ne da werden noch einige andere sachen geaendert, zum beispiel alte bibliotheken entfernt und von gconf2 zu GSettings migriert, es gab viele code aufraeum arbeiten.
Was ist an der Frage "kritisch"? Sie ist einfach nur dumm, wenn sie von jemandem gestellt wird, der bereits die entsprechende Nachricht kommentiert hat.
Komische Diskussionskultur bei GNOME.
Wir sind hier nicht bei Gnome, sondern bei Pro-Linux.de.
"I used to be a KDE user. I thought KDE 4.0 was such a disaster I switched to GNOME. I hate the fact that my right button doesn't do what I want it to do. But the whole "break everything" model is painful for users and they can choose to use something else. (...)"
Torvalds Meinung ist bestimmt keine isolierte Einzelmeinung.
Nur: Gnome3 ist noch einen Schritt radikaler als KDE4, denn mit Xorg-Treibern ohne 3D-Hardwarebeschleunigung läuft hier - im Gegensatz zu KDE4 - gar nichts. Das ist natürlich auch der Fall, wenn Xorg Bugs aufweist, die zum Verlust der eigentlich vorhandenen 3D-Hardwarebeschleunigung führen. Außerdem gibt es Distros, die den Kernel und Xorg so "befreien", dass außer den Intel-Treibern kaum ein weiterer Xorg-Treiber zuverlässig 3D-Hardwarebeschleunigung beherrscht. Beispiele sind Debian Squeeze und Gnewsense, zwei Distros, die beide ausgerechnet auf einen Gnome-Standarddesktop setzen. Genau hier wird es einige Nutzer erwischen. Spannend wird es also allemal.
Nur: Gnome3 ist noch einen Schritt radikaler als KDE4, denn mit Xorg-Treibern ohne 3D-Hardwarebeschleunigung läuft hier - im Gegensatz zu KDE4 - gar nichts
Die Gnome-Entwickler arbeiten mit den Treiberentwicklern zusammen, damit die nötigen Features von den freien Treibern unterstützt werden.
Nur: Gnome3 ist noch einen Schritt radikaler als KDE4, denn mit Xorg-Treibern ohne 3D-Hardwarebeschleunigung läuft hier - im Gegensatz zu KDE4 - gar nichts
Das stimmt nicht. Was stimmt ist, dass die GNOME Shell ohne 3D Hardwarebeschleunigung nicht läuft. Aber die GNOME Shell ist nur ein (wenn auch gut sichtbares) Window-Manager-Plugin, nichts weiter. Den Fallback GNOME Panel gibt es weiterhin, und der überwiegende Rest von GNOME läuft ebenfalls ohne Hardwarebeschleunigung.
Natürlich stimmt das. Du willst mir erzählen, dass Gnome3 nicht Gnome3 sei, obwohl es ja doch Gnome3 ist. Die Gnome-Shell gehört zu Gnome 3 und ist der Gnome3-Standard. Das, was Du als "Fallback" beschreibst, wird es von Upstreamseite nicht ewig geben. Es stimmt also: Ohne 3D-Hardwarebeschleunigung läuft gar nichts, wenn man Standard-Gnome3 mit Gnome3-Shell betreiben möchte. Wenn Gnome3 herausgekommen sein wird, dann möchte sehr wahrscheinlich kaum noch ein Nutzer die normale "Gnome2-Deko" sehen. Und wehe, die Gnome3-Shell funktioniert nicht.
Die Gnome-Shell gehört zu Gnome 3 und ist der Gnome3-Standard.
Richtig, und wenn du nicht die Hardware-Voraussetzungen erfüllst, bleibt es dir frei, zurück zum GNOME Panel zu wechseln (das ebenfalls portiert wurde, und zu GNOME 3 gehört!).
Die Behauptung, GNOME 3 wäre nur mit 3D Hardwarebeschleunigung nutzbar, ist schlichtweg Blödsinn. Du kannst lediglich die GNOME Shell nicht nutzen, und hast damit nicht die volle GNOME 3 "Experience", das ist richtig. Aber jemanden, der die Shell eh nicht will, frei nach dem Motto "bei GNOME 2 war alles besser", interessiert das eh nicht. Der benutzt den Rest von GNOME 3 fröhlich vor sich hin, wenn er mag.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 30. Sep 2010 um 19:14.
> bleibt es dir frei, zurück zum GNOME Panel zu wechseln
Nur das man dann gleichzeitig einen kompletten Paradigmenwechsel durchmacht. Die Gnome Shell und das Gnome Panel sind so unterschiedlich das es unterschiedlicher nicht mehr geht. Inkonsistent ist da noch eine nette Beschreibung. Fakt ist, daß der ständige Wechsel zwischen beiden wohl kaum gangbar ist. Bleibt also nur die Entscheidung entweder das eine oder das andere zu verwenden. Nur ist wohl kaum davon auszugehen, daß das Panel in gleicher Weise gepflegt wird wie die Shell. Mal ganz zu schweigen von den vielen Sachen die nur bei einem der beiden möglich sind, die krassen Unterschiede in look and fell, die doppelte Dokumentration, die unterschiedliche Usability, usw. usf.
Housten we have a problem.
> Die Behauptung, GNOME 3 wäre nur mit 3D Hardwarebeschleunigung nutzbar, ist schlichtweg Blödsinn.
Nein, ist es nicht. Gnome 3 ist nun mal die Shell. Wenn das Panel auch nur im Ansatz vergleichbar wäre würde ich dir zustimmen, sind die aber nicht. Der Wechsel ist wie der zwischen Tag und Nacht, zwischen Wasser und Land, zwischen Kleinobersdorf und New York.
