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Di, 19. Oktober 2010, 14:49

Software::Distributionen::Debian

Debian stimmt für erweiterte Mitgliedschaft

Das Ergebnis der vor zwei Wochen begonnenen Abstimmung unter den Debian-Entwicklern liegt nun vor. Wie erwartet wurde der Vorschlag angenommen, dass die Mitgliedschaft auch denen offen steht, die keine Pakete betreuen, sondern sich anderweitig engagieren.

Software in the Public Interest (SPI)

Der zur Abstimmung stehende Vorschlag wurde laut einer Mitteilung mit großer Mehrheit angenommen. Damit können jetzt alle, die signifikante Beiträge zu Debian leisten, offizielle Debian-Entwickler mit Stimmrecht werden.

Debian-Entwickler konnten bisher nur die Leute werden, die Pakete betreuen. Neben der Betreuung der mittlerweile über 30.000 Pakete gibt es aber seit Anbeginn der Distribution auch viele andere Aufgaben, die erledigt werden müssen. Wurden diese Aufgaben von Außenstehenden erledigt, konnten diese bisher keine Debian-Entwickler werden, was sich nun ändern wird. Diese Mitarbeiter, die beispielsweise bei Übersetzungen, Wartung der Infrastruktur und der Webseite, Portierung, Fehlerkorrekturen und Qualitätssicherung, Verwaltungsaktivitäten, Kommunikation und rechtlicher Unterstützung mitwirken können, sollen keine Schreibrechte für das Paketarchiv erhalten, was durch entsprechende Zugriffsrechte auf den Servern sichergestellt werden soll. Ansonsten werden sie aber den bisherigen Entwicklern gleichgestellt. Die genauen Kriterien für die Aufnahme in Debian müssen allerdings noch ausgearbeitet werden.

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