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Mo, 17. Januar 2011, 17:01

Software::Systemverwaltung

m23 bald für beliebige Linux-Distributionen

Das Software-Verteilungssystem m23 soll künftig neben Debian und Ubuntu fast jede beliebige Linux-Distribution auf Rechner aufspielen können.

Mit m23 kann man hunderte von Rechnern über ein Netzwerk installieren und administrieren. m23 kann das komplette Linux-System auf leeren oder bereits eingerichteten Clients installieren. Die Administration wird durch die m23-Administrations-Weboberfläche durchgeführt. Bisher ist m23 auf Debian und einige wenige verwandte Distributionen wie Ubuntu und Linux Mint beschränkt.

Wie der Hauptentwickler Hauke Goos-Habermann nun ankündigt, wird m23 bald weitere Distributionen unterstützen. Dies wird dadurch erreicht, dass die Installation der Distribution mittels eines vorkonfigurierten komprimierten Archivs geschieht. Somit entfällt die Verwendung eines distributionsspezifischen Werkzeugs à la debootstrap oder rpmstrap zum Aufspielen eines minimalen Systems. Ein ähnliche Routine wird bereits jetzt verwendet, um die Installation von Ubuntu mit m23 zu beschleunigen.

Um die Unterschiede der Distributionen vor m23 zu verbergen, soll eine zu der jeweiligen Distribution passende, in Bash geschriebene Admnistrationsanwendung entstehen, die einen einheitlichen Befehlssatz für alle administrativen Aufgaben enthält. Somit muss m23 nicht die Spezifika von Paketmanagern wie yum, APT und anderen kennen. Auf jedem System lautet der Befehl zum Aktualisieren der Paketliste m23HSAdmin pkgUpdateCache oder zum Installieren von mc m23HSAdmin pkgInstall mc. Auch für weitere administrative Aufgaben wie das Einrichten des Netzwerkes, das Installieren eines Bootmanagers oder das Festlegen der Systemsprache gibt es entsprechende Befehle, die die nativen Tools der Distribution ansteuern.

Dieser generische Ansatz hat zumindest einen Nachteil, denn das Suchen nach Paketen, die für den Client geeignet sind, muss an den Client delegiert werden, der dazu laufen muss.

Als erste zusätzliche Distribution soll Fedora 14 unterstützt werden, woran Goos-Habermann neben den allgemeinen Änderungen an m23 gerade arbeitet. Mithilfe an der Implementierung durch Fedora-Spezialisten ist willkommen. Die aktuelle Version von m23HSAdmin-fedora14 ist in der Versionsverwaltung von m23 zu finden.

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