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Di, 19. Oktober 2010, 08:00

Software::Web

2286 Webseiten an Kampagne »pdfreaders.org« gemeldet

Im Rahmen der Kampagne pdfreaders.org der Free Software Foundation Europe wurden 2286 Einrichtungen des öffentlichen Sektors gemeldet, die auf ihren Webseiten unfreie PDF-Betrachter empfehlen.

Die Free Software Foundation Europe (FSFE) hatte die Kampagne im September gestartet. Sie richtete sich gegen Behörden-Webseiten, die zum Ansehen von PDF-Dokumenten auf ein proprietäres Produkt - meist den Adobe Reader - verlinken anstatt auf ein freies Programm oder eine herstellerneutrale Auswahlseite. Die FSFE fasst diese Links als Werbung für die proprietäre Software auf und rief dazu auf, solche Seiten ausfindig zu machen und sie der FSFE mitzuteilen.

Nachdem in kürzester Zeit bereits 2286 Webseiten des öffentlichen Sektors in 41 Ländern gemeldet wurden, will sich die FSFE nun mit diesen Einrichtungen in Verbindung setzen und versuchen, bis zum Ende des Jahres so viel Links auf unfreie PDF-Betrachter wie möglich entfernen zu lassen. Der Fortschritt soll auf der Liste der gemeldeten Einrichtungen dokumentiert werden.

Die meisten Versionen des PDF-Dateiformats sind ein offener Standard und können somit auch von freier Software problemlos verarbeitet werden. Diese freie Software bleibt auf den Webseiten, die zum Download des Adobe Readers auffordern, aber meist unerwähnt.

Die Menge der Rückmeldungen, 2286 Webseiten bisher, hat die FSFE nach eigenen Angaben überrascht. Zudem haben bereits 37 Organisationen, 45 Unternehmen und 1418 Einzelpersonen die Petition der FSFE unterschrieben, die öffentliche Einrichtungen dazu auffordert, Links auf unfreie Software von ihren Webseiten zu entfernen. Als Alternative könnten sie auf die Seite pdfreaders.org verweisen. Auf dieser 2009 von Fellows der FSFE ins Leben gerufenen Seite werden freie Alternativen für alle wichtigen Betriebssysteme aufgezeigt.

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