Nur ist wohl kaum davon auszugehen, daß das Panel in gleicher Weise gepflegt wird wie die Shell
Sicherlich nicht. Ich würde eher davon ausgehen, dass das Panel so gepflegt wird wie in den letzten Jahren: Nämlich minimal. Aber offensichtlich ist es bisher einigermaßen benutzbar gewesen - und das wird wohl auch so bleiben. Mindestens für den 3.x.y Zyklus, da innerhalb eines Zyklus ja ABI-Garantien gegeben werden. Über GNOME 4 brauchen wir wohl noch nicht zu reden.
Nein, ist es nicht. Gnome 3 ist nun mal die Shell.
Achso, dann ist GNOME 2 also das Panel, und sonst nix? Wieso nennt man das dann "Desktop Environment", wenns eigentlich nur ein Window-Manager ist?
Die Arbeit des GNOME Shell Teams in allen Ehren, aber das ist so fundamentaler Unsinn, das man es wirklich nicht mehr kommentieren muss.
Die Nutzungserlebnis ist ein essentieller Bestandteil eines Desktops und _das_ Gesicht des Desktops und dies ist bei GNOME3 nunmal GNOME-Shell.
Auf der desktop-devel Mailingliste von GNOME war/ist man sich auch einig, dass GNOME3 nur mit einer (einigermaßen) ausgereiften GNOME-Shell ausgeliefert wird, denn nur mit der Shell und dem damit verbundenen neuen Nutzungserlebnis ist GNOME3 auch GNOME3. So zumindest die Entwickler.
GNOME in der Form wie wir es jetzt kennen ist tot, genauso wie KDE3, da können wir User noch so sehr an dem alten hängen (ich würde ja auch gerne die Panel behalten, aber die Entwickler haben entschieden das die Zukunft anders aussieht)
ich würde ja auch gerne die Panel behalten, aber die Entwickler haben entschieden das die Zukunft anders aussieht
Ja, die GNOME Shell wird das Aushängeschild von GNOME 3, weil sie die offensichtlichste Änderung in der Standard-Installation für den Nutzer ist. Deswegen wird das Panel trotzdem weiter gepflegt, und Nutzer, die es gerne behalten wollen, können das. Das sehen sie Entwickler NICHT anders. Es sei denn, du weisst mehr als der GNOME Panel Maintainer (der auch gleichzeitig momentaner Chef des Release-Teams ist) selbst.
Von Gnome Panel gewinnt am Fr, 1. Oktober 2010 um 08:41 #
GNOME in der Form wie wir es jetzt kennen ist tot, genauso wie KDE3, da können wir User noch so sehr an dem alten hängen
Früher hat man auch beim Nautilus Dateimanager den Spatialmodus für alle User entschieden.
Und was ist draus geworden? Die User haben gewonnen und der Spatialmodus fliegt wieder raus.
Ich denke der Gnome Shell wird es ganz genauso ergehen. Langfristig wird das Gnome Panel die Gnome Shell überleben, weil sich kaum ein ernsthafter Anwender mit so einer in der Praxis einschränkenden Usability abfinden möchte.
Die Videos zur Gnome Shell sind ja ganz nett und für den ersten Augenblick ist das sicher ein netter Gag, aber wenn man dann wieder richtig und effizient arbeiten muß, dann dürften die meisten wieder das gute alte Panel einschalten.
Mit den 3d Effekten habe ich das z.B. auch so gemacht. Nett sind die ja, aber wenn dann das Videoplayback nicht richtig oder langsamer geht und es sonstige Nachteile gibt, dann schalte ich die 3d Effekte lieber ab und so war es dann auch. Ich nutze immer noch das klassische 2d Metacity basierte Gnome und die 3d Effekte sind aus. GPU ist ne NVidia.
>> Die Behauptung, GNOME 3 wäre nur mit 3D Hardwarebeschleunigung nutzbar, ist schlichtweg Blödsinn.
>Nein, ist es nicht. Gnome 3 ist nun mal die Shell. Wenn das Panel auch nur im Ansatz vergleichbar wäre würde ich dir zustimmen, sind die aber nicht.
Nicht nur, dass es nicht vergleichbar ist, die Panel wie wir sie von GNOME2 kennen werden auch nur eine Zeit lang als fallback mitgeschleppt. Sie sind also nicht wirklich eine (dauerhafte) alternative. (Genauso wie KDE3 keine dauerhafte alternative zu KDE4 war/ist, auch wenn es noch eine Zeit lang gepflegt wurde)
Zitat (http://live.gnome.org/GNOME3Myths):
"It is important to emphasize that GNOME 2 technologies will still be available through the usual channels for some time."
Die Panel sind GNOME2 Technologie die eine Zeit lang auf GNOME3 laufen werden. Dabei werden sie höchst wahrscheinlich "nur" lauffähig gehalten, viel Weiterentwicklung würde ich nicht erwarten. Die Zukunft ist GNOME3(-Technoligie), hier wird die Entwicklung voran getrieben und diese funktioniert _nicht_ ohne 3D. Ausserdem gehe ich davon aus, dass keine Distribution GNOME2-Technologie länger als über 2-3 Versionen hinweg mitliefern wird.
Ich bin langjähriger GNOME Anwender, aber richtig wohl fühle ich mich mit GNOME Shell noch nicht. Die Ideen an sich sehen interessant aus. Aber mir wäre wohler, wenn es auch ohne HW-Beschleunigung funktionieren würde.
Die Panel sind GNOME2 Technologie die eine Zeit lang auf GNOME3 laufen werden
Das ist nicht ganz richtig. Das GNOME Panel wurde/wird portiert. Und da ABI Stabilität innerhalb 3.x.y garantiert wird, sehe ich nicht, wieso das Panel auf einmal nichtmehr funktionieren sollte.
