Ubuntu ist eine eigene Distribution, Linux Mint Debian ist eher ein Debian-Addon ähnlich wie auch bei Sidux oder Grml und wie sie alle heißen.
Von Freude und Spass ;-) am Fr, 10. September 2010 um 10:56 #
.. ich freue mich jedes mal was "Neues" testen zu duerfen und ueber die "Internas" einer Distribution wieder was dazu zu lernen. Jetzt bin ich knapp 4 Jahre mit Linux "unterwegs", das direkt mit der Distri von Linux Mint (Ubuntu7.04 Gutsy Gibbon) u. Debian (Etch). Das diese Erscheinung mich dann in "Verzueckung" geraten laesst, kann man vllt. verstehen, oder ? Ich werde hoffentlich meinen Spass daran haben vllt. dazu beizutragen, das dieses Projekt nicht "in die Versenkung" geraet und hoffe das ich meine Erwartungen nicht zu hoch stecke.
Ich war mal Mint-User, weil mir das grüne Theme besser gefallen hat als das damals noch braune Ubuntu-Theme. Seit dem 10.04-Redesign bin ich aber wieder zu Ubuntu zurück. Das aubergine gefällt mir gut.
Du bist nicht zufällig ne Frau, denn die wählen auch nach der "Farbe"..
Duhu Schatzi das Auto ist toll... Warum? Es ist das Rot passt zu meinem Lippenstift...
Hmm.. ich bin zwar ein Mann, aber ich achte auch auf die Farben.
Oder macht das mich zu einem gay, obwohl ich eindeutig auf Frauen stehe??
Wenn du die Farben passend zu deinem Lippenstift wählst, dann ja.
Schön, dass die Welt so einfach sein kann...
Thielo? Bist Du's?
Mein Freund, das ist doch absolut egal welche farbe es hat, in den Zeiten von gnome-loock.org oder kde-loock.org ist es nicht meh nötig nach der Farbe zu wälen. Ausserdem wählt man das System nicht nach der Farbe, sondern nach eigenen Bedürfnisen aus.
Du hast scheinbar noch nie etwas von gnome-look.org benutzt, dann würdest du wissen, dass manches von dort mit deiner benutzten Distri nicht funktioniert, fehlerhaft ist, oder einfach nur Krank ist, oder man manchmal sogar auf eine andere Seite umgeleitet wird auf der man auch noch zwingend JavaScript aktiviren muß. Nein danke, von da benutze ich nichts mehr!
Vielleicht ist es Frau Künast, dass sie grün einfach besser findet.
Dieses Kackbraun von Ubuntu hat Netzhautverätzungen bei mir verursacht.
Deswegen war ich ja auch zu Mint gewechselt. Aber das neue Aubergine-Orange-Dunkelgrau hat mich wie gesagt wieder zurückgebracht.
Is jetz 'n Witz, oder?
Übrigens kann man sich Themes auch selbst installieren.
Ne, war wirklich so. Ich weiß selber, dass das irrational ist, entspricht aber der Wahrheit.
Shiki-Colors heißen die Mint Themen(in allen möglichen Farben, auch das grüne ist dabei). Kannst direkt über Synaptic installieren.
Toll, mintgrüner Bootsreen und Bootsplash der zudem auch nicht zu der Auflösug des Monitors passen will. Gdm selbstverständlich dann auch in Mintgrün (lässt sich das denn inzwischen wie früher auf einfache Weise änden?) und anschließend der Wechsel zum blauen Desktop-Hintergrund weil einem ein frisches Blau besser gefällt wodurch der ganze Bootvorgang dann wie ein Schlag ins Gesicht ist. Bei Ubuntu übrigens der gleiche Vorgang, nur in einer anderen häßlichen Farbe. Aus diesem Grund bin ich inzwischen bei KDE gelandet.
Iiih, da ist ja alles blau.
*AUA*
Haste denn dann euch andre Systeme installiert, so je nach Gemuetsstimmung?
