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Di, 8. Februar 2011, 13:34

Software::Groupware

VMware gibt Zimbra 7 frei

Über ein Jahr nach der Übernahme und knapp eineinhalb nach der letzten Hauptversion der Groupware-Lösung hat VMware eine neue Version von Zimbra veröffentlicht. Neu sind unter anderem ein Calendar Scheduling Wizard sowie Erweiterungen der Administration.

Knapp eineinhalb Jahre nach der letzten Hauptversion von Zimbra steht nun mit dem Zimbra Collaboration Server 7 eine neue Version des Systems zur Verfügung. Damit präsentiert VMware die erste Version des Produkts seit der Übernahme von Zimbra. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen noch Zimbra Desktop 7 und der Zimbra Appliance 7 folgen. Vorerst stehen die beiden Produkte noch in einer Betaversion bereit.

Wie auch der Vorgänger, die Zimbra Collaboration Suite, enthält der Zimbra Collaboration Server 7 Email, Kontaktverwaltung und Kalender. Die Benutzer können auch RSS- und Atom-Feeds einbinden, ferner sind Anti-Spam- und Antivirus-Technologien integriert. Serverseitig sind Migrationswerkzeuge von Microsoft Exchange nach Zimbra enthalten. Neben der Serversoftware ist auch ein AJAX-Client zum Zugriff auf den Server enthalten. Vorhandene Clients wie MS Outlook und Apple Mail können ebenfalls verwendet werden.

Neu in der aktuellen Version des Systems sind diverse Verbesserungen im Bereich der Produktivität. So will der neue Scheduling Wizard das Anlegen von Kalender-Einträgen vereinfachen, indem er nach dem nächsten freien Termin automatisch sucht. Darüber hinaus ist es Anwendern nun auch möglich, gelöschte E-Mails aus bereits geleerten Papierkörben zu retten. Die als »Briefcase« bezeichnete Funktion ermöglicht dagegen eine gemeinsame Arbeit an Dateien, ohne dass sie dediziert verschickt werden müssen. So bearbeitete Dokumente können ausgescheckt, gesperrt und bearbeitet werden, ohne dass sich die Anwender in die Quere kommen. Darüber hinaus wurden die E-Mail- und SMS-Benachrichtigungen überarbeitet. Neu ist ebenfalls eine globale Adresssuche.

Auch in dem Bereich Administration tat sich einiges. So erleichtert ein neues rollenbasiertes Administrationsmodell die Verwaltung von E-Mails und Anwendern. Darüber hinaus verspricht Vmware, in der neuen Version des Systems die Geschwindigkeit verbessert zu haben. So soll unter anderem die CPU-Auslastung auf den Mailbox-Servern in der neuen Version um bis zu 20% verringert werden können.

»Zimbra Collaboration Server 7« sowie die sich noch in Beta befindenden Appliance- und Desktop-Versionen können ab sofort vom Server des Anbieters als kommerzielles Paket heruntergeladen werden. Darüber hinaus steht allen Interessenten auch die offene Zimbra Collaboration Suite Open Source Edition zum Download bereit. Die Unterschiede zwischen der kommerziellen und der unter der Zimbra Public License (ZPL) stehenden Variante listet eine Vergleichstabelle auf.

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