Zudem hat der Panel-Maintainer gesagt, dass das Panel weiterhin gewartet wird. Wie aktiv das der Fall sein wird, steht auf einem anderen Blatt. Da das Panel aber auch schon in 2.x.y seit geraumer Zeit auf Sparflamme vor sich hin köchelt, wird man aber wohl kaum eine Änderung feststellen können.
>Das ist nicht ganz richtig. Das GNOME Panel wurde/wird portiert.
Ich habe nur live.gnome.org zitiert.
>Und da ABI Stabilität innerhalb 3.x.y garantiert wird, sehe ich nicht, wieso das Panel auf einmal nichtmehr funktionieren sollte.
Klar wird es "immer" funktionieren. Aber es wird nicht aktiv weiterentwickelt, sondern maximal gepflegt und das wohl auch nicht über den gesamten GNOME3 Zyklus. Die ganze Entwicklung findet in GNOME3 statt. Da gibt es keine Applets mehr, die Entwickler werden also irgendein anderes Paradigma verfolgen. Das wird sich in GNOME Shell integrieren, aber ob und wie es sich in die GNOME2 Panel integriert ist fraglich. Wie will/soll man diese Programme dann sinnvoll nutzen?
Ich bleibe dabei, so wie sich für mich live.gnome.org liest. Wird das Panel eine Zeitlang noch als Übergangslösung gewartet und mitgeliefert. Mit GNOME3 und der Zukunft von GNOME hat es aber nichts mehr zu tun. GNOME wird sich mit der Zeit immer weiter davon entfernen, da die Shell eben auch auf Anwendungs, Benachrichtigungs, etc. -Ebene ganz andere Ansätze verlangt.
Du darfst gerne eine andere Meinung haben bzw. live.gnome.org anders interpretieren. Die Zukunft wird uns ja zeigen wo es lang geht.
live.gnome.org ist ein Wiki. Da steht das drin, was jemand reingeschrieben hat. Aber der Kern der Aussage stimmt ja: Das Panel steht nicht im Fokus der Entwicklung. Wenn man sich allerdings anschaut, dass es schon seit mehreren Jahren auf Sparflamme vor sich hinschmort, relativiert sich die Panik.
Es steht nicht im Entwicklungsfokus. Aber es wird in nächster Zeit auch nicht aufhören zu existieren oder zu funktionieren. Sonst hätte man sich zu diesem Zeitpunkt wohl kaum die Portierungsarbeiten gemacht (Bonobo raus etc). Es ist ja nicht so, dass den Leuten langweilig gewesen wäre.
Von flüssige Fenster am Do, 30. September 2010 um 20:25 #
Wenn Hardwarebeschleunigung nicht funktioniert, ist dass allgemein ein schwerwiegendes Problem, dass schnellstmöglich beseitigt werden sollte - warum sollte Gnome besonders auf Anwender Rücksicht nehmen, die sich gerade das System zerschossen haben?
Der Distributor kann Dir schon die 3D-Hardwarebescheleunigung zerschiessen, indem er kaputte Grafiktreiber ausliefert, siehe die freien Xorg-Intel-Treiber und u.a. Ubuntu Jaunty. So etwas kann man wohl kaum dem Nutzer anlasten.
Die Gnome3-Shell wäre ideal für die Windowswelt mit ihrer proprietären 3D-Treiber-Komplettversorgung. Unter Linux wird es aber zwangsläufig Probleme geben, vor allem mit Alpha-Grafiktreibern (nouveau) und manchmal auftretenden Bugs (Intel- und Radeon-Treiber, letztere im Hinblick auf bestimmte, ältere Grafikkartenmodelle).
Dann noch eine wesentliche Frage, auch an Dich: Was muß eine Grafikkarte unter Linux wirklich an "3D" können, damit die Gnome3-Shell läuft? Reicht z.B. eine nativ einigermaßen von Xorg mit "3D" unterstützte ATI Rage 128 Pro mit 32MB RAM? Ich finde hierzu nirgends irgendwelche Informationen.
KDE 4.0 war doch mit der entsprechenden Warnung versehen nicht für den normalen Endnutzer oder gar Produktivsysteme vorgesehen? Aber was ich mich immer Frage: Wie kann man immer nur so rückwärtsgewandt argumentieren? GNOME 2.0 war ja min. genauso schlimm, sollte aber Produktiv nutzbar sein. Beide Projekte haben aber hoffentlich daraus gelernt - und können daher nicht als Argument eingesetzt werden. Argumentiert doch mal mit dem Hier und Jetzt und das ist KDE 4.5/.6 vs Gnome 2.32/3.0.
Von gargamehl am Do, 30. September 2010 um 16:26 #
Ich denke nicht, dass jemand, der ein so penetrant schlechtes Licht auf Nutzer von Open-Source-Software wirft wie du, sich "Open-Source-Freund" nennen kann.
Bisher empfand ich Evince immer als sehr behäbig. Zum Anschauen von PDF Dokumenten, habe ich auf mupdf gewechselt. Ultraschnell, plus exzellente Darstellung.
jedem das seine. Das sync mit tex Dokumenten ist mir genau so wichtig, wie die zweiseitige Darstellung oder das wiederöffnen der Seite bei dem gleicher pdf Datei, die man zuletzt gesehen hat.
mupdf könnte mir höchstens xpdf ersetzen, welches ich auch benutze. Wenn ich eben so schnell mal über 200-300 Seiten pdf Dokumente scannen will um bestimmte Inhalte wiederzufinden.