.oO(Heute fühl ich mich Scheisse, ich nehm Ubuntu)
Ob die in Mint debian edition aber zumindest die pakete so auswählen, dass es nicht so häufig kracht wie bei debian unstable? manchmal läufts länger ganz gut, manchmal ist es eben "unstable".
Selbst das normale Mint, welches auf Ubuntu aufsetzt, installiert nicht alle Updates, welche Ubuntu anbietet. Die Updates werden vorher danach gefiltert, inwiefern sie die Stabilität des Systems negativ beeinflussen könnten. So könnte man Unstable ziemlich "stable" halten. Ob das so gut funktioniert wie bei Sidux bleibt abzuwarten. Aber gerade weil die Entwicklung von Sidux ziemlich in's Stocken geraten ist, finde ich es positiv, dass sich jetzt mal wieder eine neue Distribution auf Debian Unstable konzentriert.
ftr: mint hat fuer die 'debian edition' casper von ubuntu verwendet, nicht live-boot+live-config (das ist das, was ausmacht, ob es debian-live ist oder nicht). somit hat es, da es sich um eine live distribution handelt, eigentlich nichts mehr mit debian zu tun.
Laut Meldung auf der linuxmint-seite basiert es nur auf testing, nicht auf sid.
Richtig, als ich das Sid dahinter getan hatte, war ich im Kopf bei Sidux, den Rolling Releases und den hunderten MB zu aktualisierender Pakete, die ich meiner Mutter bei jedem Besuch einspiele. Das war ein Freudscher
Mit dem sid Unterbau könnte das eine Alternative zu der nicht mehr (unter dem Namen sidux) weitergeführten sidux Distribution darstellen?
Pech gehabt! Ätsch!
LMDE basiert auf Debian testing und richtet sich auch nicht nach dem dfsg (Debian Free Software Guidelines)!
Ist also absolut nicht vergleichbar mit sidux bzw dem coolnewos.
Ob von unstable (sid) oder von testing (squeeze) macht zur Zeit eh kein großen Unterschied, da dass Freeze nicht allzulang zurückliegt und wirklich neue Versionen erst nach dem Release von squeeze in unstable eingepflegt werden.
welche distribution für Rechner mit 128 ram?
Win 3.11
...da reichen doch 640kByte
J.
Für Win 3.0 waren 640kB tatsächlich das Minimum System Requirement. Win 3.11 (das war "for Workgroups") hat aber schon mehr benötigt.
egal, aber kein Desktop-Environment sondern einfacher WM.
Tipp: icewm + rox-filer. Geht prima mit 128 mb. Firefox könnte schon was bloated sein heutzutage vielleicht eher opera oder midori oder so.
Puppy Linux, DSL (Damn Small Linux), Debian mit Xfce vielleicht.
Linux Mint LXDE Edition
http://www.linuxmint.com/blog/?p=1473
http://www.pro-linux.de/news/1/16053/deli-linux-wird-connochaetos.html
""LMDE ist eine Rolling Distribution, die auf Debian Testing (Sid) zurück greift. Rolling Distribution""
Mistake Testing is not Sid !
Debian Stable = Lenny
Debian Testing = Squeeze
Debian Sid = Sid (always)
> Debian Sid = Sid (always)
Dann doch wohl eher
Debian Unstable = Sid
Sehr gut!
Wieder ein gepflegtes sid, nachdem sidux ja im Sterben liegt.
jeder spricht vom sterbendem sidux.
Ich finde aber dazu nichts. Weder auf der homepage noch irgendwo anders.
Kann mich jemand mal aufklären? eventuell mit links.
Ubuntu ist besser als Sidux, deshalb.
Oh man...
Na ja, ich habe länger nichts neues von Sidux gehört, aber tot ist das Projekt wohl nicht...
Und was besser ist, vor allem bei den eigenen Ansprüchen, überlast am besten den jeweiligen Benutzern!
