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Mi, 20. Oktober 2010, 08:00

Software::Distributionen::OpenSuse

openSUSE Build Service 2.1 freigegeben

Das openSUSE-Projekt hat die Version 2.1 des openSUSE Build Service (OBS) mit einigen neuen Funktionen freigegeben.

Der openSUSE Build Service (OBS) ermöglicht ein einfaches und schnelles Erstellen von Binärpaketen für mehrere verbreitete Distributionen, darunter openSUSE, SUSE Linux Enterprise, Fedora, Red Hat Enterprise Linux, CentOS, Mandriva, Debian und Ubuntu. Die Pakete werden direkt aus dem offiziellen Quellcode der jeweiligen Projekte generiert. Auch ganze Distributionen, die von openSUSE abgeleitet sind, lassen sich mit dem Build Service erzeugen, so wurde openSUSE 11.1 erstmals vollständig mit dem Build Service erstellt und auch MeeGo nutzt den Build Service.

Die neue Version 2.1 von OBS bringt eine weiter verbesserte Web-Oberfläche. Sie bringt erweiterte Funktionen mit, die bisher nur im Kommandozeilen-Client »osc« implementiert waren. So kann man nun Pakete an andere Projekte senden und eine Historie der Änderungen ansehen. Damit sind alle Arbeitsschritte, um Pakete zu generieren, sie zu Projekten beizutragen und an ihnen gemeinsam zu arbeiten, vollständig verfügbar.

Die Quellcode-Dienste wurden als neues Konzept in den Build Service eingeführt. Sie dienen zur Interaktion mit Versionsverwaltungssystemen und ermöglichen unter anderem, automatisch den Quellcode eines Pakets von einem Server im Internet auszuchecken, ein Tar-Archiv daraus zu erstellen daraus ein Paket zu generieren. Tar-Archive können auch direkt von anderen Servern bezogen werden. In beiden Fällen müssen die Entwickler nicht mehr den Umweg über ihren eigenen Rechner gehen, um externen Quellcode zu verwenden. Unterstützt werden zur Zeit die Versionsverwaltungssysteme Git und Subversion.

Auch die Zugriffsrechte zu den Projekten wurden verfeinert, so dass lesender und schreibender Zugriff individuell geregelt werden kann.

Der Build Service lässt sich auch herunterladen und lokal installieren. In diesem Fall kann man dem Service nun sein eigenes angepasstes Aussehen geben, zusätzlich unterstützt die Web-Oberfläche individuelle Themes. Außerdem ist der OBS als Appliance verfügbar, bei der alle benötigte Software in einem Image vorhanden ist, das auf eine CD oder einen USB-Stick kopiert und von dort ausgeführt wird. Legt man ein separates Verzeichnis für die Daten beispielsweise auf der Festplatte fest, so kann man diese CD oder den Stick ohne Datenverlust auf die nächste Version aktualisieren.

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