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Mo, 31. Januar 2011, 12:29

Software::Systemverwaltung

Hudson wird zu Jenkins

Die Entwickler und die Gemeinschaft des Continuous-Integration-Systems Hudson haben sich in einer Abstimmung für eine Abspaltung und eine Umbenennung entschieden. Fortan soll Hudson unter dem neuen Namen »Jenkins« entwickelt werden.

Das Zerwürfnis zwischen Oracle und den Entwicklern von Hudson wird in einer Änderung des Namens des Projektes münden. Doch von einer Abspaltung oder einem Fork selbst wollen die Entwickler nichts wissen. Wie die führenden Personen hinter dem Continuous-Integration-System betonen, handelt es sich nur um einen Umzug und eine Namensänderung, denn die wichtigsten Entwickler von Hudson würden das neue Produkt unterstützen. Dementsprechend sei auch Oracle eingeladen, sich an der Bildung der Gemeinschaft zu beteiligen. Laut Aussage des ehemaligen Mitarbeiters von Sun und maßgeblichen Entwicklers von Hudson, Kohsuke Kawaguchi, allerdings als gleichberechtigter Partner.

Der Änderung des Namens ist ein monatelanger Streit vorausgegangen, der Anfang Januar in einer öffentlichen Ankündigung mündete. In dieser haben sich nun laut Andrew Bayer von insgesamt 228 Interessenten 214 für eine Umbenennung des Projektes entschieden. Lediglich 14 Stimmen waren für die Erhaltung des momentanen Status.

Dementsprechend werden nun die Entwickler ihre Ziele weiter verfolgen und Hudson in Jenkins umbenennen. Ein Gremium wird den Plänen entsprechend vorerst die Geschicke des Projektes leiten, bis eine neue Führungsstruktur für das Projekt aufgebaut wurde. Für das Gremium hatte man auch Winston Prakash von Oracle eingeladen, der allerdings die Position ablehnte. So wird neben den Hauptentwicklern Kohsuke Kawaguchi und Andrew Bayer nun auch der Yahoo-Mitarbeiter Dean Wu das Projekt in den kommenden Monaten führen.

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