Mal ehrlich: Ich beneide den Garbage Collector ganz sicher nicht um seine Aufgabe. Bei all den Threads, Aspects, Listen, Maps, (Views) und sonstigen Objectverschachtelungen verliert man schnell die Übersicht beim Aufräumen des Speichers. Besser das wird von einem Programm automatisch und möglichst sauber erledigt, als sehr sehr fehlerhaft von Hand.
Am Rande sei erwähnt: Es soll ja C++ Programmierer geben, welche den Programmabbruch als Garbage Collection verwenden...
Garbage-Collection fetzt. Vor allem wenn man mal über die Wartungskosten seiner SW guckt. Aber was ist das schon im Vergleich zum Gefühl ein Harter zu sein weil man bis zum letzten Bit alles selbst macht.
Danke. Du hast es gut auf den Punkt gebracht. Endlich jemand mit praktischer Vernunft und kein "früher war mit den Sprachen alles toller" Romantiker.
Allerdings sollte man nicht zu Java-esk an die Sache rangehen. Die JVM ist imho eines der Kernaspekte, ermöglicht sie eben auch andere Sprachen an das Java-Umfeld anzudocken, ich nenne da mal Scala (weil Hype), Clojure und Jython.
Viele Ada-Veteranen sollten sich der Realität stellen und einfach anerkennen, dass die typische Business-Aufgabe heutzutage nicht mehr optimal mit Ada und Konsorten umgesetzt werden kann. Und durch NASA, ESA und Co. brauchen die sich ja dennoch nicht um Arbeitslosigkeit scheren
Von blablabla am Fr, 10. September 2010 um 16:43 #
ADA ist sehr gut für einige Verwendungzwecke, wer sowas wie finger weg sagt denkt dass ein hammer genau so gut ist wie ein Schraubenzieher und man mit Hammer der Schraubenzieher ersetzen könne. Sprachen sind Werkzeuge und sollten genauso behandelt und genutzt werden.
Jaja, die gute alte NASA. Die benutzt auch sicher noch andere Programmiersprachen.
Natürlich. Aber Ada besitzt nun einmal validierte Compiler. Das ist für extrem sicherheitskritische Systeme optimal. Aber ein Steuerprogramm für ein Space-Shuttle ist eben auch keine Textverarbeitung oder ein Businessmonster.
With Sprachen sind ja nett aber nicht fuer viel zu gebrauchen. Es kostet einfach unmengen an Geld die vorhanden Libraries neu zu schreiben. Und wenn man Wrapper nimmt kann man auch gleich in einer anderen schreiben.
Mit C bzw. C++ lassen sich Aufgabenstellungen wie sie im Geschäftsleben häufiger vorkommen einfach nicht sinnvoll lösen:
*) Performante und problemlose Anbindung zu verschiedensten Datenbanken (optional Connection Pooling, 2 Phase Commits)
*) Object-Relational Mapper
*) div. Werkzeuge (statische Codeanalyse, Build System, etc...)
*) Reports (PDF, XSL-FO, ...)
*) Garbage Collection
Es gibt wenige Sprachen in denen sich diese Probleme vernünftig lösen lassen.
Wenn man dann noch die Vorteile von Applikation Servern, Spring, JSF + AJAX, JUnit, Maven, Continuous Integration, etc. kennt, stellt sich die Frage:
Welche Programmiersprachen außer Java gleichwertige Möglichkeiten anbieten?
PS: Plattformunabhängigkeit, etc. wäre auch noch wichtig.
"Garbage Collection"
Ist das nicht das was die Programmierer wollen die zu blöd sind sich selber um den Speicher zu kümmern?
Das sind die Programmierer, die bezahlt werden um ein Problem zu lösen und nicht um das Rad immer wieder neu zu erfinden.
Wie viele "Smart Pointer" gibt es in C++ inzwischen und wie viele String-Klassen?
Ja und auch noch zu faul dafür.
Mal ehrlich: Ich beneide den Garbage Collector ganz sicher nicht um seine Aufgabe. Bei all den Threads, Aspects, Listen, Maps, (Views) und sonstigen Objectverschachtelungen verliert man schnell die Übersicht beim Aufräumen des Speichers. Besser das wird von einem Programm automatisch und möglichst sauber erledigt, als sehr sehr fehlerhaft von Hand.
Am Rande sei erwähnt: Es soll ja C++ Programmierer geben, welche den Programmabbruch als Garbage Collection verwenden...
Garbage-Collection fetzt. Vor allem wenn man mal über die Wartungskosten seiner SW guckt. Aber was ist das schon im Vergleich zum Gefühl ein Harter zu sein weil man bis zum letzten Bit alles selbst macht.
Danke. Du hast es gut auf den Punkt gebracht. Endlich jemand mit praktischer Vernunft und kein "früher war mit den Sprachen alles toller" Romantiker.
Allerdings sollte man nicht zu Java-esk an die Sache rangehen. Die JVM ist imho eines der Kernaspekte, ermöglicht sie eben auch andere Sprachen an das Java-Umfeld anzudocken, ich nenne da mal Scala (weil Hype), Clojure und Jython.
Viele Ada-Veteranen sollten sich der Realität stellen und einfach anerkennen, dass die typische Business-Aufgabe heutzutage nicht mehr optimal mit Ada und Konsorten umgesetzt werden kann. Und durch NASA, ESA und Co. brauchen die sich ja dennoch nicht um Arbeitslosigkeit scheren
Jaja, die gute alte NASA. Die benutzt auch sicher noch andere Programmiersprachen.
Finger weg von ADA, alleine deswegen wegen den Namensursprung.
>> alleine deswegen wegen den Namensursprung
Was hast du denn gegen Ada Lovelace?
ADA ist sehr gut für einige Verwendungzwecke, wer sowas wie finger weg sagt denkt dass ein hammer genau so gut ist wie ein Schraubenzieher und man mit Hammer der Schraubenzieher ersetzen könne.
Sprachen sind Werkzeuge und sollten genauso behandelt und genutzt werden.
Ada ist doch ein nichts im vergleich zu Oberon
With Sprachen sind ja nett aber nicht fuer viel zu gebrauchen. Es kostet einfach unmengen an Geld die vorhanden Libraries neu zu schreiben. Und wenn man Wrapper nimmt kann man auch gleich in einer anderen schreiben.