Von Dokumente Ausfüller am Do, 30. September 2010 um 16:26 #
Ich hoffe, nun funktioniert das Ausfüllen von PDF Dokumenten endlich fehlerfrei, das war der einzige Grund, weshalb ich den Adobe Reader installiert hatte.
hi , ich finde gnome echt gut, andere DEs auch, das einzige was mich noch stört ist der Einsatz von X, ich meine wer braucht einen Server um Dinge auf seinem lokalen PC anzuschauen. Die mobile Sparte machts schon vor, teils mit Wayland zb., toll wäre, wenn Gnome das oder eigenes in Gnome einbaut, fix, damit man sich sowas wie X spart.
Die Portierungsarbeiten sind schon im Gange. Wayland ist übrigens ebenfalls ein Server - bloß ohne Netzwerktransparenz.
Das Konzept von X war (und ist) seiner Zeit weit voraus. Die Bandbreiten sind einfach immer noch zu gering und die Latenzen sind immer noch zu hoch. Also müssen wir uns mit dem Web 2.0 und AJAX begnügen.
Erstmal: ich habe nichts gegen Gnome, auch wenn ich KDE-Benutzer bin. Ich frage mich irgendwie, was die Entwickler sich bei Empathy gedacht haben. Noch ein Messenger? Pidgin ist wirklich gut. Ich würde Pidgin benutzen, wenn er auf Qt aufsetzen würde, aber Kopete ist eben fast genauso gut und integriert sich besser. Mag ja sein, dass Empathy auch nicht schlecht ist, das Konzept Telepathy gefällt mir eigentlich auch, aber Pidgin funktioniert doch prima - warum der Aufwand? Außerdem kann Empathy kein OTR, für mich und viele Andere ein K.O.-Kriterium.
Diversität ist schön und gut, führt aber leider auch zu mehr Aufwand. Wer eine neue Anwendung schreibt, sollte sich erstmal überlegen, ob sich das wirklich lohnt, bei den 10 anderen Anwendungen, die es schon für den selben Zweck gibt. Oder habe ich das nur nicht richtig verstanden?
Ich sehe keinen Vorteil in Telepathy, was kann das besser als die libpurple? Mit Empathy habe ich bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht, ICQ Nummern werden nicht aufgelöst, Kontaktinformationen nicht angezeigt - daneben fehlen noch viele Features. Ich habe keine Ahnung, warum Ubuntu Pidgin durch diesen halbfertigen Messenger ersetzt hat.
Telepathy ist Freedesktop-Standard und damit eine Idee die ganzen Libraries zu vereinen. Unter anderem gibt es ein libpurble für telepathy plugin, woran man schon sieht, dass nichts verloren geht. Empathy ist der erste Messanger der es versucht möglichst gut zu nutzen, ich würde mich ja über pidgin/kopete mit telepathy freuen.
Bei pidgin wirds wohl kaum passieren, weil sie viel auf Windows-kompatiblität auch setzen.
Also ich weiß nicht, mir kommt diese Architektur wie ein unnötiger bloat vor, am Ende nutzt telepathy ja doch nur das libpurple plugin, weil da schon alle Protokolle implementiert sind.
Ich sehe keinen Vorteil in Telepathy, was kann das besser als die libpurple?
Telepathy ist ein Framework für Echtzeit-Kommunikation. libpurple ist im Wesentlichen eine Bibliothek, um Instant Messenger zu bauen. Der Vergleich zwischen den beiden hinkt.
Telepathy nutzt in der Tat libpurple als Backend für einige Protokolle. Aber Telepathy ist mehr - es ist ein Kommunikationsframework, das Schnittstellen für andere Programme bereitstellt. Dabei geht es um Echtzeitkommunikation generell. Das umfasst mehr als nur Instant-Messanging. Es gibt Arbeiten, Musik aus Banshee oder Rhythmbox heraus an Kontakte zu streamen, Netzwerk-Spiele mit Kontakten zu initiieren, ein Dokument mit mehreren Leuten gleichzeitig editieren zu können, seine Browser-Bookmarks mit Kontakten teilen zu können, Dateien aus dem Dateimanager heraus direkt an Kontakte zu senden, man kann sogar Kontakte bitten, seinen gesamten Desktop fernzusteuern.
Ewige Jugend, Wohlstand, den Weltfrieden und einen verschwitzten Handschlag von Richard Stallman.
Und nicht zu vergessen: Gnome kann man nicht konfigurieren, weil konfigurieren = böse... nein moment, man kann es konfigurieren, nur eben ohne GUI, weil GUI = böse und überladen... halt, warte, es gibt doch eine GUI, und die ist sogar überladen, aber die ist sowieso nur für Profis, dann darf sie auch überladen sein. Da kann man dann Häckchen bei so tollen Sachen wie can_change_accels und slowkeys_beep_accept setzen! Da wissen Anfänger auch gleich, dass das nix für sie ist und lassen die Finger davon. Die würden nämlich nie auf etwas klicken das sie nicht kennen. Wirklich! Ausser bei KDE natürlich. Aber das sind ja sowieso alles Windowsumsteiger, was will man da anderes erwarten... Gnome hingegen klaut alles bei OS X... ähhh... nein, natürlich nicht! Es ist voll innovativ und eigenständig und so. Aber wenn es klauen WÜRDE, dann nur bei OS X, versprochen!
Ich kann nur für mich sprechen: für mich fühlt sich Gnome im Detail polierter an, stabiler, weniger überfrachtet, es funktioniert einfach. Bei KDE hab ich eher Probleme gehabt, Dienste und Anwendungen haben sich in unregelmäßigen Abständen verabschiedet und es war zäh. Dann hieß es "schalt Strigi ab", "schalt Nepumuk ab", "schalt die Effekte ab", "wechsel den Renderer" und was weiß ich alles. Ich will aber einfach sagen können "it just works".
