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So, 12. Dezember 2010, 13:52

Software::Distributionen::Mandriva

Brasiliens Bildungsministerium möchte 1,5 Millionen Classmate-PCs mit Mandriva kaufen

Der französische Distributor hat bekannt gegeben, dass das brasilianische Bildungsministerium 1,5 Millionen Classmate PCs mit Mandriva Linux anschaffen möchte. Die Rechner sollen im Unterricht eingesetzt werden und helfen, die Ausbildung der Grundschüler Brasiliens zu verbessern. Ein Rechner kostet inklusive Betriebssystem und Software ca. 200 USD.

Classmate PC im Netbook-Stil

Mirko Lindner (demon)

Classmate PC im Netbook-Stil

Der Classmate-PC ist ähnlich wie der OLPC-Laptop ein kleines robustes Netbook, der von Intel entwickelt wurde. Brasilien ist neben Venezuela eines der ersten Länder, die in großem Umfang Intels Classmate-PC anschaffen. Um das Projekt umzusetzen, arbeitet Mandriva mit dem Hardwarehersteller Positivo zusammen. Mandriva hat bereits 2006 als einer der ersten Distributoren eine an Bildungszwecke angepasste Linux-Version für Intels Classmate-PCs herausgegeben. Die kleinen Rechner sollen von Schülern, Lehrern und Eltern genutzt werden. Zu den wichtigsten Zielen gehört, dass die Schüler lernen, zusammenzuarbeiten, ihre IT-Fähigkeiten verbessern und die Rechner ergänzend nutzen, um ihren Lernstoff zu meistern.

Das vorinstallierte Mandriva basiert auf Mandriva 2010 Mini, das an die Classmate-PCs angepasst wurde. Dazu zählt unter anderem eine spezielle Starter-Anwendung, die den Schülern schnellen Zugriff auf die wichtigsten Programme bieten soll. Intels Classmate-PC der aktuellen Generation basiert auf einer Intel-Atom-N450-Architektur. Die mit 8 GB, 16 GB oder 32 GB großen Flash-Speichern ausgestatteten Netbooks sollen Stürze aus 70 cm Höhe klaglos überstehen, verfügen unter anderem über wasserabweisende Tastaturen, ein 10,1-Zoll-LCD mit 1024 x 600 Pixeln, eine integrierte 1,3 Megapixel-Kamera und WLAN und wiegen 1,4 Kilo.

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