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Fr, 11. März 2011, 12:25

Software::Multimedia

XBMC 10.1 veröffentlicht

Das Team-XBMC hat Version 10.1 des Mediacenters XBMC herausgegeben, die zahlreiche Fehler der letzten Version korrigiert.

XMBC

Version 10.1 bringt nach Angaben der Entwickler keine neuen Funktionen, sondern konzentriert sich auf die Beseitigung einiger lästiger Fehler, die seit der Freigabe von XBMC 10.1 letzten Dezember bekannt wurden. Neue Funktionen werden in der Version 11.0 implementiert, die bereits in Arbeit ist.

Die wohl wichtigste Korrektur betrifft ein Problem, dass XBMC einfrieren konnte, wenn eine Skin aktualisiert wurde. Wegen dieses Fehlers mussten die Entwickler Skin-Updates zurückhalten, diese sollen in einigen Wochen wieder aufgenommen werden. Weitere Änderungen in Version 10.1 sind dem ausführlichen Änderungslog zu entnehmen. So konnten unter Windows einige RTMP-Streams nicht abgespielt werden, die enthaltenen Erweiterungen wurden aktualisiert, beim Herunterladen von Erweiterungen wird ein korrekter Referrer-Header gesendet, was die Abhängigkeits-Statistiken verbessern soll, einige Abstürze beim Abspielen von Videos auf ATI-Hardware wurden behoben und die Hardware-beschleunigte Dekodierung unter Mac OS X wurde verbessert.

XBMC 10.1 steht unter der GPL und teilweise der LGPL und läuft unter Linux, Mac OS X, Apple TV und Windows. Die nächste Version 11.0 wird zum einen Änderungen in der Projektstruktur bringen. Das Team wechselte von SVN zu Git als Versionsverwaltungssystem, und es stehen täglich neu generierte Binärpakete für Windows und Mac OS X bereit. Zum anderen wurde einige Arbeit in die Umstrukturierung des Codes gesteckt, um ihn künftig besser warten zu können. Das enthaltene FFmpeg wurde aktualisiert, FreeBSD soll unterstützt werden, die Bedienung auf Touchscreen-Geräten soll besser werden, das Audiosystem wird komplett erneuert, die Oberfläche des Videorekorders wird überarbeitet und Portierungen auf iDevice und Apple TV 2 sind in Arbeit.

XBMC wurde in C++ geschrieben und unterstützt laut dem Entwicklerteam die meisten Audio- und Videoformate sowie Bilder. DVD-ISO/IMG-Images werden dekodiert und wiedergegeben, auch wenn sie als .rar- oder .zip-Archiv vorliegen. Mit XBMC können Anwender ihre Mediensammlung datenbankgestützt verwalten und die Software kann dank einer Python-Skript-Engine um zusätzliche Add-ons erweitert werden. Zudem kann die Oberfläche nach Gusto des Anwenders angepasst werden.

XBMC ging aus dem 2002 gegründeten XboxMediaPlayer (XBMP) hervor. Im November 2002 stieß Erwin Beckers, der Entwickler des »YAMP - Yet Another Media Player« zu dem Team, und das gemeinsame Produkt war der um etliche Features erweiterte Xbox Media Player 2.0. Bis 2003 war die Entwicklung der Software so weit vorangeschritten, dass sie mehr als ein Player war und in XBox Media Center (XBMC) umbenannt wurde. Der Linux-Zweig des Mediacenters wird seit 2007 entwickelt.

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