Login
Login-Name Passwort


 
Newsletter
Werbung

Di, 1. Februar 2011, 13:37

Software::Multimedia

Mplayer 1.0 RC4 freigegeben

Über sechs Monate nach dem letzten Veröffentlichungskandidaten und über vier Jahre nach dem ersten, haben die Entwickler des freien Video- und Audio-Abspielers Mplayer eine weitere Testversion veröffentlicht.

MPlayer - mplayerhq.hu

Die Tradition der »überfälligen Freigaben« ist nun auch mit der aktuellen Version bewahrt worden, spotten die Entwickler über die langen Entwicklungszeiten von Mplayer. Über sechs Monate nach der letzten Version steht mit Mplayer 1.0 RC4 eine weitere Testversion des freien Video- und Audio-Abspielers bereit. Geändert hat sich trotz der vermeintlichen Stabilisierung eine Menge.

So haben die Entwickler den Stand der Applikation mit FFmpeg 0.6 synchronisiert. Distributoren und Anwender sollten nun keine Probleme mehr haben, die neue Version der Bibliothek zu nutzen. Ferner wurde die Anwendung um neue binäre Codecs erweitert. Zu den Neuerungen gehören unter anderem ein YUY2-, Truemotion RT- und Nogantech-Decoder. Ferner erhielt Mplayer eine native Unterstützung von VP8 mittels libvpx und FFmpeg. Des weiteren wurde die Unterstützung von H.264 verbessert und Blu-ray-Handhabung für nicht verschlüsselte Medien eingebunden. Zudem können Netzwerk-Streams mittels FFmpeg wiedergegeben werden. Die Ogg- and Matroska-Demuxer nutzen ab sofort libavformat. Zudem wird ab sofort die Positionierung des Fensters dem Window-Manager überlassen.

MPlayer stellt einen freien Video-Player für Linux dar, welcher zahlreiche Formate abzuspielen vermag. Neben der Möglichkeit, Video-CDs (VCD) und DVDs von einem Laufwerk wiederzugeben, beherrscht er auch das Abspielen zahlreicher weiterer Video- und Audio-Formate. MPEG-1 und 2 können ebenso abgespielt werden wie MPEG-4 ASP samt weiteren Varianten wie DivX ;-), OpenDivX , DivX 5 (Pro) oder Xvid. Ferner können auch so Codecs abgespielt werden, die nicht nativ unter Linux unterstützt werden. Dazu nutzt Mplayer die DLLs aus der Windows-Welt. Die Anwendung beherrscht Skins und nutzt, sofern vorhanden, prozessorspezifische Befehlssätze. Die Ausgabe der Filme kann wahlweise in X, Framebuffer oder in weiteren zahlreichen Formaten oder Geräten erfolgen, wobei Mplayer auch kartenspezifische Beschleunigung einsetzt.

Mplayer 1.0 RC4 kann ab sofort vom Server des Projektes im Quellcode heruntergeladen werden. Binäre Pakete werden direkt von den Distributoren angeboten.

Werbung
Pro-Linux
Pro-Linux @Facebook
Neue Nachrichten
Werbung