Login
Login-Name Passwort


 
Newsletter
Werbung

Mi, 17. November 2010, 08:26

Software::Distributionen::Mandriva

Zwei neue Versionen von Mandriva in Vorbereitung

Die Linux-Distribution Mandriva soll künftig nur noch einmal im Jahr erscheinen. Am 22. Dezember soll allerdings als Weihnachtsgeschenk die Version 2010.2 eingeschoben werden.

Eugeni Dodonov

Eugeni Dodonov

Eugeni Dodonov

Der neue Chefentwickler Eugeni Dodonov hat auf der Mailingliste der Mandriva-Entwicklerversion Cooker die nächsten Schritte angekündigt. Der Zeitplan für die nächsten beiden Versionen von Mandriva Linux steht demnach fest. Zunächst soll ein zweites Update für Mandriva 2010 erscheinen, wohl als Ersatz und Zwischenschritt für das auf später verschobene Mandriva 2011. Mandriva 2010.2 ist für den 22. Dezember geplant. Diese Version soll auf Mandriva 2010 Spring (2010.1) beruhen und diverse Updates, Verbesserungen und Korrekturen bringen. Die Einzelheiten dieses Weihnachtsgeschenks stehen noch nicht fest.

Auch Mandriva 2011 ist bereits geplant. Nach einer Alphaversion am 31. Januar 2011, zwei Betaversionen am 28. Februar und 28. März und einem Veröffentlichungskandidaten am 25. April soll die offizielle Version am 30. Mai herauskommen. Auch hier stehen noch keine Einzelheiten fest. Allerdings plant Mandriva, künftig nur noch eine Veröffentlichung pro Jahr zu machen statt wie bisher zwei.

Mit diesem Schritt will Mandriva die Qualität der Distribution erhöhen, da mehr Zeit für Entwicklung und Test zur Verfügung steht. Eugeni Dodonov merkte in einem Kommentar an, dass er den sechsmonatigen Zyklus für zu schnell hält. Es sei geradezu verrückt, dass dann immer nur wenige Wochen für die Entwicklung und begrenzte Zeit für Korrekturen bleibe. Dagegen habe die Freigabe der Version 2010.1, die später als erwartet kam, gezeigt, dass dadurch Zeit blieb, mehr Fehler zu beheben und ein besseres Produkt zu liefern. Die Unterstützung für die einzelnen Versionen könnte dadurch länger laufen.

Durch den verlängerten Zyklus würde Mandriva in Zukunft jede zweite Version von GNOME und KDE auslassen. Für Nutzer, die aktuellere Software haben wollen, steht immer noch der Entwicklungszweig Cooker zur Verfügung, von dem es auch regelmäßige, etwas stabilere Schnappschüsse gibt.

Werbung
Pro-Linux
Pro-Linux @Facebook
Neue Nachrichten
Werbung