GNOME 3.0 im April? Ich dachte das sollte im Herbst kommen?
Wurde um 6 Monate verschoben.
Schon wieder? Die wollten doch nur ein paar Abhängigkeiten auflösen und den Desktop auf 3D-Effekten aufbauen... Oder ist jetzt die Luft raus?
ne da werden noch einige andere sachen geaendert, zum beispiel alte bibliotheken entfernt und von gconf2 zu GSettings migriert, es gab viele code aufraeum arbeiten.
3D hatten sie doch schon in Gnome 2.
War mal 3D ist aber wegen Usability-Gründen auf 1D umgestiegen.
hohoho schenkelklopfer
Du hast doch selbst bei der News herumgetrollt, wie eigentlich bei jeder Meldung zu Gnome.
Immer wenn eine Frage oder kritische Meinung zu GNOME auftaucht, sind es Trolle die diese stellen. Komische Diskussionskultur bei GNOME.
Was ist an der Frage "kritisch"? Sie ist einfach nur dumm, wenn sie von jemandem gestellt wird, der bereits die entsprechende Nachricht kommentiert hat.
Wir sind hier nicht bei Gnome, sondern bei Pro-Linux.de.
Klar. Sonst wäre ja auch keiner hier
Sie wollen eben nicht den Fehler von KDE wiederholen und mit einem instabilen und fehlerhaften Release die Nutzer vergraulen.
Naja, die KDE 4.x hat ja mehr Nutzer und Entnwickler als je zuvor. Kannst du deine Behauptung daher belegen und weiter ausführen?
Das muß er nicht.
KDE 4.0 war für die Benutzer einiger Distros eine solche Katastrophe, dass selbst Torvalds unter Fedora 9 zu Gnome wechseln musste.
Siehe:
http://itmanagement.earthweb.com/osrc/article.php/3798396/Torvalds-KDE-4-and-the-Media-Circus.htm
"I used to be a KDE user. I thought KDE 4.0 was such a disaster I switched to GNOME. I hate the fact that my right button doesn't do what I want it to do. But the whole "break everything" model is painful for users and they can choose to use something else. (...)"
Torvalds Meinung ist bestimmt keine isolierte Einzelmeinung.
Nur: Gnome3 ist noch einen Schritt radikaler als KDE4, denn mit Xorg-Treibern ohne 3D-Hardwarebeschleunigung läuft hier - im Gegensatz zu KDE4 - gar nichts. Das ist natürlich auch der Fall, wenn Xorg Bugs aufweist, die zum Verlust der eigentlich vorhandenen 3D-Hardwarebeschleunigung führen. Außerdem gibt es Distros, die den Kernel und Xorg so "befreien", dass außer den Intel-Treibern kaum ein weiterer Xorg-Treiber zuverlässig 3D-Hardwarebeschleunigung beherrscht. Beispiele sind Debian Squeeze und Gnewsense, zwei Distros, die beide ausgerechnet auf einen Gnome-Standarddesktop setzen.
Genau hier wird es einige Nutzer erwischen.
Spannend wird es also allemal.
Die Gnome-Entwickler arbeiten mit den Treiberentwicklern zusammen, damit die nötigen Features von den freien Treibern unterstützt werden.
Natürlich stimmt das.
Du willst mir erzählen, dass Gnome3 nicht Gnome3 sei, obwohl es ja doch Gnome3 ist. Die Gnome-Shell gehört zu Gnome 3 und ist der Gnome3-Standard.
Das, was Du als "Fallback" beschreibst, wird es von Upstreamseite nicht ewig geben.
Es stimmt also: Ohne 3D-Hardwarebeschleunigung läuft gar nichts, wenn man Standard-Gnome3 mit Gnome3-Shell betreiben möchte.
Wenn Gnome3 herausgekommen sein wird, dann möchte sehr wahrscheinlich kaum noch ein Nutzer die normale "Gnome2-Deko" sehen. Und wehe, die Gnome3-Shell funktioniert nicht.
Die Behauptung, GNOME 3 wäre nur mit 3D Hardwarebeschleunigung nutzbar, ist schlichtweg Blödsinn. Du kannst lediglich die GNOME Shell nicht nutzen, und hast damit nicht die volle GNOME 3 "Experience", das ist richtig. Aber jemanden, der die Shell eh nicht will, frei nach dem Motto "bei GNOME 2 war alles besser", interessiert das eh nicht. Der benutzt den Rest von GNOME 3 fröhlich vor sich hin, wenn er mag.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 30. Sep 2010 um 19:14.> bleibt es dir frei, zurück zum GNOME Panel zu wechseln
Nur das man dann gleichzeitig einen kompletten Paradigmenwechsel durchmacht. Die Gnome Shell und das Gnome Panel sind so unterschiedlich das es unterschiedlicher nicht mehr geht. Inkonsistent ist da noch eine nette Beschreibung. Fakt ist, daß der ständige Wechsel zwischen beiden wohl kaum gangbar ist. Bleibt also nur die Entscheidung entweder das eine oder das andere zu verwenden. Nur ist wohl kaum davon auszugehen, daß das Panel in gleicher Weise gepflegt wird wie die Shell. Mal ganz zu schweigen von den vielen Sachen die nur bei einem der beiden möglich sind, die krassen Unterschiede in look and fell, die doppelte Dokumentration, die unterschiedliche Usability, usw. usf.
Housten we have a problem.
> Die Behauptung, GNOME 3 wäre nur mit 3D Hardwarebeschleunigung nutzbar, ist schlichtweg Blödsinn.
Nein, ist es nicht. Gnome 3 ist nun mal die Shell. Wenn das Panel auch nur im Ansatz vergleichbar wäre würde ich dir zustimmen, sind die aber nicht. Der Wechsel ist wie der zwischen Tag und Nacht, zwischen Wasser und Land, zwischen Kleinobersdorf und New York.
