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Do, 13. Januar 2011, 12:35

Unternehmen

Broadcom tritt der Linux Foundation bei

Die Linux Foundation vergrößert sich weiter und begrüßt nun auch den Chiphersteller Broadcom als neues Mitglied. Broadcom ist ein Hersteller von integrierten Schaltkreisen (ICs) für Netzwerkanwendungen.

Wie die beiden Partner bekannt gaben, ist Broadcom Anfang Januar offiziell der Linux Foundation beigetreten. Das Unternehmen will laut eigenen Aussagen die Verbindungen der Organisation dazu nutzen, um besser in Kontakt mit Entwicklern treten zu können. Dem Schritt des Herstellers sollen nun auch weitere folgen. So wolle Broadcom beispielsweise weitere Entwicklungen für die Community verfügbar machen und im Rahmen des Linux Foundation Collaboration Summits mit den Entwicklern und anderen Herstellern zusammen arbeiten.

Der Beitritt Broadcoms zur Linux Foundation folgt einer Wende, die das Unternehmen bereits im letzten Jahr eingeläutet hatte. So kündigte der Hersteller im September die Freigabe der Quellen für die letzte Generation der WLAN-Chipsätze nach dem 11n-Standard an. Zeitgleich kündigte der Hersteller auch seine Bestrebungen an, die Treiber in den Linux-Kernel integrieren zu wollen. Mittlerweile sind sie auch im Kernel enthalten.

Die Linux Foundation fördert und schützt die Entwicklung von Linux. Dazu bezahlt sie unter anderem mit ihren Mitgliedsbeiträgen eine Reihe von Fellows, darunter Linux-Initiator Linus Torvalds, für die Arbeit am Linux-Kernel. Die Mitgliedschaft in der Linux Foundation bietet neben dem Gefühl, etwas zur Weiterentwicklung von Linux beizutragen, auch persönliche Vorteile.

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