Laut Webseite gab es Diskrepanzen zwischen dem Sidux e.V. und den Entwicklern. Mitte August gab es laut Webseite ein IRC-Meeting, mit dem Hinweis in ein paar Tagen bericht zu erstatten, bis Dato kam aber noch nichts. Das hört sich schon so an, als ob da was richtig schief läuft.
Auf der Webseite ist ja alles deutsch, und der Verein scheint auch deutsch zu sein. Ist das etwa eine reine Kraut-Distri? Kein Wunder, dass da alles schief läuft.
Schau mal auf der Vereinsseite nach. http://sidux-ev.de/
Das klingt ja wirklich so als wenn da bald die Lichter ausgemacht werden. Auf der anderen Seite: Man sagt ja immer. Tote leben länger!
Offiziell weiß man nur, dass es irgendwie Meinungsverschiedenheiten gibt. Was im Detail da nur offiziell bekannt ist, weiß ich nicht sicher.
Aus den Foren und dem IRC weiß man (so, wie ich das verstanden habe), dass die Meinungsverschiedenheiten zwischen den Entwicklern und dem sidux e.V. liegen. Letzterer wurde geschaffen, um rechtliche und finanzielle Dinge organisieren zu können und von den Entwicklern fern zu halten, die sich lieber ums Entwickeln kümmern wollten.
sidux selber ist tot, ja. Allerdings wird die technische Seite unter neuem Namen weitergeführt. Der Name steht schon fest, wird aber noch geheimgehalten.
Für die sidux-Benutzer bedeutet das im Wesentlichen, dass momentan von sidux keine Updates reinkommen (kein neuer kernel bspw.). Mit dem ruhigen Fahrwasser aus sid (wegen des squeeze Freeze) haben sie das aber glücklich getroffen. Letztlich muss der Benutzer dann irgendwann in der sources.list neue URLs eintragen, die auf die Domain des neuen Namen gehen. Dann soll es fließend weitergehen.
Die Frage ist jetzt nur: Wann? Angeblich handelt es sich nur noch um wenige Tage, bis etwas bekanntgegeben wird. Diese Frist dauert aber auch schon wenige Tage an. Es bleibt also spannend, wann man Genaueres erfährt.
Und dann?
Neuer Name plus alter Wein in neuen Schläuchen?
Bei jeder Meldung zu Sidux hier auf PL, war in den Kommentaren fast immer das selbe zu lesen...Trouble im Forum, Leute fühlten sich bevormundet, etc..
Da wird auch ein neuer Name nichts dran ändern....
Leute, nutzt einfach keine Spalter-Distributionen, sonden haltet euch an die Großen Drei, die da wären: Ubuntu, Fedora, openSUSE
Leute, nutzt einfach keine Spalter-Distributionen, sonden haltet euch an die Großen Drei, die da wären: Ubuntu, Fedora, openSUSE
Wieder einer der den Sinn von Open Source nicht kapiert, und dann noch erklären will wer die "Großen Drei" seien...
peinlich...
Du vergisst wohl andere seit Jahren etablierte Distributionen: Mandriva, Debian, Slackware, Gentoo, (...).
Alle vermutlich schon länger auf dem 'Markt' als du überhaupt Linux für dich entdeckt hast. Ist zumindest bei mir der Fall.
Nö, ich hab mit 98 mit Slackware angefangen. Aber ich bin Realist.
Na dann mach dich mal im sidux Foum schlau!
Es waren sehr wenige Leute die sich bevormundet fühlten, einer hat sich sogar illegal in einen internen Chat eingehackt um zu intregieren.
Im allgemeinen waren das Personen, die auf Teufel komm raus ihren Standpunkt als allgemeingültig ansahen, bestimmte Programme haben wollten und nicht akzeptieren konnten, dass das dev Team von sidux schon in den Nutzungsbedingungen, die jeder user akzeptieren muss, klare Grenzen gesetzt hat.
"in den Kommentaren fast immer das selbe zu lesen...Trouble im Forum, Leute fühlten sich bevormundet, etc.."
