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Di, 26. Oktober 2010, 12:25

Software::Systemverwaltung

Management-Toolkit für virtuelle Umgebungen »OpenNebula 2.0« freigegeben

Das OpenNebula-Projekt hat eine neue Hauptversion des OpenNebula-Toolkits veröffentlicht. Neu sind unter anderem ein Image-Repositorium, Unterstützung von MySQL-Backends und eine bessere Unterstützung von VMWare.

OpenNebula ist ein quelloffenes Cloud-Computing-Tool zur Verwaltung der virtuellen Infrastruktur eines Rechenzentrums. Das Toolkit umfasst Funktionen für Integration, Verwaltung, Skalierbarkeit, Sicherheit und Rechnungswesen - Funktionen, die viele Unternehmen für private und hybride Cloud-Adoptionen benötigen. Das System wurde 2005 im Rahmen eines Forschungsprojektes gegründet und erstmalig im März 2008 freigegeben. OpenNebula wird als eine offene Plattform für verschiedene Projekte verwendet. Zudem wird es als ein produktionsfertiges Tool sowohl im akademischen als auch im industriellen Bereich benutzt.

Die neue Version des Management-Toolkits für virtuelle Umgebungen, Codename Orion, bietet erstmals ein Image-Repositorum, das den Anwendern die Verwaltung von virtuellen Disk-Images vereinfachen soll. So kümmert sich die Neuerung nicht nur um das Mapping, sondern verwaltet auch eigene Zugangslisten. Ferner unterstützt die Lösung auch die traditionelle Methode der VM-Spezifikation.

Eine zweite wichtige Neuerung von OpenNebula 2.0 stellt die Unterstützung von MySQL dar. Ab sofort kann das System nicht nur mit Sqlite-Backends, sondern auch mit MySQL zusammen arbeiten. Ferner wurde die Unterstützung für VMWare komplett überarbeitet. Ab sofort nutzen die Treiber libvirt und gleichen damit der Funktionalität der Treiber für KVM und Xen.

Physische Hosts können ab sofort in logische Cluster gruppiert werden. Darüber hinaus haben die Entwickler der Lösung ein neues Accounting-Tool spendiert, das Administratoren und Betreibern Daten über die Nutzungsdauer oder Intensität liefert. Betreiber sind zudem in der Lage, Quotas für Cloud-Ressourcen zu setzen. Eine weitere Neuerung stellt ein überarbeiteter Authentifizierungsprozess dar. Benutzer können nun auch mittels LDAP verwaltet werden. Zudem wurde auch der EC2-Query-Server erweitert, so dass er nun auch in EC2 eingesetzt werden kann.

OpenNebula 2.0 kann ab sofort im Quelltext direkt von der Seite des Projektes heruntergeladen werden. Neben den Quellen stehen auch Binärpakete für diverse Distributionen zum Bezug bereit. Das System wird maßgeblich von der Distributed Systems Architecture Group der Universität Madrid entwickelt und steht unter den Bedingungen der Apache 2.0 Lizenz. Weitere Erweiterungen mit abweichenden Lizenzen können in Form von Addons in das System eingebunden werden.

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