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Di, 9. November 2010, 14:00

Software::Distributionen

UCS Thin Client Services 3.1 freigegeben

Der Linux-Distributor Univention hat seine UCS Thin Client Services (UCS TCS) auf Version 3.1 aktualisiert, die mehr Hardwareunterstützung sowie eine neuere Betriebssystembasis bietet.

Die vor vier Monaten erstmals vorgestellte Lösung besteht im Kern aus einem für Thin Clients optimierten Betriebssystem sowie einer Reihe von Erweiterungen für das Managementsystem von Univention Corporate Server (UCS). Das Produkt ermöglicht Anwendern den unkomplizierten Zugriff auf Anwendungen für Linux und Microsoft Windows über verschiedene Protokolle. Es unterstützt eine großen Zahl von Clients unterschiedlicher Hersteller.

Die neue Version 3.1 von UCS Thin Client Services verwendet als Basis jetzt die aktuelle UCS-Version 2.4. Eine auffällige Verbesserung ist der beschleunigte Bootvorgang von Thin Clients, der nach Angabe des Herstellers um bis zu 40% verkürzt wurde. Das Ausrollen von Images auf CompactFlash-Speichern soll deutlich robuster funktionieren. Zur Leistungsteigerung der Thin Clients steht eine neue Anleitung im Univention-Wiki zur Verfügung.

Die neue UCS TCS-Version unterstützt nun auch die gleichzeitige Verwendung mehrerer Monitore. Für eine verbesserte Hardwareerkennung sorgt jetzt der Linux-Kernel in Version 2.6.35. Wie UCS selbst steht UCS TCS ab der Version 3.1 unter der GNU Affero General Public License, Version 3 (AGPLv3).

Thin Clients können mit UCS Thin Client Services von Festplatte oder CompactFlash sowie von einem USB-Stick oder direkt über das Netzwerk starten. Die Verwendung lokaler Hardware wie Drucker, Massenspeicher oder CDROM ist benutzerspezifisch konfigurierbar. Bei Bedarf lassen sich mit der Lösung weitere Infrastruktur- und Systemmanagementdienste wie Softwareverteilung, Konfigurations- und IP-Management sowie Möglichkeiten zur Inventarisierung nutzen.

UCS TCS stellt auf Thin Clients Betriebssysteme und Applikationen in konventioneller Form, von einem Terminalserver aus oder virtualisiert zur Verfügung. Zusammen mit den Ende Oktober veröffentlichten UCS Desktop Virtualization Services (UCS DVS) können Desktop-Betriebssysteme virtualisiert und auf die Thin Clients der Anwender gebracht werden.

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