Das sind gerade auch die, die immer am lautesten schreien, vermutlich.
Ich fühlte mich im Forum und IRC immer gut beraten. Ich musste mich zwar auch Anfangs *sehr* daran gewöhnen, dass man das multimedia-debian-Repos nicht erwähnen darf und plötzlich smxi auf spürbare Abneigung stieß, das ich lange für das Herz von sidux hielt. Nachdem ich mich aber über die Gründe dazu informiert hatte (im Forum sachlich nachgefragt und sachlich beantwortet bekommen), fiel es mir leicht, das zu akzeptieren. Vielleicht hatten die anderen mit solchen Sachen dann ein Problem?
Bei technischen Fragen waren die Antworten meist auch gut. Manchmal vielleicht etwas sehr knapp. Da darf man sich dann aber nicht angepisst fühlen, sondern einfach sachlich bleibend nachfragen. Vielleicht hat der Antwortende nur Deine eigene Kompetenz überschätzt oder die Frage wurde schon zigfach gestellt...
Also, ich kann TDFKAS empfehlen.
..ich dachte schon, die wäre mit Stable. Gerade weil die anderen großen Anfänger-Distris (Suse, Ubuntu, Mandriva, vielleicht Fedora..) alle schon recht aktuell sind, wäre ein solches System, was "einfach läuft" (u. mit den nun offiziellen Backports lässt sich ja trotzdem eine gewisse -punktuelle- Aktualität erreichen..) in Zusammenarbeit mit den Mint-Tools sehr interessant!
Mit Sidux ist das aber denke ich nicht wirklich vergleichbar, da man auch mit einem puren Testing ohne Verrenkungen arbeiten & updaten kann. Mit einem puren Sid wird das schon deutlich.. anstrengender.
nimm MEPIS, läuft einfach und basiert auf Debian stable mit ein paar ausgesuchten "backports".
Gruß
b.
Ich war früher an bersteinfarbenen Monitoren (Nixdorf) immer produktiver als an grünfarbenen (IBM).
Vielleicht entwickelt sich das ganze ja zu einer Desktop-Alternative zu Ubuntu? Mir persönlich gefällt die aktuelle Entwicklungsrichtung von Ubuntu nicht mehr sonderlich.
Die Neuerungen der letzten Versionen - das neue Look+Feel mit den Fenster-Buttons links statt rechts und die Integration von Ubuntu One - haben mich nicht wirklich begeistert.
Sollte Debian jetzt wirklich im 2-Jahres Rythmus released werden, Backports evtl. nach Integration auf debian.org noch besser werden und LinuxMint sich noch um die Usability über den Standard-GNOME-Desktop hinaus kümmert: Dann kann ich zukünftig gerne auf Ubuntu verzichten.
Kleiner Nachtrag:
Für mich interessanter wäre LinuxMint allerdings als "AddOn" zu Debian, nicht als extra Distribution.
Eigentlich kannst du gar nicht von einer eigenen Distribution sprechen, da die Pakete direkt aus dem Debian-Projekt kommen, siehe /etc/apt/sources.list . Ubuntu ist eine eigene Distribution, Linux Mint Debian ist eher ein Debian-Addon ähnlich wie auch bei Sidux oder Grml und wie sie alle heißen.
.. ich freue mich jedes mal was "Neues" testen zu duerfen und ueber die "Internas" einer Distribution wieder was dazu zu lernen. Jetzt bin ich knapp 4 Jahre mit Linux "unterwegs", das direkt mit der Distri von Linux Mint (Ubuntu7.04 Gutsy Gibbon) u. Debian (Etch). Das diese Erscheinung mich dann in "Verzueckung" geraten laesst, kann man vllt. verstehen, oder ? Ich werde hoffentlich meinen Spass daran haben vllt. dazu beizutragen, das dieses Projekt nicht "in die Versenkung" geraet und hoffe das ich meine Erwartungen nicht zu hoch stecke.