Die Arbeit des GNOME Shell Teams in allen Ehren, aber das ist so fundamentaler Unsinn, das man es wirklich nicht mehr kommentieren muss.
Die Nutzungserlebnis ist ein essentieller Bestandteil eines Desktops und _das_ Gesicht des Desktops und dies ist bei GNOME3 nunmal GNOME-Shell.
Auf der desktop-devel Mailingliste von GNOME war/ist man sich auch einig, dass GNOME3 nur mit einer (einigermaßen) ausgereiften GNOME-Shell ausgeliefert wird, denn nur mit der Shell und dem damit verbundenen neuen Nutzungserlebnis ist GNOME3 auch GNOME3. So zumindest die Entwickler.
GNOME in der Form wie wir es jetzt kennen ist tot, genauso wie KDE3, da können wir User noch so sehr an dem alten hängen (ich würde ja auch gerne die Panel behalten, aber die Entwickler haben entschieden das die Zukunft anders aussieht)
Früher hat man auch beim Nautilus Dateimanager den Spatialmodus für alle User entschieden.
Und was ist draus geworden?
Die User haben gewonnen und der Spatialmodus fliegt wieder raus.
Ich denke der Gnome Shell wird es ganz genauso ergehen.
Langfristig wird das Gnome Panel die Gnome Shell überleben, weil sich kaum ein ernsthafter Anwender mit so einer in der Praxis einschränkenden Usability abfinden möchte.
Die Videos zur Gnome Shell sind ja ganz nett und für den ersten Augenblick ist das sicher ein netter Gag, aber
wenn man dann wieder richtig und effizient arbeiten muß, dann dürften die meisten wieder das gute alte Panel einschalten.
Mit den 3d Effekten habe ich das z.B. auch so gemacht.
Nett sind die ja, aber wenn dann das Videoplayback nicht richtig oder langsamer geht und es sonstige Nachteile gibt, dann schalte ich die 3d Effekte lieber ab und so war es dann auch.
Ich nutze immer noch das klassische 2d Metacity basierte Gnome und die 3d Effekte sind aus.
GPU ist ne NVidia.
>> Die Behauptung, GNOME 3 wäre nur mit 3D Hardwarebeschleunigung nutzbar, ist schlichtweg Blödsinn.
>Nein, ist es nicht. Gnome 3 ist nun mal die Shell. Wenn das Panel auch nur im Ansatz vergleichbar wäre würde ich dir zustimmen, sind die aber nicht.
Nicht nur, dass es nicht vergleichbar ist, die Panel wie wir sie von GNOME2 kennen werden auch nur eine Zeit lang als fallback mitgeschleppt. Sie sind also nicht wirklich eine (dauerhafte) alternative. (Genauso wie KDE3 keine dauerhafte alternative zu KDE4 war/ist, auch wenn es noch eine Zeit lang gepflegt wurde)
Zitat (http://live.gnome.org/GNOME3Myths):
"It is important to emphasize that GNOME 2 technologies will still be available through the usual channels for some time."
Die Panel sind GNOME2 Technologie die eine Zeit lang auf GNOME3 laufen werden. Dabei werden sie höchst wahrscheinlich "nur" lauffähig gehalten, viel Weiterentwicklung würde ich nicht erwarten. Die Zukunft ist GNOME3(-Technoligie), hier wird die Entwicklung voran getrieben und diese funktioniert _nicht_ ohne 3D. Ausserdem gehe ich davon aus, dass keine Distribution GNOME2-Technologie länger als über 2-3 Versionen hinweg mitliefern wird.
Ich bin langjähriger GNOME Anwender, aber richtig wohl fühle ich mich mit GNOME Shell noch nicht. Die Ideen an sich sehen interessant aus. Aber mir wäre wohler, wenn es auch ohne HW-Beschleunigung funktionieren würde.
Zudem hat der Panel-Maintainer gesagt, dass das Panel weiterhin gewartet wird. Wie aktiv das der Fall sein wird, steht auf einem anderen Blatt. Da das Panel aber auch schon in 2.x.y seit geraumer Zeit auf Sparflamme vor sich hin köchelt, wird man aber wohl kaum eine Änderung feststellen können.
>Das ist nicht ganz richtig. Das GNOME Panel wurde/wird portiert.
Ich habe nur live.gnome.org zitiert.
>Und da ABI Stabilität innerhalb 3.x.y garantiert wird, sehe ich nicht, wieso das Panel auf einmal nichtmehr funktionieren sollte.
Klar wird es "immer" funktionieren. Aber es wird nicht aktiv weiterentwickelt, sondern maximal gepflegt und das wohl auch nicht über den gesamten GNOME3 Zyklus.
Die ganze Entwicklung findet in GNOME3 statt. Da gibt es keine Applets mehr, die Entwickler werden also irgendein anderes Paradigma verfolgen. Das wird sich in GNOME Shell integrieren, aber ob und wie es sich in die GNOME2 Panel integriert ist fraglich. Wie will/soll man diese Programme dann sinnvoll nutzen?
Ich bleibe dabei, so wie sich für mich live.gnome.org liest. Wird das Panel eine Zeitlang noch als Übergangslösung gewartet und mitgeliefert. Mit GNOME3 und der Zukunft von GNOME hat es aber nichts mehr zu tun. GNOME wird sich mit der Zeit immer weiter davon entfernen, da die Shell eben auch auf Anwendungs, Benachrichtigungs, etc. -Ebene ganz andere Ansätze verlangt.
Du darfst gerne eine andere Meinung haben bzw. live.gnome.org anders interpretieren. Die Zukunft wird uns ja zeigen wo es lang geht.
