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Do, 14. Oktober 2010, 12:00

Software::Büro

Oracle bekräftigt Engagement für OpenOffice.org

Oracle wird am ODF Plugfest in Brüssel teilnehmen und will so sein Bekenntnis zur freien Bürosuite Openoffice.org unterstreichen. Unterdessen gehen die Vorbereitungen für eine stabile Version von LibreOffice weiter, und das Team gab knapp zwei Wochen nach der ersten Betaversion eine zweite heraus.

LibreOffice 3.3.0

Mirko Lindner

LibreOffice 3.3.0

Wie Oracle bekannt gab, nimmt das Unternehmen vom 14. bis 15. Oktober am ODF Plugfest in Brüssel teil. Damit will der Hersteller laut eigenen Aussagen »der Community und OASIS Beifall für ihre Fortschritte« spenden und darüber hinaus das Bekenntnis zur OpenOffice.org-Gemeinschaft bekräftigen. Oracle sehe ODF als eine kritische Komponente, die für die freie Bürosuite von besonderer Bedeutung sei. Dementsprechend, so Oracle weiter, sei auch die Zahl der Mitarbeiter, die sich der Entwicklung, dem Testen und der Pflege von OpenOffice.org widmen, stetig gestiegen.

Die aktuelle Version 3.2.1 und die künftige Version 3.3 seien in Zusammenarbeit zwischen Oracle und der Gemeinschaft entstanden. Beide Versionen enthalten neue Tools und Erweiterungen, die den Funktionsumfang und die Leistungsfähigkeit verbessern. Wesentliche Beiträge der Gemeinschaft sind Lokalisierung, Qualitätssicherung, Portierung, Dokumentation und Anwendererfahrung.

Vor über zwei Wochen haben sich führende Mitglieder der OpenOffice.org-Gemeinschaft von dem Projekt losgesagt und einen Fork der Bürosuite angekündigt. Stein des Anstoßes war Unzufriedenheit mit der Marschrichtung von OpenOffice.org. Auf die Unterstützung von Oracle können sie dabei nicht zählen. Das Unternehmen verwies auf die über hundert Millionen Benutzer von OpenOffice.org und forderte die OpenOffice.org-Gemeinschaft auf, an der Suite mitzuarbeiten. Es sei der aufrichtige Wunsch von Oracle, die Verbreitung von OpenOffice.org weiter zu steigern.

Ungeachtet Oracles Bekundungen hat das Team rund um das neue LibreOffice die zweite Betaversion veröffentlicht. Größere Änderungen sind in dem Paket erwartungsgemäß nicht enthalten, die Entwicklung konzentriert sich im Moment überwiegend auf die Anpassung der Applikation und des Build-Systems. Interessant an der Freigabe ist allerdings auch die Tatsache, dass mittlerweile mit 84 einzelnen Einsendern eine nicht geringe Anzahl an Personen an LibreOffice beteiligt ist.

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