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Sa, 2. Oktober 2010, 10:20

Gesellschaft::Politik/Recht

Microsoft verklagt Motorola wegen Patentverletzungen in Android-Geräten

Microsoft hat eine Patentklage gegen Motorola erhoben, nachdem der Hersteller nicht bereit war, eine Patentlizenz von Microsoft zu erwerben. Andere Hersteller wie beispielsweise HTC hatten die Patente von Microsoft lizenziert.

Bei den Patenten handelt es sich um Softwarepatente. Sie betreffen Einzelheiten der Android-basierten Smartphones von Motorola. Laut Microsoft sind darunter die Modelle »Charm« und »Droid 2« sowie andere.

Die Klage kommt kurz vor dem Erscheinen von Microsofts Windows Phone 7, dem Nachfolger von Windows Mobile. Motorola setzte früher stark auf Windows Mobile, mittlerweile aber mehr auf Android.

Die Patente werden im Artikel von Ars Technica aufgeführt. Sie betreffen die Synchronisation von E-Mails, Terminen und Kontakten, das Planen von Terminen, das FAT-Dateisystem und die Benachrichtigung von Anwendungen über Änderungen der Signalstärke und der Akkuladung.

Laut Microsoft ist Android zwar kostenlos, durch die notwendigen Patentlizenzen entstehen den Anbietern dennoch Kosten. Es ist heutzutage nahezu unmöglich, ein Gerät auf den Markt zu bringen, ohne zahlreiche Patente lizenzieren zu müssen. Aus diesem Grund hatte HTC, ein anderer Hersteller von Smartphones mit Android, bereits die MS-Patente lizenziert. Das hinderte Apple nicht daran, seinerseits einen Patentangriff gegen HTC zu starten, gegen den sich HTC allerdings wehrt.

Erst jüngst hatte Red Hat in einem Brief an das US-Patentamt dargelegt, dass Softwarepatente Innovation verhindern, und gefordert, dass Software und Algorithmen normalerweise nicht patentiert werden dürften.

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