Als GNOME-Entwickler kann ich dir nicht zustimmen. Das Panel ist eine Übergangslösung und nicht mehr.
Es steht nicht im Entwicklungsfokus. Aber es wird in nächster Zeit auch nicht aufhören zu existieren oder zu funktionieren. Sonst hätte man sich zu diesem Zeitpunkt wohl kaum die Portierungsarbeiten gemacht (Bonobo raus etc). Es ist ja nicht so, dass den Leuten langweilig gewesen wäre.
zumal man bald mit Gallium3D und LLVMpipe die nötigen OpenGL Befehle auch in Software emulieren kann.
Wenn Hardwarebeschleunigung nicht funktioniert, ist dass allgemein ein schwerwiegendes Problem, dass schnellstmöglich beseitigt werden sollte - warum sollte Gnome besonders auf Anwender Rücksicht nehmen, die sich gerade das System zerschossen haben?
Der Distributor kann Dir schon die 3D-Hardwarebescheleunigung zerschiessen, indem er kaputte Grafiktreiber ausliefert, siehe die freien Xorg-Intel-Treiber und u.a. Ubuntu Jaunty.
So etwas kann man wohl kaum dem Nutzer anlasten.
Die Gnome3-Shell wäre ideal für die Windowswelt mit ihrer proprietären 3D-Treiber-Komplettversorgung. Unter Linux wird es aber zwangsläufig Probleme geben, vor allem mit Alpha-Grafiktreibern (nouveau) und manchmal auftretenden Bugs (Intel- und Radeon-Treiber, letztere im Hinblick auf bestimmte, ältere Grafikkartenmodelle).
Dann noch eine wesentliche Frage, auch an Dich:
Was muß eine Grafikkarte unter Linux wirklich an "3D" können, damit die Gnome3-Shell läuft?
Reicht z.B. eine nativ einigermaßen von Xorg mit "3D" unterstützte ATI Rage 128 Pro mit 32MB RAM?
Ich finde hierzu nirgends irgendwelche Informationen.
KDE 4.0 war doch mit der entsprechenden Warnung versehen nicht für den normalen Endnutzer oder gar Produktivsysteme vorgesehen? Aber was ich mich immer Frage: Wie kann man immer nur so rückwärtsgewandt argumentieren? GNOME 2.0 war ja min. genauso schlimm, sollte aber Produktiv nutzbar sein. Beide Projekte haben aber hoffentlich daraus gelernt - und können daher nicht als Argument eingesetzt werden. Argumentiert doch mal mit dem Hier und Jetzt und das ist KDE 4.5/.6 vs Gnome 2.32/3.0.
...und wer kann jetzt schon sagen was Gnome für Fehler machen wird?? Füllst Du mir den Lottoschein bitte??
ein KDE4 und Gnome User
Du redest mit einem Troll. Der vicbrother weiß das sehr genau.
Ok, werde nächstes mal auf den Nick achten.
Warum werden Open-Source-Freunde eigentlich Trolle genannt? Ich bin jedenfalls gegen MONO-Kulturen.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 30. Sep 2010 um 15:57.Ich denke nicht, dass jemand, der ein so penetrant schlechtes Licht auf Nutzer von Open-Source-Software wirft wie du, sich "Open-Source-Freund" nennen kann.
Schlechtes Licht? Ich bin doch keine Lampe! Silverlight ist schlechtes Licht!
Der Hellste bist du nicht, das stimmt. Eher ein Armleuchter.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 30. Sep 2010 um 16:52.Ich gebs zu, ich bin ein GNOME.
Eher ein SCHLUMPF.
Ein gutes Set an Änderungen.
Bin sehr gespannt.
Wird heute Abend kompiliert.
brauch man das oder ist das schon bei Linux mit dabei?
das ist bei deiner distribution dabei, ubuntu wird es ab den 10. Oktober in seiner neuen distribution dabei haben.
Ist dabei!
endlich Synctex! Eine Funktion, auf die ich seit gut 3 Jahren gewartet habe.
dito, das ist ziemlich geil :)
Danke an alle devs
Eine Funktion, die xdvi schon hat seit es Schokolada gibt.
Bisher empfand ich Evince immer als sehr behäbig.
Zum Anschauen von PDF Dokumenten, habe ich auf mupdf gewechselt. Ultraschnell, plus exzellente Darstellung.
jedem das seine. Das sync mit tex Dokumenten ist mir genau so wichtig, wie die zweiseitige Darstellung oder das wiederöffnen der Seite bei dem gleicher pdf Datei, die man zuletzt gesehen hat.
mupdf könnte mir höchstens xpdf ersetzen, welches ich auch benutze. Wenn ich eben so schnell mal über 200-300 Seiten pdf Dokumente scannen will um bestimmte Inhalte wiederzufinden.
Was ist SyncTeX genau? Was kann das, wie hilft es mir beim TeXen?
http://en.foursenses.net/usingsynctex
Ich hoffe, nun funktioniert das Ausfüllen von PDF Dokumenten endlich fehlerfrei, das war der einzige Grund, weshalb ich den Adobe Reader installiert hatte.
Hier gibt es ein ausführliches Review.
hi , ich finde gnome echt gut, andere DEs auch, das einzige was mich noch stört ist der Einsatz von X, ich meine wer braucht einen Server um Dinge auf seinem lokalen PC anzuschauen. Die mobile Sparte machts schon vor, teils mit Wayland zb., toll wäre, wenn Gnome das oder eigenes in Gnome einbaut, fix, damit man sich sowas wie X spart.
vg chief
Die Portierungsarbeiten sind schon im Gange. Wayland ist übrigens ebenfalls ein Server - bloß ohne Netzwerktransparenz.
