Linux From Scratch (LFS), eine der bekanntesten Distributionen für Anwender, die ihre Distribution selbst erstellen wollen, wurde in Version 6.7 veröffentlicht. Zu den Neuerungen gehören Aktualisierungen der Pakete und Korrekturen.
Die Installation des Systems ist dementsprechend auch mit relativ viel Aufwand und Zeit verbunden. Alle Quellen des Systems müssen manuell heruntergeladen und anhand der Anleitung übersetzt werden. Der Hauptvorteil von Linux From Scratch liegt dabei im Erlernen der Funktionsweise des Linux-Systems. Gleiches gilt für die Konfiguration. Der Nachteil ist auch hier der hohe Aufwand, den man investieren muss, um ein lauffähiges System zu erhalten. Die Anpassung an eigene Bedürfnisse und die Verwendung von neuen Programmen erfordert zusätzliche Arbeit. Obwohl der Anwender nach dem Durcharbeiten des Buches ein vollständig laufendes Linux-Betriebssystem erhält, versteht sich LFS deshalb nicht als eigenständige Linux-Distribution. Vielmehr liefert LFS das Rezept, um darauf aufbauend z.B. eine eigene Linux-Distribution zu entwickeln.
Verglichen mit der Vorgängerversion 6.6 wurden viele der eingesetzten Quellpakete auf einen aktuellen Stand gebracht. Der Kernel liegt in Version 2.6.35.4, GCC in Version 4.5.1 und die Glibc als 2.12.1 bei. Darüber hinaus wurden etliche Fehler behoben. Eine vollständige Auflistung der Änderungen gibt das Changelog.