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Do, 23. Dezember 2010, 08:00

Software::Virtualisierung

VirtualBox 4.0 freigegeben

Oracle hat die Virtualisierungssoftware Virtualbox in der Version 4.0 freigegeben. Mittels Virtualbox können Anwender ihren Rechner schnell und einfach zu einem Gastgeber für verschiedene Betriebssysteme machen, beispielsweise Linux, Mac OS X und Windows.

Virtualbox 4.0

Falko

Virtualbox 4.0

Mit der neuen Version hat Oracle die Lizenz für die Virtualisierungssoftware vereinheitlicht, so dass die früher üblichen verschiedenen Virtualbox-Editionen der Vergangenheit angehören. Die Basispakete stehen ab sofort unter der GPLv2. Das und ein zusätzlich veröffentlichtes Erweiterungspaket sollen dafür sorgen, dass Virtualbox mehr Interessenten anlockt, die Erweiterungen und neue Virtualisierungslösungen entwickeln. In dem »VirtualBox Extension Pack« sind bereits Erweiterungen für USB 2.0, Remote Display Services und Netzwerkboot-Fähigkeiten enthalten.

Laut Oracle wurde die Nutzerfreundlichkeit verbessert. So ist es jetzt möglich, mehr virtuelle Displays auf einem realen Monitor unterzubringen, die Verwaltung der virtuellen Maschinen (VMs) wurde verbessert und zeigt nun etwa Vorschaubildchen, auch die Oberfläche soll sich leichter persönlichen Vorstellungen anpassen lassen.

Ansynchrone I/O-Modelle für lokalen und Netzwerkspeicher sowie die Möglichkeit, größere VMs auf 32-Bit-Hostrechnern laufen zu lassen, versprechen eine spürbar höhere Leistungsfähigkeit. Virtualbox 4.0 unterstützt das standardisierte Open Virtualization Format (OVF) und ermöglicht es dank eines neuen Speichermodells für die Konfigurationen, dass VMs manche Einstellungen gemeinsam nutzen können. Die neue Virtualbox virtualisiert auch moderne Hardware wie PCI Express, High-Definition-Audio-Geräte und unterstützt Portforwarding auf einer lokalen Maschine, so dass sich virtuelle Maschinen, die Serverdienste offerieren, leicht anzapfen lassen.

Virtualbox 4.0 ist für viele Linux-Distributionen als Binärpaket verfügbar, darüber hinaus befinden sich im Downloadbereich auch Pakete für Mac OS X, SunOS, MS Windows, die Quelltexte, ein SDK sowie zugehörige Anleitungen.

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