Das Konzept von X war (und ist) seiner Zeit weit voraus. Die Bandbreiten sind einfach immer noch zu gering und die Latenzen sind immer noch zu hoch. Also müssen wir uns mit dem Web 2.0 und AJAX begnügen.
Erstmal: ich habe nichts gegen Gnome, auch wenn ich KDE-Benutzer bin.
Ich frage mich irgendwie, was die Entwickler sich bei Empathy gedacht haben. Noch ein Messenger? Pidgin ist wirklich gut. Ich würde Pidgin benutzen, wenn er auf Qt aufsetzen würde, aber Kopete ist eben fast genauso gut und integriert sich besser. Mag ja sein, dass Empathy auch nicht schlecht ist, das Konzept Telepathy gefällt mir eigentlich auch, aber Pidgin funktioniert doch prima - warum der Aufwand? Außerdem kann Empathy kein OTR, für mich und viele Andere ein K.O.-Kriterium.
Diversität ist schön und gut, führt aber leider auch zu mehr Aufwand. Wer eine neue Anwendung schreibt, sollte sich erstmal überlegen, ob sich das wirklich lohnt, bei den 10 anderen Anwendungen, die es schon für den selben Zweck gibt. Oder habe ich das nur nicht richtig verstanden?
Du hast es doch schon selbst geschrieben: weil Telepathy der Weg nach vorn ist.
Ich sehe keinen Vorteil in Telepathy, was kann das besser als die libpurple?
Mit Empathy habe ich bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht, ICQ Nummern werden nicht aufgelöst, Kontaktinformationen nicht angezeigt - daneben fehlen noch viele Features.
Ich habe keine Ahnung, warum Ubuntu Pidgin durch diesen halbfertigen Messenger ersetzt hat.
Weil Pidgin sich NICHT in Gnome integriert. Empathy schon.
Telepathy ist Freedesktop-Standard und damit eine Idee die ganzen Libraries zu vereinen. Unter anderem gibt es ein libpurble für telepathy plugin, woran man schon sieht, dass nichts verloren geht. Empathy ist der erste Messanger der es versucht möglichst gut zu nutzen, ich würde mich ja über pidgin/kopete mit telepathy freuen.
Bei pidgin wirds wohl kaum passieren, weil sie viel auf Windows-kompatiblität auch setzen.
Also ich weiß nicht, mir kommt diese Architektur wie ein unnötiger bloat vor, am Ende nutzt telepathy ja doch nur das libpurple plugin, weil da schon alle Protokolle implementiert sind.
Stimmt nicht, es gibt durchaus protokolle die nicht über purple laufen müssen.
Ausserdem hat pidgin immer noch keine gnome integration.
Was verstehst du unter guter Gnome Integration?
Z.B gnome keyring
Und "einstellungen" gehört in das menü bearbeiten und nicht nach werkzeuge (sogar firefox hält sichan das)
GNOME keyring sollte über dbus eigebunden werden, war damals aber noch nicht so weit.
Telepathy nutzt in der Tat libpurple als Backend für einige Protokolle. Aber Telepathy ist mehr - es ist ein Kommunikationsframework, das Schnittstellen für andere Programme bereitstellt. Dabei geht es um Echtzeitkommunikation generell. Das umfasst mehr als nur Instant-Messanging. Es gibt Arbeiten, Musik aus Banshee oder Rhythmbox heraus an Kontakte zu streamen, Netzwerk-Spiele mit Kontakten zu initiieren, ein Dokument mit mehreren Leuten gleichzeitig editieren zu können, seine Browser-Bookmarks mit Kontakten teilen zu können, Dateien aus dem Dateimanager heraus direkt an Kontakte zu senden, man kann sogar Kontakte bitten, seinen gesamten Desktop fernzusteuern.
klingt super interessant, schreibt mal einen Artikel drüber (wenn ihr zeit habt)
Welche Vorteile bringt GNOME im Vergleich zu KDE?
Ewige Jugend, Wohlstand, den Weltfrieden und einen verschwitzten Handschlag von Richard Stallman.
Und nicht zu vergessen: Gnome kann man nicht konfigurieren, weil konfigurieren = böse... nein moment, man kann es konfigurieren, nur eben ohne GUI, weil GUI = böse und überladen... halt, warte, es gibt doch eine GUI, und die ist sogar überladen, aber die ist sowieso nur für Profis, dann darf sie auch überladen sein. Da kann man dann Häckchen bei so tollen Sachen wie can_change_accels und slowkeys_beep_accept setzen! Da wissen Anfänger auch gleich, dass das nix für sie ist und lassen die Finger davon. Die würden nämlich nie auf etwas klicken das sie nicht kennen. Wirklich! Ausser bei KDE natürlich. Aber das sind ja sowieso alles Windowsumsteiger, was will man da anderes erwarten... Gnome hingegen klaut alles bei OS X... ähhh... nein, natürlich nicht! Es ist voll innovativ und eigenständig und so. Aber wenn es klauen WÜRDE, dann nur bei OS X, versprochen!
Das is de Waaheit!
Schönen Freitag
Danke Norbo, du bringst es auf den Punkt.
Ich kann nur für mich sprechen: für mich fühlt sich Gnome im Detail polierter an, stabiler, weniger überfrachtet, es funktioniert einfach. Bei KDE hab ich eher Probleme gehabt, Dienste und Anwendungen haben sich in unregelmäßigen Abständen verabschiedet und es war zäh. Dann hieß es "schalt Strigi ab", "schalt Nepumuk ab", "schalt die Effekte ab", "wechsel den Renderer" und was weiß ich alles. Ich will aber einfach sagen können "it just works".