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Mo, 7. März 2011, 15:00

Gesellschaft::Politik/Recht

OpenAPC 1.4 mit Redundanz und Unterstützung für komplexe 2D/3D-Steuerung

Die neue Version 1.4 der Visualisierungs- und Prozesssteuerungs-Software OpenAPC führt Redundanz ein und ermöglicht die Maschinensteuerung mit 2D- oder 3D-Steuerungsinformationen.

OpenAPC

openapc.com

OpenAPC

OpenAPC ist eine plattformübergreifend verfügbare, kostenlose Software, welche primär zur Steuerung von Prozessen und zur Visualisierung von Abläufen in Industrie und Fertigung vorgesehen ist. Die offene Architektur dieser Automatisierungssoftware und die gut dokumentierten Softwareschnittstellen bieten aber auch viele Einsatzmöglichkeiten im privaten und semiprofessionellen Bereich. So enthält das Softwarepaket einen HMI-Editor, in welchem auch komplexe Benutzeroberflächen leicht und intuitiv mit der Maus erstellt werden können. Alle gängigen GUI-Elemente wie Buttons, Checkboxen, Schieberegler, Eingabefelder und anderes werden unterstützt, Erweiterungen sind über Plugins leicht nachzurüsten.

Die so erstellten GUI-Elemente können anschließend in einem Logikeditor mittels einer Art Blockschaltbild funktional miteinander verknüpft werden. Auch hier kann die Funktionalität mittels eigener und mitgelieferter Plugins erweitert werden. Einige der bereits vorhandenen Plugins erlauben dabei die Kommunikation mit anderen Programmen oder Geräten. Somit ist es auch ohne Programmieraufwand möglich, eigene kleine Applikationen zu erstellen. Auch existieren verschiedene Möglichkeiten, eigene Programme oder Skripte an das System anzudocken, um so Abläufe zu steuern.

Die neue Version 1.4 enthält grundlegende Neuerungen für zwei Themenkomplexe: Redundanz und Maschinensteuerung mit Hilfe von 2D- oder sogar 3D-Steuerungsinformationen.

Redundanz - ein Feature, das aus Zeitgründen keinen Einzug mehr in die vorhergehende Version 1.3 halten konnte - bietet hier die Möglichkeit, Interlock-Server auf unterschiedlichen Rechnern zu betreiben, wobei einer als Ausfallsicherung für den anderen dient. Dieser spezielle Server kann als zentrales Kommunikationselement in größeren OpenAPC-Projekten eingesetzt werden und stellt somit jetzt keinen Schwachpunkt mehr in der Kommunikationskette dar.

Die zweite Neuerung umfasst mehrere verschiedene Plugins: so existieren Importfunktionen, welche Bewegungs- und Werkzeugsteuerungsinformationen aus externen Dateien laden können, Visualisierungs-Plugins, welche diese Bewegungen anzeigen, sowie Motorentreiber und Konverterfunktionen, welche es ermöglichen, z.B. XY-Tische zu positionieren und synchron zu dieser Bewegung ein Werkzeug anzusteuern.

Das Änderungslog gibt wie immer detailliert Auskunft über die vorhandenen Neuerungen, die Software selbst steht als »Freeware« in verschiedenen Formaten und für verschiedene Betriebssysteme zum Download zur Verfügung, Sourcen sind unter der GPL oder ebenfalls als Freeware verfügbar und können leicht selbst angepasst und verändert werden.

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