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Mo, 6. Dezember 2010, 10:33

Software::Büro

Erster Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 3.3

Die Document Foundation hat den ersten Veröffentlichungskandidaten ihrer freien Bürosoftwaresammlung LibreOffice zum Download freigegeben.

LibreOffice

Mirko Lindner

LibreOffice

LibreOffice ging aus OpenOffice.org hervor, nachdem sich Oracle lange Zeit nicht zur weiteren Entwicklung des aus Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationssoftware, Datenbank, Vektorzeichenprogramm und Formeleditor bestehenden OpenOffice.orgs äußerte. Viele Entwickler erinnerten sich an die in der Charta festgelegte Unabhängigkeit und gründeten die Document Foundation sowie den OpenOffice.org-Fork LibreOffice.

Der Veröffentlichungskandidat kann mit keinen größeren Neuerungen aufwarten, die Entwickler arbeiteten viel mehr daran, ihrem OpenOffice-Fork ein eigenes Gesicht zu geben. Die aktuelle Version ist das erste LibreOffice, in dem die Umstellung auf LibreOffice Logos zu voll in Gange ist. Falls Anwender noch über alte Grafiken, Icons oder Webseiten stolpern, bitten die Entwickler um Geduld.

Die Lokalisierung ist ein weiteres großes Feld, auf dem sich aktuell die Entwickler tummeln. LibreOffice für Windows ist international, so dass Anwender sich leicht für eine Sprache entscheiden können. Hier fehlen allerdings noch die Hilfetexte, weshalb die Entwickler aktuell an einer online abrufbaren Hilfe arbeiten. Für die Nutzer von Linux und Mac OS X existieren aktuell nur englische Versionen der Bürosoftware, die mit Hilfe einer Spracherweiterung zu lokalisieren sind. Es kann auch vorkommen, dass Filter für binäre StarOffice-Formate fehlen.

Die Entwickler weisen ausdrücklich darauf hin, dass der Veröffentlichungskandidat noch nicht für den produktiven Einsatz gedacht ist, sondern um Anwendern einen ersten Eindruck der neuen Bürosoftware zu vermitteln. LibreOffice 3.3r1 ist für Linux, Mac OS X und Windows verfügbar. Auf dem Downloadserver bieten die Entwickler für viele Distributionen bereits vorgefertigte Binärpakete an.

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