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Do, 16. September 2010, 09:17

Unternehmen

Spekulation um bevorstehenden Verkauf von Novell

An der Börse geht das Gerücht um, dass Novell in zwei Teilen verkauft werden soll. Ein entsprechendes Abkommen könnte in drei bis vier Wochen abgeschlossen sein.

Ronald W. Hovsepian, Präsident und Geschäftsführer von Novell

Novell

Ronald W. Hovsepian, Präsident und Geschäftsführer von Novell

Obwohl durchaus in der Gewinnzone stehend, konnte Novell seine Aktionäre in letzter Zeit nicht zufriedenstellen. Der daraus resultierende niedrige Aktienkurs und die große Bargeldreserve von fast einer Milliarde US-Dollar machten Novell im März 2010 zum Ziel des Spekulanten Elliott Associates, der das Unternehmen aufkaufen wollte, um es gewinnbringend auszunehmen. Der Novell-Vorstand empfahl den Aktionären nach kurzer Beratung die Ablehnung des Angebots, das zu niedrig sei. Um die Aktionäre bei der Stange zu halten, musste der Vorstand ihnen allerdings versprechen, verschiedene Alternativen zu prüfen, um den Wert der Aktie zu erhöhen.

Als mögliche Maßnahmen nannte Novell strategische Partnerschaften oder aber auch eine verstärkte Ausschüttung. Auch der Verkauf des Unternehmens sei nicht ausgeschlossen, teilte der Vorstand damals mit. Letztere Option war wohl ein Schwerpunkt des weiteren Vorgehens, denn schon im Mai meldete das Wall Street Journal, dass der Verkauf unmittelbar bevorstehe und 20 Interessenten vorhanden seien.

Jetzt berichten verschiedene Nachrichtenblätter, darunter auch die New York Post, dass der Verkauf wohl bald konkret wird. Nach dieser Meldung soll Novell in zwei Teile aufgeteilt werden, die separat verkauft werden. Der Abschluss des Geschäfts soll in drei bis vier Wochen bevorstehen.

Demnach soll der Teil von Novell, der SUSE Linux entwickelt, an einen »strategischen Käufer« gehen. Der Rest soll zum größten Teil von einem privaten Investor übernommen werden. Beide Verkäufe könnten etwa gleichzeitig abgeschlossen werden. Nach den nicht näher genannten Quellen sind die Verkaufsverhandlungen zur Zeit in einer kritischen Phase und könnten immer noch scheitern. Novell gab laut dem Artikel keinen Kommentar dazu ab. Über die Käufer ist noch nichts Konkretes bekannt. Das Wall Street Journal allerdings nennt VMware, mittlerweile Teil des EMC-Konzerns, als einen der möglichen Käufer von SUSE Linux.

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Kommentare (Insgesamt: 40 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[2]: Mir herzlich egal (nico, Fr, 17. September 2010)
Re[5]: Solange es nicht... (Tscheesy, Do, 16. September 2010)
Re[2]: albi (chrm, Do, 16. September 2010)
Re[2]: Mir herzlich egal (jscu, Do, 16. September 2010)
Re[2]: Mir herzlich egal (Neuer, Do, 16. September 2010)
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