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Mo, 13. September 2010, 13:05

Software::Video

Lightspark nimmt weiter Formen an

Die freie Implementierung des Adobe Flash Players unter dem Namen Lightspark unterstützt in der aktuellen Version nun wieder YouTube-Videos und bietet ein Plugin-basierendes Audio-Framework an. Damit sollen künftig auch andere Backends als PulseAudio unterstützt werden.

Simon Pitchelu

Nicht weniger als eine Alternative zum herkömmlichen Flash-Player will Lightspark werden. Das Projekt zum Abspielen von Flash-Animationen wurde ursprünglich vor über einem Jahr durch den Italiener Alessandro Pignotti initiiert und basiert auf der offiziell von Adobe freigegebenen Spezifikation des Dateiformats SWF. Dadurch soll Lightspark künftig alle Funktionen von Flash unterstützen.

Mit der nun freigegebenen Version 0.4.4.2 korrigiert der Autor eine Limitierung, die es verhinderte YouTube-Videos korrekt wiederzugeben. Ferner führt die Applikation ein neues Framework ein, das es künftig leichter machen soll, auch andere Backends als PulseAudio zu nutzen. An ALSA- und OpenAL-Plugins wird laut Aussage von Pignotti bereits gearbeitet. Weitere Backends sollen folgen, wobei sich das Team aber auf einige wenige konzentrieren will. Wie Pignotti auf seiner Seite schreibt, ist der Anspruch von Lightspark nicht, alle verfügbaren Backends zu unterstützen.

Bereits vor knapp zwei Wochen hatte der Autor mit Lightspark 0.4.4 eine funktionell erweiterte Version der Anwendung vorgestellt. Zu den damaligen Neuerungen gehörten unter anderem eine Unterstützung für Übersetzungen, überarbeitete Netzwerkhandhabung sowie Kontrollelemente wie Pause, Play oder Stop für Streams. Wie der Autor schrieb, ist die Nutzung der Elemente allerdings noch nicht sinnvoll, da viele Anbieter eigene Mechanismen mitbringen. Auch die Fehlerbehandlung wurde in Lightspark weiter ausgebaut.

Für die kommenden Versionen von Lightspark plant Pignotti neben einer allgemeinen Verbesserung der Flash-Unterstützung auch eine Änderung der Video-Architektur. Geplant ist nicht nur die Beschleunigung der Wiedergabe, sondern auch die Nutzung von modernen Technologien. Unter anderem diskutiert das Team eine Kombination von Hardware-Beschleunigung mit herkömmlichem Rendering. Darüber hinaus soll in der kommenden Version Skriptfähigkeit im Browser ermöglicht und das Zurückgreifen auf Gnash verbessert werden.

Die unter den Bedingungen der GNU General Public License Version 3 (GNU GPLv3) stehende Anwendung kann ab sofort von der Seite des Projektes heruntergeladen werden.

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Kommentare (Insgesamt: 6 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Läuft damit github? (linuxer2, Di, 14. September 2010)
Re: VDPAU-Support (sturmflut, Mo, 13. September 2010)
VDPAU-Support (D.Cent, Mo, 13. September 2010)
Projektseite (pse, Mo, 13. September 2010)
Re: Neu? (nobuntu, Mo, 13. September 2010)
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